Weiberdonnerstag 2013 in Trier: Das erwartet die „Narren“

In wenigen Tagen findet die traditionelle Karnevalsfeier anlässlich Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt statt. Nach den Ausschreitungen im vergangenen Jahr, wird sich in diesem Jahr einiges für die „Narren“ in Trier ändern. Die Trierer Polizei wird an Weiberdonnerstag verstärkt durch die Trierer Innenstadt patrouillieren. Außerdem hat die Stadt Trier für den gesamten Tag ein Alkoholverbot in der Trierer Innenstadt verhängt. Wie viel diese Maßnahmen nützen werden, wird sich erst nach Weiberdonnerstag feststellen lassen.

In den vergangenen Jahren waren die Partys anlässlich Weiberdonnerstag auf dem Hauptmarkt in Trier immer wieder etwas ganz besonderes. Auch für dieses Jahr wird die Feier auf dem Trierer Hauptmarkt etwas ganz besonderes werden, denn die Stadt Trier hat auf die Ausschreitungen aus dem letzten Jahr reagiert und einige Maßnahmen getroffen. An Weiberdonnerstag wird es zum ersten Mal ein generelles Alkoholverbot in der Trierer Innenstadt geben. Alkoholische Getränke dürfen zwischen dem Viehmarkt und der Porta Nigra nicht mehr konsumiert werden. Karneval ohne Alkohol wird sicherlich für den einen oder anderen „Narren“ eine ganz neue Erfahrung und viele werden sich gerade aus diesem Grund wohl das erste Mal die Frage stellen, ob Karneval schon immer so langweilig gewesen ist. Neben dem Alkoholverbot in der Trierer Innenstadt möchte die Stadt Trier in diesem Jahr vor allem mittels Polizeikontrollen für Ordnung sorgen. Beamte sollen den ganzen Tag über durch die Trierer Innenstadt patrouillieren. Auch das Ordnungsamt in Trier wird sich an diesen Kontrollen beteiligen.

Rettungsdienste in Trier sollen vorbereitet sein

Sollten Jugendliche und Erwachsene dennoch zu erhöhtem Alkoholkonsum neigen, werden die Rettungsdienste vorbereitet sein. „In Zusammenarbeit mit dem Brüder- und Mutterhaus wird die Toni-Chorus-Halle zum Behandlungsplatz umfunktioniert“, erklärt Andreas Kirchartz von der Berufsfeuerwehr Trier. „Dort wird sich auch das Führungs- und Lagezentrum befinden.“ Auch der Großraum-Rettungswagen, der 2012 auf dem Domfreihof zum Einsatz kam, sei in Bereitschaft.

Auch das Jugendamt wird vor Ort sein, um beispielsweise die Eltern betrunkener Jugendlicher zu informieren.
Bei all diesen Vorsichtsmaßnahmen bleibt nur zu hoffen, dass überhaupt noch irgendwer auf den Hauptmarkt in Trier kommt. Alle richtigen Karnevalisten sollten sich vorsichtshalber auf einen „ausgedünnten“ Trierer Hauptmarkt vorbereiten.

Kommentare (1)

  • Joachim Berger

    Es ist traurig das für viele feiern und Fröhlichkeit immer mit Alkohol in Verbindung steht.
    Ich denke die Sicherheit geht immer vor. Und wie brutal einige wenige Menschen sein können wenn sie betrunken sind ist ja auch nicht unbekannt.
    Es wäre an der Zeit zu zeigen das Feiern auch ohne Alkohol trinken sehr gut möglich ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.