In der bekannten Rheinland-Pfälzischen Stadt Trier findet Jahr für Jahr eine Ehrung in Form einer Auszeichnung statt, die auch laut Meinung vieler Experten als Vorbild für alle Bundesländer fungieren sollte. Die Rede ist in diesem Zusammenhang von Trierer Preis für Zivilcourage. Immer öfter hört man in den Medien von Vorfällen, bei denen schlimme Straftaten begangen werden und viele Passanten, die eigentlich eingreifen hätten können, ohne mit der Wimper zu zucken daran vorbeigehen. Die Stadt Trier möchte mit ihrer Auszeichnung speziell die Menschen ehren, die eben nicht einfach wegschauen, sondern handeln und somit nicht selten Menschenleben retten.

Diese Persönlichkeiten wurden für Zivilcourage ausgezeichnet

Man muss nicht immer direkt eingreifen um Zivilcourage zu beweisen.

Man muss nicht immer direkt eingreifen um Zivilcourage zu beweisen.

Unter dem Motto „Wer nichts macht, macht mit!“ wurde auch in diesem Jahr wieder die begehrte Auszeichnung höchstpersönlich durch den zuständigen Oberbürgermeister Klaus Jensen verliehen. Zuteil wurde diese Ehre der Auszeichnung Paul Trappen, Nikolaus Meyer und Heinz Diegler. All diese Personen haben in Situation Nervenstärke und vor allen Dingen den absoluten Willen zum Helfen gezeigt, als andere dazu scheinbar nicht in der Lage waren. Die Jury achtet bei ihrer Vergabe laut eigenen Angaben darauf, ein breites Spektrum aus der Bevölkerung zu erreichen. Von ausgeprägten Helfer-Tätigkeiten über einen längeren Zeitraum hinweg bis hin zu angemessener Reaktion, wenn Menschen in Not sind, wird hier wirklich alles geehrt, was die Zivilcourage unter Beweis stellt. Wer letzten Endes diese Auszeichnung gewinnt, entscheidet die Jury inklusive dem Oberbürgermeister. Bürger und Bürgerinnen der Stadt Trier können jedoch im Vorfeld Kandidaten vorschlagen. Man betont hierbei immer wieder, dass Draufgängertum in keinster Weise gesucht wird. Vielmehr sei das Handeln und Helfen in Notsituationen oberstes Kriterium, um den Preis zu erhalten.

Ein aussagekräftiges Beispiel für die Zukunft

Viele Ermittlungen zu Straftaten haben bereits ergeben, dass die Täter oftmals nur deshalb gefasst wurden, weil Passanten in nächster Nähe so vorbildlich reagiert haben. Hierbei sollte man sich natürlich nicht selbst in Gefahr bringen. Allein ein Notruf, das Merken des Gesichts des Täters oder andere Details kann die Polizei voranbringen und eine Auszeichnung rechtfertigen. Eine solche Auszeichnung kann durchaus als Anreiz gesehen werden, nicht einfach wegzuschauen, sondern aktiv einzugreifen, wenn anderen Menschen Unrecht oder gar im schlimmsten Fall Straftaten angetan werden. Laut Meinung von Oberbürgermeister Klaus Jensen sollten sich viele andere Gemeinden und Städte hieran ein Beispiel nehmen, um die Zivilcourage in der Bevölkerung nicht nur zu fördern, sondern in erster Linie auch in hohem Maß zu würdigen.

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