Entscheidung über das Trierer Stahlwerk

Eine erste Vorentscheidung über die Zukunft des Trierer Stahlwerks soll morgen fallen. Seitdem das Unternehmen, das zuletzt sehr gute Bilanzen vorweisen konnte, im November das Insolvenzverfahren eingeleitet hat, ist die Zukunft für die 300 Mitarbeiter völlig offen. Die Tatsache, dass das Insolvenzgeld im Januar ausläuft, dürften den Arbeitern im Trierer Stahlwerk sicherlich Sorgen bereiten. Aus diesem Grund hat der Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger aus Dortmund angekündigt, dass er die Arbeitnehmer am morgigen Donnerstag über die Zukunftschancen des Trierer Stahlwerks aufklären wird. Angeblich soll es Investoren geben, die bereit sein sollen, das Trierer Stahlwerk zu übernehmen. Leider scheint eine kurzfristige Übernahme äußerst unwahrscheinlich. Sollte sich herausstellen, dass Investoren bereit stehen, eine kurzfristige Übernahme allerdings nicht möglich ist, würden die rund 300 Angestellten frei gestellt werden. Dabei bleibt das Arbeitsverhältnis zwar aufrecht, die Arbeitnehmer erhalten ihr Geld aber von der Arbeitsagentur. Im schlimmsten Fall könnte sich morgen herausstellen, dass es keinen Investor gibt, der bereit ist, einzusteigen. Folglich muss das Trierer Stahlwerk geschlossen werden. Die Kündigung wäre für alle 300 Mitarbeiter unausweichlich.
Im Interesse der 300 Arbeitnehmer und des Standortes Trier wäre es schön, wenn der Insolvenzverwalter auf der morgigen Sitzung bekannt geben könnte, dass er einen Geldgeber gefunden hat.

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