Trierer Miezen verlieren deutlich gegen den Meister

Die Trierer Miezen haben nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister eine herbe Niederlage in der Arena Trier einstecken müssen. Gegen den Thüringer HC, der zuletzt drei Spiele in Folge nicht gewinnen konnte, gingen die Trierer Miezen deutlich mit 20:37 in eigener Halle unter. Vor allem nach der Pause nahm der Thüringer HC die Mannschaft der Trierer komplett auseinander.

Die Trierer Miezen haben das Ziel, in diesem Jahr unbedingt den Klassenerhalt in der Handball Bundesliga zu sichern. Am Sonntag trafen die Trierer Miezen in eigener Halle auf den Tühringer HC, der derzeit der amtierende deutsche Meister ist. Leider zeigte sich zwischen beiden Mannschaften schnell ein Klassenunterschied. Am Ende besiegte der Thüringer HC die Trierer Miezen deutlich mit 37:20 in der Arena Trier. Damit ist die gute Trierer Serie, die zuletzt drei Spiele in Folge nicht verloren hatten, beendet. Auch der Thüringer HC beendet eine kleine Negativserie, denn der amtierende deutsche Meister hatte die letzten drei Spiele nicht gewinnen können. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Gäste eine Klasse besser als die Trierer Miezen.

Müde Trierer Miezen

Die Trierer Miezen konnten am Anfang der Partie ein deutliches Zeichen setzten. Vor dem eigenen Publikum gingen die Trierer zunächst mit 3:0 in Führung. Zunächst hatte es den Anschein, dass die Trierer viel Rückenwind aus den letzten Spielen mitnehmen konnten. Allerdings schienen die Miezen im Anschluss daran immer mehr an Kraft zu verlieren. Der Gastgeber agierte immer unkonzentrierter und die Gäste fanden nach und nach ins Spiel.

„Wegen der großen körperlichen Anstrengungen in den vergangenen zwei Wochen mit vier Spielen konnten wir nur 30 Minuten am Limit spielen. Dann sind die Mädchen zusammengebrochen. Das ließ sich gegen einen Gegner mit vielen erfahrenen Spielerinnen nicht mehr aufhalten“, sagte Triers Trainer Jörn Ilper.

Am Ende waren die Trierer Miezen in der ersten Halbzeit 14 Minuten ohne eigenen Treffer und in der zweiten Halbzeit noch einmal zehn Minuten ohne Tor. Dies war gegen einen gut spielenden Thüringer HC nicht zu kompensieren.

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