Trierer Miezen verlieren beim Tabellenführer der Handball Bundesliga

Die Trierer Miezen haben am Wochenende beim Tabellenführer der Handball Bundesliga mit 28:21 verloren. Auch wenn die Trierer Spielerinnen gegen Buxtehude eine kämpferische Leistung anboten, reichte es am Ende nicht. Die Trierer Miezen hätten an diesem Tag mehr in Buxtehude erreichen können. Allerdings leisteten sich die Miezen zu viele Ballverluste.

Die Vorzeichen vor dem Spiel der Trierer Miezen gegen Buxtehude waren klar: Die Triererinnen müssten ihre beste Leistung abrufen und gleichzeitig auf einige Schwächen der Gastgeber hoffen, wenn sie nach diesem Spiel als Sieger den Platz verlassen wollten. Auch wenn sich der aktuelle Tabellenführer der Handball Bundesliga, Buxtehude, einige Schwächen erlaubte, reichte die durchschnittliche Leistung der Trierer Miezen nicht aus, den Branchenprimus an den Rande einer Niederlage zu bringen. Dafür leisteten sich die Trierer Miezen zu viele leichte Fehler, die durch den Tabellenführer der Handball Bundesliga immer wieder ausgenutzt werden konnten. Nach zwölf Minuten war Trier in Schlagdistanz (3:4), mit einem Zwischenspurt zog Buxtehude jedoch auf 10:4 davon. Weil die Gastgeber aus der Nähe von Hamburg jedoch nicht groß aufspielten, ergab sich für die Miezen in der zweiten Halbzeit beim Stand von 14:16 noch einmal die Chance, den Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Allerdings vergaben die Trierer Spielerinnen ihre Chance auf den Ausgleich und so konnte sich Buxtehude im Anschluss an diese Schwächephase Tor für Tor absetzen.

Trainer Ilper nicht zufrieden

Auch der Trainer der Trierer Miezen, Jörn Ilper, hatte nach dem Spiel erkannt, dass an diesem Tag mehr möglich gewesen wäre. „Bis zur 38. Minute haben wir die Partie noch offen gehalten. Hätten wir heute eine normale Leistung gebracht, hätten wir an einem Punkt kratzen können“, haderte MJC-Trainer Jörn Ilper, der vor allem die Chancenverwertung seines Teams kritisierte: „Darüber müssen wir sprechen.“

Auch der Trainer des Tabellenführers zeigte sich nach dem Spiel über die Leistung seiner Mannschaft erschüttert. „Ich bin sehr unzufrieden. Eine solch hohe Fehlerquote hatten wir schon lange nicht mehr. Nach 50 Minuten habe ich gedacht: ,Lieber Gott, lass das Spiel bitte bald zu Ende sein!“, stöhnte Buxtehudes Trainer Dirk Leun trotz des Siegs.

Buxtehude: Lenz, Krause – Deen (6), Klein (3), Wode, Lütz, Fischer (3/2), Kaiser, Kohler (n.e.), Stapelfeldt (5), Lamp, Langkeit (3), Oldenburg (5), Hayn (3)

Trier: Bocka, Flöck, Kockler – Zelmel (2), Czanik (2), Schmele (3/1), Vallet (1), Adeberg (5), Derbach (2/1), Solic (5/3), Jelicic (1), Cabeza-Gutiérrez

 

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