Viele Bedenken aufgrund der Vollsperrung der B51 bei Trier

In diesem Jahr wird die B51 bei Trier mindestens für zwei Monate voll gesperrt sein. Der Grund hierfür ist die Sanierung der Napoleonsbrücke und der Stützmauer. Außerdem soll die zweispurige Abfahrt der B51 nach hinten verlängert werden, damit der Verkehr in Zukunft besser abfließen kann. Viele Menschen fürchten Chaos wegen der Vollsperrung. Immerhin gehört die B51 zu den am meisten belebten Straßenandern in Trier.

Relativ bald nach der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 soll die B51 bei Trier (direkt nach dem Stadtausgang) für mindestens zwei Monate vollgesperrt werden. Hintergrund ist die Sanierung der Napoleonsbrücke inklusive der Stützmauer. Hinzu kommt, dass ein wenig von dem Berg abgefräst werden soll, damit die zweispurige Abfahrt der B51 nach hinten verlängert werden kann.
Allerdings haben viele Menschen in der Region erhebliche Bedenken in Bezug auf die Vollsperrung der B51. An erster Stelle sind hier wohl die Pendler zu nennen, die täglich mit dem Auto nach Luxembourg auf die Arbeit fahren müssen. Immerhin passieren jeden Tag knapp 30.000 Fahrzeuge die B51 bei Trier. Während der Zeit der Vollsperrung müssen die Grenzgänger auf die ohnehin unter Normalumständen schon überfüllten Straßen ausweichen. Vor allem auf den Routen nach Grevenmacher und Wasserbillig kann man sich jetzt schon auf kilometerlange Staus vorbereiten. Aber auch die zahlreichen kleinen Nebenstraßen werden stark frequentiert sein, wenn die Menschen versuchen, die Vollsperrung irgendwie zu umfahren. Aber die Pendler sind bei weitem nicht die einzige Gruppe, die sich aufgrund der Vollsperrung der B51 Gedanken machen müssen.
Zu ihnen gesellen sich unter anderem die Studenten der Fachhochschule Trier. Während der Vollsperrung können diese ihren Lernort nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Wer schon einmal mit dem Fahrrad diesen Berg hochgefahren ist, der weiß, was auf den einen oder anderen Studenten zukommt. Von Seiten der Fachhochschule Trier hätte man sich natürlich gewünscht, dass die Straßenarbeiten innerhalb der Semesterferien erledigt werden. Dies war aber aus organisatorischen Gründen nicht machbar.
Auch Geschäftsführer von Restaurants und Hotels sehen der Vollsperrung der B51 bei Trier mit einigem Unbehagen entgegen.  Sie fürchten zurecht deutliche Umsatzeinbußen. Schließlich sind viele Gäste nicht bereit, die erschwerten Anreisebedingungen auf sich zu nehmen.
Bei dem Thema Umsatzeinbußen melden sich auch die Einzelhändler zu Wort. Sie erwarten deutlich weniger Menschen in der Trierer Innenstadt. Letztlich führt dies zwangsläufig zu weniger Kundschaft und damit zu kleineren Umsätzen.

Da so viele Menschen unter der Vollsperrung der B51 bei Trier leiden könnten, werden auch ganz besondere Anforderungen an die Baustelle gestellt werden. So hofft man, dass die Arbeiten im Schichtdienst erfolgen können, damit das Projekt möglichst schnell erledigt werden kann. Außerdem darf es keine Parallelbaustellen auf anderen wichtigen Zubringerstraßen geben. Dies würde zu einem erhöhten Verkehrschaos führen.
Eines ist auf jeden Fall sicher: Egal ob Berufspendler, Student oder Hotelier, es wird einiges an Geduld brauchen.

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