Autismus –Therapiezentrum Trier und Tufa veranstalten gemeinsames Projekt

Das Theater Trier mit seiner Sparte 0.1. möchte Angebote schaffen, um unsere Gesellschaft inklusiver zu gestalten.

In Zusammenarbeit mit dem Autismus –Therapiezentrum Trier und der Kunstfähre Tufa ist ein Pilotprojekt entstanden, in dem autistische Kinder gemeinsam mit ihren Geschwistern ein Theaterstück erarbeiten werden.

Entwicklung und Vorfürung gemeinsam mit Geschwistern

Gemeinsam erleben sie, wie es ist, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und sich auszuprobieren. Am Ende des Projekts soll ein eigenes gemeinsam entwickeltes Stück stehen, ob es aber zu einer öffentlichen Aufführung kommt, wird sich in den Proben ergeben. Kein Kind soll sich unter Druck gesetzt fühlen. Der Weg ist das Ziel, und die Wünsche der Kinder sollen hier an erster Stelle stehen. Auch die Geschwister der autistischen Kinder, die meist eher weniger im Mittelpunkt stehen, sollen die gleiche Aufmerksamkeit bekommen und frei in der Verwirklichung ihrer Ideen und Träume sein. Zwei Therapeutinnen stehen den Projektleitern zur Seite, um im Fall von Konflikten zusammen mit den Kindern Lösungen zu erarbeiten.

Autismus –Therapiezentrum Trier und das Theater Trier veranstalten ein Theaterstück für Autistische Kinder und deren Geschwister

Autismus –Therapiezentrum Trier und das Theater Trier veranstalten ein Theaterstück für Autistische Kinder und deren Geschwister

Kennenlernen und übungen stehen am Anfang

In der ersten Einheit am Donnerstag stand das gemeinsame Kennenlernen auf dem Programm. Die Leiter des Projekts, Theaterpädagogin Krisztina Horvath und Schauspieler Klaus-Michael Nix, stellten sich vor und führten mit den Kindern kurze spielerische Einheiten durch, um das gemeinsame Kennenlernen einfacher zu machen. Schnell brach das Eis, innerhalb kürzester Zeit fanden die Kinder Freude an den Übungen und verblüfften mit ihren Merkfähigkeiten selbst die Projektleiter. So konnte jedes Kind bereits nach der ersten Stunde alle Namen der anderen Kinder auswendig und ein erstes kleines Gemeinschaftsgefühl war entstanden.
Wir freuen uns auf die weiteren 20 Termine und sind gespannt, mit welchen Ideen uns die Nachwuchschauspielerinnen und -schauspieler in Zukunft noch verblüffen werden.

Alle Eltern haben vor Beginn des Projekts die Fotoerlaubnis erteilt.

 

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