Trierer Miezen: Niederlage gegen Weibern

Am heutigen Mittwoch haben die Trierer Miezen ihre dritte Heimniederlage in Folge einstecken müssen. In einem wahren Abstiegsduell gegen Weibern verloren die Miezen am Ende knapp mit 28:29. Damit bleiben die Trierer Handballerinnen, die einst zu den besten in der Bundesliga zählten, ganz unten in der aktuellen Tabelle.

Die Trierer Miezen mussten am Mittwochabend eine ganz bittere Heimniederlage gegen Koblenz/Weibern in der Arena Trier verdauen. Nach 60 Minuten Abstiegskampf in dem Rheinland-Pfalz-Derby zogen die Trierer Miezen knapp mit 28:29 den Kürzeren und mussten sich am Ende vor ihren heimischen Fans geschlagen geben. Weibern hat damit den Anschluss zum Mittelfeld in der Tabelle wieder hergestellt. Trier bleibt leider, auch und vor allem dank der dritten Heimniederlage in dieser Saison, unten im Tabellenkeller. Eines steht fest: Der Klassenerhalt kann und muss in dieser Saison das höchste Ziel sein. Die Trierer Miezen liefen an diesem Abend vor 1300 Zuschauern in der Arena Trier auf. Wieder einmal war die Halle nur leicht besucht. Seitdem die Miezen den Wolfsberg verlassen haben, herrscht bei den eigentlichen Spielen eine seltsam unwirkliche Stimmung, die einen nicht recht mitreißen kann. Viele Zuschauer sind sich sicher, dass der Umzug der Trierer Miezen in die Arena Trier der falsche Schritt gewesen ist.

Österreicherinnen stark vor der Pause

Zwei Österreicherinnen hinterließen die größten Fußstapfen vor der Pause: die Torfrauen Verena Flöck, die mit insgesamt 18 abgewehrten Bällen ihr bestes Spiel im MJC-Trikot ablieferte, sowie auf der anderen Seite Elisabeth Herbst. Dass die Miezen trotz zehn Paraden von Flöck zur Pause mit 13:16 hinten lagen, hatten sie sich selbst zuzuschreiben. Trier führte bereits mit 13:11 als die Mannschaft plötzlich mental in der Halbzeitpause „verschwand“. Vorne wurden Torchancen leichtfertig vergeben und hinten ließ man die Gegnerinnen sorglos werfen. Auf diese Weise konnte Weibern fünf Tore in Folge werfen und mit einer beruhigen Führung in die Pause gehen.

Die Serbin Miroslava Jelicic konnte in ihrem Heimdebüt nicht überzeugen, sie vergab viele Chancen. Allerdings war sie damit nicht alleine im Trikot der Trierer Miezen, denn auch ihre Mitspielerinnen zeigten immer wieder Nerven vor dem gegnerischen Tor. Dank der schwachen Ausbeute der Trierer hätte Weibern schnell die Partie entscheiden müssen. Allerdings zeigte Verena Flöck eine bärenstarke Partie und hielt, was man nur halten kann. Auf diese Weise blieben die Trierer lange im Spiel. Letztlich konnten die Trierer Miezen das Spiel gegen Weibern in der Arena Trier nicht mehr für sich entscheiden. Der Klassenerhalt wird ein langer und beschwerlicher Weg für den Trierer Traditionsverein.

DJK/MJC Trier: Flöck, Kockler, Bocka (n.e.) – Zelmel (3), Czanik (5), Schmele (7/1), Vallet (1), Adeberg (1), Derbach (3/2), Solic (4/1), Jelicic (1), Cabeza (3)
Beste Torschützinnen Koblenz/Weibern: Huber (6), Salz und Kazaki (je 5)

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