Die Produktion im Trierer Stahlwerk wurde eingestellt

Schon vor Wochen hat das Trierer Stahlwerk Insolvenz melden müssen. Nun wird man am kommenden Mittwoch die Produktion in der Fabrik einstellen. 230 von 300 Mitarbeitern werden dann nicht mehr zur täglichen Arbeit erscheinen. Dennoch ist man weiterhin optimistisch, dass das Trierer Stahlwerk durch einen neuen Investor übernommen werden kann.

Das Trierer Stahlwerk schaut auf eine über 40-jährige Geschichte zurück, in der es immer wieder Höhen und Tiefen gegeben hat. Am kommenden Mittwoch wird wohl eher wieder ein neuer Tiefpunkt erreicht werden. Die Produktion im Trierer Stahlwerk soll eingestellt werden. Die Konsequenz trifft mindestens 230 der 300 angestellten Mitarbeiter, die dann nach Hause geschickt werden. Bereits im November hatte die Produktionsstätte Insolvenz verkündet. Vor ungefähr zwei Wochen, also am Anfang des Februars, hatte das Insolvenzverfahren begonnen. Anscheinend haben die zuvor verteilten Aufträge an das Trierer Stahlwerk ausgereicht, um die Produktion bis kommenden Mittwoch am Leben zu halten. Allerdings sind diese dann abgearbeitet und die Öfen werden dann erst einmal erkalten.

Trotz dieser nicht gerade schönen Aussichten, ist das Schicksal des Trierer Stahlwerks noch nicht entschieden. Es laufen immer noch zahlreiche Gespräche mit möglichen Investoren, die bereit sein könnten, das Traditionswerk zu übernehmen. Immerhin hat das Unternehmen im vergangenen Jahr sehr gute Zahlen geschrieben.
Insgesamt sollen ungefähr 150 Millionen Euro Schulden auf dem Unternehmen lasten. Wie und in welcher Weise diese beglichen werden, muss in Gesprächen mit möglichen Investoren diskutiert werden.

Am kommenden Mittwoch wird es eine Betriebsversammlung geben, auf der die Belegschaft informiert werden soll. Dass 230 Angestellte freigestellt werden, hat indes nicht zur Folge, dass sie ihren Job verlieren. Sie bleiben weiterhin bei dem Trierer Stahlwerk angestellt, bekommen ihre Lohnzahlung aber im Folgenden von der Arbeitsagentur für Arbeit. Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Ausmaß sich die Stilllegung auf die Suche nach einem neuen Investor auswirkt. Für die 300 Menschen und die Region bleibt zu hoffen, dass Insolvenzberater Christoph Schulte-Kaubrügger in der Lage ist, dem Trierer Stahlwerk wieder auf die Beine zu verhelfen.

 

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