TBB Trier verliert deutlich in Ulm

Die TBB Trier hat bei dem Tabellenvierten in Ulm am zweiten Weihnachtstag deutlich mit 73:58 verloren. Die Partie war bereits zur Halbzeit frühzeitig entschieden. Auf Trierer Seite zeigten Jarrett Howell und Nate Linhart mit 16 bzw. 11 Punkten ein gutes Spiel. Die restlichen Trierer erlebten einen eher unterdurchschnittlichen Abend in Ulm.

Die Spieler der TBB Trier haben in diesem Jahr keine besinnlichen Weihnachten erlebt. Das Team von der Mosel musste am zweiten Weihnachtstag die dritte Niederlage in Folge beim Tabellenvierten aus Ulm hinnehmen. Die Mannschaft von Coach Henrik Rödl fand gegen die starken Ulmer zu keinen Zeitpunkt in die Partie. Am Ende erlebten 6000 Fans in der Halle in Ulm ein Spiel, dass spätestens im dritten Viertel entschieden war. Die Ulmer waren an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß für die jungen Spieler der TBB Trier. Mit der dritten Niederlage in Folge rutschte die TBB in der Tabelle der Beko Basketball Bundesliga auf den siebten Platz ab.

Trier ohne Chance in Ulm

Das Spiel der TBB Trier begann zunächst ganz nach dem Geschmack von Trainer Henrik Rödl in Ulm. Seine Mannschaft zeigte in den ersten Minuten des ersten Viertels eine konzentrierte Leistung und führte nach fünf Minuten mit 10:7 gegen den Hausherren. Vor allem Jarrett Howell und Nate Linhart zeigten sich in guter Verfassung. Allerdings konterte Ulm mit starken Aktionen und kämpfte sich auf diese Weise zurück ins Spiel. Trotz des guten Beginns auf Seiten der Trierer gelang dem Team von Trainer Henrik Rödl nichts mehr. Leider sollte sich dies bis zum Ende der Partie nicht mehr ändern. Mit einem 13:2 Run konnten die Ulmer mit einem komfortablen 20:12 in die erste Viertelpause gehen. Vor allem der Trierer Barry Stewart hatte bis dahin unglücklich agiert und dank vieler Fouls die meiste Zeit auf der Bank gesessen.
So ging es im zweiten Viertel weiter, bis auf 30:12 konnte der Vizemeister den Vorsprung dank guter Aktionen von Daniel Theis, Lance Jeter und Keaton Nankivil erhöhen – nach gerade mal zwölf Minuten. Die Ulmer spielten die Trierer an die Wand. Die TBB Trier konnte sich vor allem gegen die starke Verteidigung des Gastgebers nicht durchsetzen. Am Ende einer einseitigen ersten Halbzeit führten die Ulmer mit 47:21. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden. Zur Halbzeit hatten auf der Trierer Seite nur Jarrett Howell, Nate Linhart und Jermaine Bucknor gepunktet. Die restlichen Trierer fanden in der Offensive nicht statt.

Bankspieler der Ulmer sichern den Sieg

Auch im dritten Viertel dieser Partie sollte sich das Blatt nicht mehr wenden. Bei der TBB Trier fand Barry Stewart mit zwei Dreiern besser ins Spiel. Allerdings konnte die TBB den Rückstand nicht mehr verkleinern. Die Ulmer, die bereits frühzeitig den Fuß vom Gas nahmen, verwalteten die Vorsprung sicher und ließen auf der Trierer Seite keine Hoffnung mehr aufkommen. Die Ulmer zeigten im dritten Viertel immer mal wieder spektakuläre Aktionen, sodass die gut 6000 Fans in der Halle ihr Team lautstark feierten. Von Seiten der Trierer kam nichts mehr. Das Team von Henrik Rödl musste frühzeitig erkennen, dass das Spiel in Ulm verloren war.

Im letzten Viertel konnte die TBB Trier noch einmal ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, denn der Trainer des Gegners gewährte nun auch Spielern Einsatzzeit, die sonst nicht für Ulm spielen können. Auf diese Weise konnten einige Trierer, unter diesen auch Brian Harper, noch einig Punkte sammeln. Am Ende interessierte das letzte Viertel in Ulm keinen mehr. Die Ulmer Spieler lehnten sich zufrieden zurück und die Trierer spielten das Spiel mit Anstand zu Ende. Unter dem Strich muss sich die TBB Trier eingestehen, dass die Ulmer einfach eine Klasse besser waren.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge spielt die TBB Trier am Samstag in eigener Halle gegen den Mitteldeutschen BC. Dieses Spiel sollten die Trierer für einen versöhnlichen Jahresabschluss gewinnen.

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