Weiberfastnacht 2013 auf dem Hauptmarkt in Trier

Nachdem der Weiberdonnerstag in diesem Jahr auf dem Trierer Hauptmarkt aus der Sicht der Stadt Trier in einem Desaster geendet ist. hat die Stadtverwaltung deutliche Änderungen für die nächste Party auf dem Hauptmarkt in Trier angekündigt. An Weiberdonnerstag 2013 wird es in weiten Teilen der Innenstadt in Trier ein Alkoholverbot geben. Zusätzlich wird das Glasverbot auf dem Trierer Hauptmarkt verstärkt.

In dieser Woche hat der Trierer Karneval zumindest eine gute Nachricht von der Stadt Trier erhalten: Auch im nächsten Jahr dürfen die Narren in Trier an Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt öffentlich feiern. Allerdings betonte die Stadt, dass die Eindrücke aus diesem Jahr noch nachwirken würden. Aus diesem Grund wird die Party zum Weiberdonnerstag 2013 etwas anders verlaufen als das noch in diesem Jahr der Fall gewesen ist. Die Stadt Trier hat beschlossen, dass die Feier andere Rahmenbedingungen braucht. An Weiberfastnacht 2013 gilt in weiten Teilen der Altstadt ein Alkohol- und auf dem Hauptmarkt zusätzlich ein Glasverbot. Mehr als 100 Polizeibeamte und Rathausmitarbeiter sollen über die Einhaltung wachen.

Weiberdonnerstag 2012 war ein Schock

Das neue Konzept wurde vor dem Hintergrund des immer noch tiefsitzenden Schocks vom 16. Februar dieses Jahres erarbeitet. 60 junge Leute mussten damals mit zum Teil lebensbedrohlichen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden; außerdem zählte die Polizei 42 Straftaten. Viele Jugendliche und junge Erwachsene hatten sich alleine zu dem Zweck auf dem Hauptmarkt versammelt, um sich mit selbst mitgebrachten Alkoholika bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken. Als die Stimmung immer aggressiver wurde, sprach die Polizei 100 Platzverweise aus und nahm neun Personen in Gewahrsam.

Ob sich dies mit den neuen Auflagen im nächsten Jahr verhindern lässt, ist momentan noch nicht abzusehen. Dennoch ist die Polizei in Trier dankbar, dass sie an Weiberdonnerstag 2013 zumindest ein Handlungsinstrumentarium der Stadt Trier erhält, damit die Beamten früh eingreifen können. Noch offen ist, ob die von der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) geplante traditionelle Hauptmarktfete mit Prinzenproklamation in verkürzter Version (Ende bereits um 13 Uhr) genehmigt wird.
Verabschiedet werden soll die Gefahrenabwehrverordnung am kommenden Donnerstag vom Stadtrat.

 

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