Uni Trier: Vertrag für eigenen Weinberg geschlossen

Die Universität Trier wird nun endgültig einen eigenen Weinberg erhalten, den sie in Zusammenarbeit mit den Trierer Studenten pflegen muss. Ziel der Aktion soll ein eigener Wein der Uni Trier sein. Auf diese Weise möchte die Hochschule in der ältesten Stadt Deutschlands ihre Verbundenheit mit der Großregion zum Ausdruck bringen.

Die Universität Trier wird in Zukunft einen eigenen kleinen Teil eines Weinbergs in Zusammenarbeit mit ihren Studenten und Studentinnen bewirten. Am gestrigen Montag wurde der Vertrag unterschrieben. In der Staatlichen Weinbaudomäne Trier wurde gestern der Vertrag über zwei Parzellen im Avelertal unterzeichnet. Diese werden zukünftig den Uni Weinberg bilden und mit Riesling-Reben bestockt werden. Der Weinberg soll von Trierer Studenten bearbeitet und gepflegt werden, die sich freiwillig zu diesem Dienst melden können.

Identifikation mit der Großregion

Die Uni Trier plant seit einigen Monaten einen eigenen Weinberg in Betrieb zu nehmen. Auf die Idee, einen eigenen Weinberg bewirtschaften zu wollen, kam der Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel, als er von dem Wein-Projekt der Trierer Studenten der Rechtswissenschaften hörte. Als er sich nach einer kurzen Bedenkzeit für dieses Projekt entschieden und dies auch den Studenten im Hörsaal mitgeteilt hatte, flammte an der Uni Trier große Freude und großes Interesse für diese Idee auf. Daraufhin handelte Jäckel zusammen mit der Staatlichen Weinbaudomäne Trier eine Patenschaft über zwei Parzellen im Avelertal aus.

Auf die Frage, warum sich die Uni Trier derart stark für den Weinbau einsetze, antwortete der Präsident mit einem Fingerzeig auf die Großregion Trier. Ziel der Uni Trier sei es, sich mit der Kultur in unserer Region zu identifizieren. Zudem biete sich durch das neue Projekt die Möglichkeit, verschiedene Studenten aus allen Teilbereichen der Uni Trier zusammenzuführen und ihnen einen „Arbeitsplatz“ abseits des theoretischen Stoffs zu bieten. Teilnehmer des Projekts werden vor allem viel über den Weinbau und über Wein im Allgemeinem lernen: “Sie werden sehen, wie die Reben im Laufe des Jahres wachsen und die Trauben reifen”, sagt die ADD-Präsidentin Barzen.

60 freiwillige Helfer stehen bereit

Dass das Projekt bei den Studenten der Uni Trier gut ankommt, zeigt die Tatsache, dass bis jetzt 60 freiwillige Helfer bereit stehen, die auf dem neuen Weinberg arbeiten wollen. Allerdings ist diese Art der Arbeit auf keinen Fall einfach oder bequem. Höchste Ausdauer und Kraft wird zwischen den Reben gefordert. Es wird spannend sein zu beobachten, ob der Wein der Uni Trier Weltruhm erreichen kann.

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