Kein totes Mädchen an Weiberdonnerstag aufgefunden

Seit Weiberdonnerstag hielt sich in der Stadt Trier hartnäckig das Gerücht, dass an Weiberdonnerstag ein junges Mädchen infolge ihres Alkoholkonsums gestorben ist. Angeblich, so erzählte man sich, sei sie an ihrem eigenen Erbrochenen gestorben. Nun räumte sowohl die Feuerwehr, als auch die Polizei mit diesem Gerücht auf. Von einem Todesopfer sei niemandem etwas bekannt.

Über zahlreiche Medien in Trier wurde in den letzten Tagen das Gerücht verbreitet, dass an Weiberdonnerstag ein junges Mädchen an den Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben sein soll. So wurde auch in sozialen Netzwerken davon berichtet, dass die junge Frau vor einem Imbiss zusammengebrochen sei. Anschließend sei sie auf dem Boden liegend an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt. Sie soll eine Blutalkoholkonzentration zwischen vier bzw. fünf Promille gehabt haben. Die Feuerwehr und auch die Polizei in Trier stellten nun klar, dass sie von einem solchen Todesfall nichts gehört haben. Es handele sich vielmehr um ein Gerücht, dass von vielen Stellen aufgegriffen und dann verbreitet worden sei. Aber nichtsdestotrotz sind die Ausschreitungen an Weiberdonnerstag in diesem Jahr ganz besonders ausufernd gewesen, wie bereits ausführlich berichtet worden ist.
Die Ereignisse in diesem Jahr werden aller Voraussicht nach auch Konsequenzen für die nächsten Jahre mit sich bringen. Polizei und Rettungskräfte hatten bereits angekündigt, sich mit allen wichtigen Beteiligten des Karnevals zusammenzusetzen, um ein neues Konzept für die Zukunft zu entwickeln. Besonders der große Alkoholkonsum unter den Jugendlichen soll eingedämmt werden. Wie solche neuen Konzepte aussehen können, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

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