Trierer Miezen kommen nicht über Unentschieden hinaus

Die Trierer Miezen haben am Wochenende in der Arena Trier gegen den Drittletzten TuS Metzingen nicht den erhofften Sieg eingefahren. Die Triererinnen kamen nicht über ein Unentschieden hinaus. Dieses ließ sich aber unter den Umständen wie ein Sieg feiern. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 32:32. Zur Halbzeit hatten die Trierer Miezen noch mit 11:18 zurückgelegen.

Eigentlich wollten die Trierer Miezen am Wochenende gegen den Drittletzten TuS Metzingen in der Arena Trier ein deutliches Zeichen in Richtung Klassenerhalt setzen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften nach einem intensiven und vor allem emotionalen Spiel mit 32:32. Das Unentschieden dürfte sich dennoch für die Trierer Miezen wie ein Sieg angefühlt haben. Der Drittletzte TuS Metzingen wird diesen Punktgewinn eher als Niederlage empfinden. Rund 1500 Fans in der Arena Trier erlebten ein Spiel, das von Gegensätzlichkeiten geprägt war. Während die Trierer Miezen in der ersten Halbzeit mit 11:18 zurücklagen, konnten sie diesen sieben Tore Rückstand nach der Pause egalisieren. Vor allem Carolin Schmele zeigte nach der Pause eine starke Partie in der Arena Trier und erzielte in den zweiten 30 Minuten der Partie ganz starke acht Tore. Zusammen mit den zwei Toren aus der ersten Halbzeit kam Schmele am Ende auf zehn Tore gegen TuS Metzingen. Damit war sie die tragende Stütze auf Trierer Seite.

Trierer Miezen verlieren erste Hälfte mit 11:18

Nach der ersten Halbzeit hatte es nach einer deutlichen Niederlage der Trierer Miezen ausgesehen, denn die Miezen lagen klar mit 11:18 zurück. Nachdem das Spiel ausgeglichen bis zum 10:10 verlaufen war, hatte sich TuS Metzingen mit einem 7:0 Lauf abgesetzt. Auf Seiten der Trierer Miezen lief in dieser Zeit nichts mehr zusammen. Die Fans in der Arena Trier konnten zu diesem Zeitpunkt mit Recht damit rechnen, dass das Team auseinanderbrechen wird. Vor allem die spätere Helden Carolin Schmele konnte in dieser Phase nichts bewirken. Sie traf erst viermal den Pfosten oder die Latte und danach nichts mehr. Auch die anderen Spielerinnen konnten nicht in die Bresche springen. Sie versteckten sich vielmehr hinter Schmele und schoben ihr die Verantwortung zu. Zur Pause war die Verzweiflung groß in der Arena Trier und kaum jemand rechnete mehr mit einem Erfolg der Trierer Miezen.

Doch diese kamen erstaunlich gut aus der Kabine zurück und spielten gleich viel besser. In der Abwehr wurde das Tempo deutlich angezogen und auf diese Weise kam TuS Metzingen kaum noch zu klaren Chancen. In der 41. Minute folgte der nächste Rückschalg für die Trierer Miezen als die Abwehrchefin Andrea Czanik vom Feld musste. Sie hatte sich drei Strafen eingehandelt. Doch die Trierer Miezen spielten weiter auf Zug. Sie wollten nicht mit leeren Händen nach der Partie darstehen. Bis zur 47. Minute war der Rückstand beim 22:25 auf drei Tore geschmolzen – aber Metzingen gab sich ebenfalls nicht geschlagen. Obwohl sich Torfrau Verena Flöck erheblich steigerte, schien das dritte „Abstiegsfinale“ in Folge sechs Minuten vor dem Ende beim 26:31 verloren. Doch die Gäste schwächten sich durch zahlreiche Zeitstrafen, Schmele drehte auf wie die Feuerwehr, die 1489 Fans standen schon früh auf den Sitzen, schrien ihre Mannschaft nach vorne. Drei Minuten vor dem Schluss hatten die Trierer Miezen auf 30:32 verkürzt. Schmele sicherte den Trierer Miezen mit ihren Toren neun und zehn das Unentschieden.

DJK/MJC Trier: Flöck, Bocka – Zelmel (4), Czanik (1), Schmele (10), Vallet (4), Adeberg (4), Derbach (1), Solic (4/3), Jelicic (0), Cabeza (4)
TuS Metzingen: Stockhorst, Glaser – Engel, Mayer, Mössinger (3), Balogh (1), Tuc (1), Kubasta (2), Stefani (5), Ilyes (10/3), Smideliusz (3), Antonewitsch (0), Großmann (7), Padutsch (0), Beddies (0)

Schiedsrichter: Immel/Klein – Zuschauer: 1489

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