Am 25. Mai wählen die Trierer Bürger einen neunen Stadtrat. Zur Wahl stellen sich CDU, SPD, Grüne, FDP, FWG, Linke, Piraten, NDP und die Satire-Gruppierung. Dass die Liste zur Stadtratswahl kürzer als gedacht ist musste die Freie Wählergemeinschaft Trier (FWG) erfahren. 58 Plätze hatte die FWG für den neuen Stadtrat nominiert. Einen Ehrenplatz sollte Manfred Maximinis als Gründer und Ehrenvorsitzender der FWG bekommen. Ein weiterer Platz am Ende der Liste wurde von Emil Mille besetzt. Diese zwei Kandidaten der FWG haben nun keinen Platz im Stadtrat von Trier, denn der Stadtrat hat nur 56 Sitze.

Zwei Sitze zu viel

Politiker müssen sich oft in Pressekonferenzen rechtfertigen.

Politiker müssen sich oft in Pressekonferenzen rechtfertigen.

Wie die zwei zusätzlichen Plätze auf die Wählerliste der FWG kommen ist bisher ungeklärt. Der Vorsitzende Hermann Kleber kann sich die fehlerhafte Information nicht erklären. Möglich wäre, dass sich die FWG an der SPD orientiert hat. Diese hatte bereits im Dezember ihren Wahlvorschlag mit ebenfalls 58 Sitzen abgegeben. Markus Nöhl, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, betonte jedoch, dass lediglich zwei Ersatzkandidaten auf die beiden letzten Plätze gesetzt wurden. „Sie rücken nach, wenn ein Kandidat ausfällt“, betonte Nöhl. Diesem Beispiel folgt nun auch die FWG und besetzte Platz 57 und 58 mit zwei Ersatzkandidaten. Ersatzkandidaten dienen mit ihrer Prominenz häufig als Zugpferd für den Stimmenfang.

Die Parteien platzieren ihre Kandidaten

Die CDU gibt ihre Kandidatenliste am 18. Januar bekannt. Danach folgt die Satire-Gruppierung am 24. Januar. Die FDP lässt sich bis zum achten Februar Zeit. Noch später, nämlich am achten März, geben die Grünen ihre Aufstellung bekannt. Die Linke will bei ihrer Vorstandswahl am ersten Februar den Termin für die Bekanntgabe der Listen festlegen. Die NPD hüllt sich noch in Schweigen. Ob sie überhaupt an der Wahl zum neuen Stadtrat teilnimmt will die Alternative für Deutschland (AfD) bei ihrer Generalversammlung am 29. Januar entscheiden. Am siebenten April läuft Antragsfrist bei der Trierer Stadtverwaltung ab. Um an der Wahl um die Sitze im Stadtrat teilzunehmen müssen kleinere Parteien und Gruppierungen 300 Unterschriften vorlegen. Um einen Sitz im Stadtrat zu bekommen waren 2009 1,79 Prozent der angegebenen Stimmen notwendig.

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