Verbraucherschutz Trier: 18.000 Menschen suchen jährlich Hilfe

Der Verbraucherschutz in Trier besteht nun seit 50 Jahren. Dass er dringend in der ältesten Stadt Deutschlands benötigt wird, zeigt die Zahl der Menschen, die sich in Trier bereits an den Verbraucherschutz gewendet haben: In 50 Jahren hat der Verbraucherschutz 50.000 Menschen beraten und ihnen in vielen Fällen nützliche Tipps gegeben. Jährlich wenden sich demnach durchschnittlich 18.000 Trierer an den Verbraucherschutz.

Sowohl in der Europäischen Union, als auch in Deutschland ist der Verbraucherschutz in den letzten Jahrzehnten ein immer wichtigeres Thema geworden. In vielen deutschen Städten gibt es sogenannte Verbraucherschutzzentralen, an die sich die Menschen wenden können, wenn sie Hilfe oder nützliche Tipps brauchen. Auch in Trier gibt es seit 50 Jahren eine solche Zentrale. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass der Verbraucherschutz in Trier notwendig ist und gerne von den Trierern beansprucht wird. Insgesamt haben sich in den 50 Jahren des Verbraucherschutzes 900.000 Menschen an die Zentrale gewandt. Folglich bearbeitet der Verbraucherschutz in Trier jährlich 18.000 Anfragen aus der Mitte der Bevölkerung. Ob Abzocke im Internet, Fußangeln in Stromlieferverträgen, unseriöse Geschäftspraktiken oder telefonisch untergeschobene Verträge – seit vielen Jahren profitieren die Verbraucher in der Region von dem Angebot der Verbraucherzentrale in Trier.

Neue Medien stehen im Mittelpunkt

In der heutigen Zeit muss sich der Verbraucherschutz in Trier vor allem mit den neuen Medien beschäftigen. Gudrun Hansen von der Verbraucherberatung Trier berichtet von immer aggressiveren Formen des Trickbetrugs im Internet: „Und die betroffenen Verbraucher werden immer jünger.“ So würden Klingelton-Abos für viele Jugendliche nach wie vor zu Kostenfallen werden. Der Verbraucherschutz in Trier setzt deshalb in den kommenden Jahren verstärkt auf die Prävention, damit vor allem die Betrüger im Internet nicht mehr derart leichte Beute machen können. Die Verbraucherstaatssekretärin im Land, Beate Reich, sagte der Verbraucherberatung weiter Unterstützung zu: „Seit 2006 erhöhte das Land seine Zuwendungen um über eine Million auf 2,7 Millionen Euro.“ Angesichts der wachsenden Aufgaben werde diese Summe beibehalten.

 

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