Südblick in Trier Feyen: Müll, Ratten und Gewalt

Anwohner, die in unmittelbarer Nähe zum Südblick im Trierer Stadtteil Feyen wohnen, beklagen sich zunehmend über die Siedlungsgruppe, die vor allem durch soziale Probleme auf sich aufmerksam mache. Die Menschen, die in der Straße am Pfahlweiher leben, haben Angst um ihre körperliche Unversehrtheit und ihr Eigentum. Die Stadt sieht keinen sozialen Brennpunkt.

Der Südblick im Trierer Stadtteil Feyen sorgt bei benachbarten Anwohnern immer mehr für Angst und Schrecken. Vor allem die Menschen, die in der benachbarten Straße am Pfahlweiher wohnen, bringen immer häufiger Beschwerden über die Situation im Südblick hervor. Demnach zeigen sich die Anwohner über den Müll und das soziale Verhalten, das im Südblick vorherrsche, bestürzt. Außerdem fühlen sich die Menschen von der Stadt Trier im Stich gelassen, die es nicht für nötig erachtet, auf die Beschwerden einzugehen. Die Anwohner, die aus Angst nicht namentlich genannt werden möchten, bringen vor allem vor, dass sie sich fürchten, das Haus zu verlassen. Außerdem lebe man ständig mit der Furcht vor Rache und Sachbeschädigung.

Die Stadt Trier unterhält Sozialwohnungen im Südblick in Trier Feyen. Dort leben nach offiziellen Angaben im Moment 17 verschiedene Parteien. Der Südblick ist in den 1950er Jahren entstanden. Damals wurden die teils sehr einfachen Hütten errichtet, um Menschen aus Trier-West umzusiedeln. Auf diese Weise sollten die sozialen Brennpunkte dort entlastet werden. Leider scheint sich dadurch ein sozialer Brennpunkt in Feyen gebildet zu haben. Die Anwohner beschreiben den Südblick weitestgehend negativ. Sie monieren eine ausgeprägte Sippenbildung und warnen vor dem Müll und der Gewalt auf den Straßen.

Totz wiederholter Beschwerden greift die Stadt Trier nicht ein. Es gäbe keinen Anlass, einen sozialen Brennpunkt anzunehmen. Die Menschen hoffen nun, dass die neue Ausgestaltung der ehemaligen Kaserne Veränderung bringen kann. Dies ist aber mehr als ungewiss. Sollte die Stadt weiterhin nicht auf die Beschwerden der Anwohner reagieren, werden diese einen Brief an Oberbürgermeister Klaus Jensen schreiben, um diesen um Hilfe zu bitten.

 

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