Herbe Niederlage für die TBB Trier

Die TBB Trier hatte am Samstag in eigener Halle keine Chance auf den Sieg gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück. Die Trierer verloren das Spiel deutlich mit 51:73 und hängen weiter im Abstiegskampf der Basketball-Bundesliga fest.

Nach zuletzt sechs Heimsiegen in Folge, musste die TBB Trier am Samstag gegen die Artland Dragons eine deutliche Niederlage hinnehmen. Das Team von der Mosel hatte bis auf das erste Viertel zu keiner Zeit des Spiels eine Chance, die Punkte in Trier zu halten. Die Artland Dragons, die sich auf Playoff-Kurs befinden, zeigten eine starke Leistung und siegten letztlich verdient und souverän mit 51:73 in der Arena Trier.
Mit dieser Niederlage ist Trier auch wieder weiter in den Abstiegskampf der Basketball Bundesliga gerutscht. Ein Grund für die herbe Niederlage war sicherlich auch das Fehlen von Nate Linhart, der sich in den vergangenen Monaten zu einem der wichtigsten Leistungsträger bei der TBB entwickelt hat. Er verpasste das Spiel aufgrund einer Magen-Darm Grippe und befand sich deshalb nur in zivil auf der Trierer Bank. Der zweite wesentliche Grund für die Heimniederlage der TBB Trier war sicherlich die beeindruckende Stärke der Gäste aus Quakenbrück. Gerade in der Verteidigung zeigten die Dragons eine meisterliche Leistung und ließen der TBB wenig Raum für eigenen Basketball.

Joshiko Saibou in der Startformation

Die Partie begann gleich mit einer ganz großen Überraschung: Der junge Guard Joshiko Saibou stand das erste Mal in der Startformation der TBB Trier. Bis jetzt war er bestenfalls zu kurzen Einsätzen gelangt, wenn die Spiele bereits entschieden waren. Saibou ersetzte den gerade angesprochenen Nate Linhart. Während die Trierer das erste Viertel mit 12:13 noch relativ ausgeglichen gestalten konnten, lief danach nicht mehr allzu viel zusammen und die Dragons aus Quakenbrück zogen Punkt um Punkt davon. Auf Trierer Seite zeigten Maik Zirbes und Philip Zwiener eine gute Partie. Allerdings erhielten die beiden Deutschen vom Rest des Teams keine Unterstützung. Besonders aus der Distanz (sog. Drei-Punkt-Würfe) gelangen den Trierern überhaupt nicht.
Letztlich ging das Spiel verdient an die Gäste, die damit den vierten Tabellenplatz in der Basketball Bundesliga festigen können. Für die TBB Trier geht es am kommenden Sonntag in Bonn weiter. Dort wartet wahrscheinlich wieder ein sehr emotionales Spiel beim ewigen Rivalen.

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