Uni Trier mit eigenem Weinberg

Die Universität in Trier plant, einen eigenen Weinberg zu bewirtschaften. In dieser Woche wurden bereits zwei Parzellen ausgesucht, die im Avelertal liegen. Dieses Vorhaben ist deutschlandweit einzigartig und könnte die Uni Trier von allen anderen Hochschulen der Bundesrepublik abheben. Der in Eigenproduktion hergestellte Wein soll auch ein eigenes Etikett erhalten.

Die Universität Trier plant, zwei Parzellen Weinanbauland im Avelertal in Zukunft in Zusammenarbeit mit der stattlichen Weinanbaudomäne Trier zu bewirtschaften. Die Mosel gehört zu den größten Anbaugebieten für Wein in ganz Deutschland. Der Riesling hat sich bereits über die nationalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Auf diese Weise ist der Wein zum Aushängeschild der Großregion Trier geworden. Nun möchte sich auch die Uni Trier stärker mit diesem Getränk identifizieren. Die Idee, einen eigenen Weinberg zu bewirtschaften gibt es schon des längeren an der Hochschule in Trier. Einige Jurastudenten haben diese bereits mit einem kleinen Stück Land umgesetzt. Allerdings mussten sie ihr Projekt aufgeben, als die Examensvorbereitung angefangen hat.
Die Uni Trier hat sich zwei Parzellen Land im Avelertal herausgesucht. Diese sind rund 500 Quadratmeter groß und fassen zwischen 1.500 und 2.000 Weinstöcke.

Intensive Zusammenarbeit mit Weinanbaudomäne Trier

Die Uni Trier wird ihr Vorhaben, soweit es sich realisieren lässt, nur in Zusammenarbeit mit der Weinanbaudomäne Trier umsetzen können. Diese Kooperation soll vor allem die Kosten für das Projekt senken, denn nach wie vor ist die Universität Trier angehalten, mehrere Millionen Euro in den kommenden Jahren einzusparen. Geplant ist ein Patenschaftsmodell zwischen der Hochschule und der Weinanbaudomäne. Die Weinanbaudomäne wird aller Voraussicht nach sowohl die Geräte, als auch die Werkzeuge zur Verfügung stellen. Auf diese Weise sollen der Uni Trier kaum weitere Kosten entstehen.
Hinzu kommt, dass das Projekt unter den Studenten anscheinend Zuspruch findet. Es haben sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt 60 freiwillige Helfer gefunden, die sich bereits erklärt haben, in dem Weinberg der Uni Trier mitzuhelfen.
Es bleibt abzuwarten, ob es in Zukunft wirklich Wein aus den Händen der Hochschule geben wird.

Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.