TBB Trier mit erster Heimniederlage der Saison

Die TBB Trier musste sich am Samstag mit der ersten Heimniederlage der Saison 2012/13 gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig abfinden. In der Arena Trier zeigten beide Teams eine kämpferische Leistung. Letztlich hatte Braunschweig mit 70:72 das bessere Ende für sich. Allerdings zeigte die TBB Trier, dass sie in der aktuellen Bundesliga konkurrenzfähig sein kann.

Die Zuschauer in der Arena Trier konnten am Samstagabend wieder einmal ein spannendes Spiel der TBB Trier verfolgen. Die New Yorker Phantoms Braunschweig waren zum ersten Heimspiel der aktuellen Saison an die Mosel gekommen. Die TBB Trier hatte sich vor dem Spiel viel vorgenommen, denn immerhin hatte die Mannschaft von Henrik Rödl die Walter Tigers Tübingen nur vier Tage vorher asuwärts besiegt. Vor heimischem Publikum sollte der zweite Saisonerfolg gefeiert werden. Leider kam aus Sicht der TBB Trier und ihrer Anhänger anders: Braunschweig gewann am Ende ein knappes Spiel mit 70:72. Dem Ergebnis waren 40 Minuten Kampf beider Mannschaften vorausgegangen.

Harding Nana mit starkem letzten Viertel

Die Zuschauer in der Arena Trier bekamen ein intensives Spiel zu sehen. Blocks, spektakuläre Dunks und einige gute Spielzüge begeisterten immer wieder beide Fanlager. Aus der Sicht der Trierer begann die Partie gegen Braunschweig schlecht. Die Braunschweiger trafen von jenseits der Drei-Punkte-Linie im ersten Viertel beinahe alles. Von sieben Versuchen saßen sechs Dreier. Das bescherte dem Team von Kostas Flevarakis eine schnelle 18:8-Führung. „Wir haben zu viele offene Würfe abgegeben“, sagt Doreth. Auch im zweiten Viertel war Braunschweig besser und zog teilweise auf über zehn Punkte davon. Vor allem der erst 19-jährige Guard Dennis Schröder spielte zu dieser Zeit auf Seiten Braunschweigs wie entfesselt. Es zählt in dieser Form sicher zu den größten Talenten auf dieser Position. Bei der TBB Trier sorgte vor allem in der ersten Halbzeit Center Andreas Seiferth dafür, dass die Trierer im Spiel blieben. Er erzielte 15 seiner 17 Punkte in der ersten Halbzeit und präsentierte sich in der Offensive sehr selbstbewusst.

In der zweiten Halbzeit konnte sich die TBB Trier wieder herankämpfen. Im letzten Viertel schlug dann aber die Stunde von Braunschweigs Harding Nana, der zehn Punkte in diesem markierte. Er machte auch am Ende die entscheidenden Punkte. Für TBB-Trainer Henrik Rödl war das Spiel der beiden ähnlich ausgerichteten Teams „so spannend wie erwartet“: „Wir haben unsere Chancen am Ende nicht genutzt.“

Im nächsten Heimspiel trifft die TBB Trier auf Frankfurt. Dieses Spiel wird sicherlich nicht einfacher werden.

 

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