Seit der nach der Atomkatastrophe von Fukushima beschlossenen Energiewende wurde in Deutschland die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen vorangetrieben. 2012 betrug ihr Anteil an der gesamten Stromerzeugung rund 22 Prozent. Die Energiegewinnung per Windkraft trug dazu mit rund 7,4 Prozent am meisten bei – Tendenz steigend. 

Verstärkter Ausbau der Windkraft in Rheinland-Pfalz

Besonders im Bundesland Rheinland-Pfalz wird der Ausbau der Windkraft forciert, wobei vor allem die Region um Trier bedacht wird, wenn es um die Errichtung neuer Windkraftanlagen geht. Mittlerweile befindet sich jedes dritte rheinland-pfälzische Windrad in diesem Gebiet. Viele weitere sollen bald hinzukommen. Ein Umstand, der den Widerstand eines Teils der Bevölkerung entfacht hat – man spricht von einer „Verspargelung der Landschaft“.

Die Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke, sieht hingegen in der Windkraftbranche einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor, der auch Arbeitsplätze schafft. Schon heute seien hier 13.000 Menschen beschäftigt. Weitere 7.000 Arbeitsplätze werden voraussichtlich in den nächsten Jahren hinzukommen – eine gute Entwicklung für die Natur und den Arbeitsmarkt.

Die Stromgewinnung durch Windkraftanlagen wird immer beliebter.

Die Stromgewinnung durch Windkraftanlagen wird immer beliebter.

Vergleichskriterium „Öko-Strom Erzeugung“

Wer Wert darauf legt, „sauberen“ Strom zu beziehen, sollte die Angebote der Stromversorger auch dahin gehend unter Lupe nehmen, unter welchen Bedingungen der Öko-Strom erzeugt wird. Auf dem Portal strompreisvergleich.com können Verbraucher Anbieter von Ökostrom vergleichen. Hier finden sich auch Informationen darüber, wie es um die Energieerzeugung der aufgeführten Unternehmen bestellt ist. Denn nicht immer ist der unter dem Etikett „Öko“ gelieferte Strom tatsächlich so umweltfreundlich, wie es den Anschein macht.

Umweltschützer wie Uwe Anhäuser, Vertreter der Initiative „Energiewende für Mensch und Natur“ kritisieren, dass die Energiewende für viele Profiteure lediglich ein Vorwand sei, sich auf Kosten von Menschen und Umwelt zu bereichern.

 

 

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