Umzug des Verwaltungsgerichts Trier

Nachdem in der letzten Woche bereits die Staatsanwaltschaft aus dem Hochhaus am Irminenfreihof ausgezogen ist, folgte nun der Umzug des Verwaltungsgerichts in Trier. Das zurückgelassene Gebäude soll nach offiziellen Angaben von der Fachhochschule Trier besetzt werden. Das Verwaltungsgericht ist in die ehemalige Landwirtschaftsschule umgezogen.

In Trier herrscht im Moment sowohl bei der Staatsanwaltschaft, als auch beim Verwaltungsgericht reger Umzugsbetrieb. Beide Behörden müssen das Hochhaus am Irminenhof räumen, denn dort soll in Zukunft die Fachhochschule Trier eingerichtet werden. Während die Staatsanwaltschaft bereits in der letzten Woche umgezogen ist, folgte nun der Umzug des Verwaltungsgerichtes. Die Mitarbeiter werden in Zukunft in der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Trier untergebracht. Noch versteckt ein Gerüst das sanierte Gebäude des Verwaltungsgerichts Trier in der Egbertstraße 20a. Ein Din-A4-Blatt in einer Klarsichtfolie weist am Eingang auf die Behörde hin. Erst seit dieser Woche arbeiten die 25 Mitarbeiter des Verwaltungsgerichts hier.

Umzug geglückt

Die größte Herausforderung für das Verwaltungsgericht Trier war die Tatsache, dass die Behörde mitten im laufenden Betrieb umziehen musste. Allerdings, so lässt Georg Schmidt, Präsident des Verwaltungsgerichts, wissen, sei der Umzug über das Wochenende gegelückt. Die neue Unterkunft bietet dem Gericht drei Etagen und einen geräumigen Keller. Die Stadt Trier hat die ehemalige Landwirtschaftsschule in den letzten Monaten für das Verwaltungsgericht saniert und renoviert. Der neue Standort ist technologisch besser ausgerüstet als der alte. „Wir haben jetzt eine elektronische Sitzungsrolle, worauf man lesen kann, was für ein Verfahren gerade im Saal läuft“, erklärt Richterin und Mediendezernentin Heidi Heinen. „Auch im Wartesaal gibt es jetzt eine Mikrofonanlage, um die Leute zu rufen.“ Außerdem sind beinahe alle Mitarbeiter von der Akustik im neuen Sitzungssaal beeindruckt. „Im Sitzungssaal ist die Akustik viel besser, da die Decke mit Schallschutztechnik versehen ist. Hier kann man auch lüften. Im Irminenfreihof hatten wir keine richtigen Fenster“, werden die Verwaltungsrichter zitiert.

Fachhochschule Trier möglicher Nachmieter

Das Gebäude am Irminenfreihof, das dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) gehört, soll im Lauf des Oktobers vollständig leer werden. Ein möglicher neuer Mieter ist die Fachhochschule (FH) Trier. Dort könnte unter anderem in Zukunft die Fachrichtung Architektur untergebracht werden. Auch eine Mensa gehört zu den Plänen. „Noch ist keine offizielle Anfrage von der FH bei uns eingegangen“, sagt Markus Rampe, LBB-Pressesprecher. „Uns liegen mehrere Kaufofferten vor, die die hohe Attraktivität des Gebäudes bestätigen.“

Kommentare (1)

  • Nikolaus Thomas

    Guten Tag, keine Antwort aber eine Frage:
    gibt es in dem neuen Gebäude einen Ansprechpartner für eine Beratung???????????

    vielen Dank im vorraus für Ihre Antwort

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