Erst kürzlich tauchte ein Video im Internet auf, das 700 Teilnehmer aus Trier bei dem Gruppentanz „Harlem Shake“ zeigt. Solche ausgefallenen Aktionen wären vor einigen Dekaden noch nicht denkbar gewesen. Das World Wide Web veränderte also nicht nur die internationale Wirtschaft, sondern auch die Denk- und Verhaltensweisen der Menschen.

Die Möglichkeiten des Internets

Massenmedien dominieren die heutige Gesellschaft. Vor allem das Internet ist nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Dieses ist nicht nur bei Jugendlichen omnipräsent. Egal ob privat oder beruflich, egal ob zu Hause oder unterwegs – das Internet begleitet uns das ganze Leben lang. Die Nutzungsangebote sind so vielfältig, dass das Medium fast bei jeder Frage konsultiert werden kann. Im Netz findet man zum Beispiel günstige Immobilien in Backnang, effektive Diättipps, aktuelle Börsenberichte, verschiedenste Krankheitsbilder und und und. Das Internet ist also die Informationsquelle der globalisierten Welt schlechthin. Das kommt vor allem Schülern und Studenten zugute. Diese erledigen ihre Aufgaben häufig durch das Eintippen von Wortgruppen in eine Suchmaschine. Aber auch Berufsstätige und Arbeitslose nutzen das Web fast täglich, denn neben den unendlich scheinenden Informationen eröffnete das Internet auch weitere Möglichkeiten für seine Nutzer. So hat die massenmediale Kommunikation großen Einfluss auf die soziale Interaktion. Während man früher einen Brief aufsetzen oder einen Anruf beantragen musste, kann man heute innerhalb von Sekunden Nachrichten austauschen – und das zeit- und ortsunabhängig.

Die negativen Seiten des Mediums

Durch die enorme Verbreitung der digitalen Welt werden Jugendliche oft als Generation „Internet“, „YouTube“, „Facebook“ oder „Google“ bezeichnet. Das Nutzverhalten hat jedoch nicht viel mit dem Alter zu tun. Auch Erwachsene befragen vermehrt Wikipedia, wenn sie schnell etwas herausfinden wollen. Die Menschheit ist online. Das prophezeite der Geisteswissenschaftler Marshall McLuhan bereits in den 70er Jahren. Er sagte, dass Neue Medien den Planeten zu einem globalen Dorf schrumpfen. Tatsächlich haben Menschen jetzt die Möglichkeit, international zu agieren, ohne sich vom Platz bewegen zu müssen. So bekommen wir zu Hause Einblicke in fremde Kulturen. Aber die Unendlichkeit des Internets birgt auch Risiken. So scheinen Daten oft zu unsicher zu sein. Jeder kann das private Leben anderer verfolgen. Fast so, als hätten die Menschen ihre Gardinen abgehängt, damit sie alle beobachten können. Ein weiteres Problem ist auch die Fülle an Informationen im Web. Individuen werden täglich mit neuen Tatsachen überflutet, ohne dass sie diese überhaupt verarbeiten können. Und trotzdem wird die Popularität des Mediums wohl kaum abnehmen. Zu sehr sind wir nun daran gewöhnt, alles sofort erfahren und jeden sofort erreichen zu können.

Bildquelle: © Pixland/Thinkstock

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