TBB Trier verliert vor über 4000 Zuschauern gegen Würzburg

Die TBB Trier hat ihr Heimspiel am Wochenende gegen Würzburg in eigener Halle leider mit 66:71 verloren. Auch wenn die Trierer von über 4000 Fans in der Arena Trier angefeuert wurden, reichte es am Ende nicht für das Team von Trainer Henrik Rödl, um die Würzburger zu schlagen. Die TBB Trier musste sich nach dem Spiel eingestehen, dass diese Niederlage leider verdient gewesen ist.

Eigentlich wollten die Spieler der TBB Trier den über 4000 Fans in der Arena Trier am Wochenende einen Heimsieg gegen Würzburg präsentieren. Leider spielten die Gäste aus Würzburg bei diesem Plan nicht ganz mit. Die TBB Trier hat ihr Heimspiel am Ende deutlich und verdient mit 66:71 verloren. Die Gäste aus Würzburg hatten das Spiel über weite Strecken im Griff, auch wenn die Trierer bis zu den letzten Minuten theoretisch immer in Schlagdistanz waren. Der Trainer der TBB Trier, Henrik Rödl, gab nach dem Spiel zu, dass seine Mannschaft heute sicherlich nicht ihre beste Leistung gezeigt habe. Dennoch war die eher schwache Leistung der Trierer auch einer sehr guten Defensivarbeit der Gäste aus Würzburg geschuldet. Der Trainer der Würzburger zeigte sich nach dem Spiel entsprechend begeistert und lobte sein Team. Beim Spiel gab es ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten: Neben Power Forward Oliver Clay, der in der Saison 2010/11 in Trier gespielt hat, stand mit Mike Lenzly ein weiterer Ex-Trierer kurzfristig im Kader der Würzburger. Der britische Aufbauspieler hatte in der 2003/04 noch unter Trainer Joe Whelton für die TBB in den Playoffs gespielt.

TBB Trier kämpft sich im letzten Viertel noch einmal heran

Das Spiel in der Arena Trier begann aus Trierer Sicht im ersten Viertel eigentlich nicht schlecht, denn im Angriff gelangen den Spielern der TBB viele gute Aktionen. Andreas Seiferth, der mit einer Maske aufgrund seines Nasenbeinbruchs spielen musste, legte gleich im ersten Viertel insgesamt acht Punkte auf. Leider sollte der Deutsche in der Folgezeit nicht mehr im Fokus stehen. Auch die Würzburger zeigten zu Beginn eine solide Leistung und ließen sich von Trier nicht abhängen. Nach dem ersten Viertel wurde Würzburg zunehmend sicherer, während auf Seiten der TBB Trier die klaren Aktionen verloren gingen. Die Gäste hatten sich nun auf die Trierer Offensivbemühungen eingestellt. Auf diese Weise schafften es die Spieler der TBB Trier nicht mehr, sich klare Wurfpositionen zu erarbeiten. Außerdem fanden auch die Würfe aus der Distanz ihr Ziel nicht. Die Folge war, dass die Würzburger ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnten. Nach dem dritten Viertel lag die TBB Trier vor ihren eigenen Fans mit zehn Punkten hinten.

Lange war es still in der Arena – aber dann sorgte „Shooter“ Mathis Mönninghoff für Stimmung. Er traf zwei Dreier kurz hintereinander und brachte die TBB mit dem 56:59 sechs Minuten vor dem Ende in Schlagdistanz. Allerdings sollte auch das nicht mehr viel nutzen, denn die Würzburger blieben cool und ließen sich den am Ende verdienten Auswärtssieg nicht mehr aus der Hand nehmen.

TBB Trier: Linhart 6, Saibou 0, Doreth 2, Howell 3, Seiferth 9, Mönninghoff 10, Harper 8, Stewart 14, Chikoko 5, Bucknor 9 Baskets Würzburg (beste Schützen): Anderson 15, McIntosh 10, Boone 9
Viertelstände: 23:21, 34:40 (Halbzeit), 47:57, 66:71
Zuschauer: 4090

 

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