TBB Trier hält die Klasse

Die TBB Trier wird auch in der nächsten Saison in der Basketball Bundesliga spielen. Obwohl das Team von Headcoach Henrik Rödl erneut bei Ratiopharm Ulm verloren hat, kann der Klassenerhalt den Trierer nicht mehr genommen werden. Trotzdem blicken die Spieler mit gemischten Gefühlen auf die lange Saison zurück, die am 28. April mit dem letzten Spiel gegen Absteiger Göttingen ausklingen wird.

Die TBB Trier wird auch in der kommenden Basketballsaison der Beko-Bundesliga erstklassig spielen. Die Mannschaft um den deutschen Trainer Henrik Rödl konnte am Wochenende den Klassenerhalt verbuchen. Die TBB Trier schaffte es zwar nicht, dies aus eigener Kraft zu erlangen. Die Trierer verloren denkbar kanpp bei dem Tabellendritten Ratiopharm Ulm. Dennoch können die Trierer nicht mehr absteigen, da Konkurrent Gießen in Bonn verloren hat. Trotzdem war den Spielern der TBB Trier nach der Niederlage in Ulm die Enttäuschung abzulesen. Immerhin musste man sich gerade einmal mit 78:77 bei den Ulmern geschlagen geben. Gerade im letzten Viertel überraschten die Trierer mit einer starken Aufholjagd und brachten den Tabellendritten immer wieder an den Rande einer Niederlage.

Die Partie vor 6000 Zuschauern in der Ratiopharm Arena begann auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeigten sowohl sehenswerte, als auch ziemliche haarsträubende Aktionen auf beiden Seiten des Feldes. Der Gast aus Trier konnte aber mit den stärker einzuschätzenden Ulmern gut mithalten. Dieses Bild sollte sich nach dem ersten Viertel ändern. Die Heimmannschaft wurde nun stabiler und souveräner. Ulm spielte diesen effizienten Basketball, den man von einer Mannschaft in dieser Tabellenregion gewohnt ist. Die Trierer hatten vor allem eine unterirdische Quote bei ihren Feld- und Freiwürfen. So ging Ulm mit einem 64:53 Vorsprung in das letzte und entscheidende Viertel. Dort war es vor allem der Trierer Dru Joyce, der sich ordentlich steigerte. Der Point Guard spielte einst selbst für Ulm und war dort einer der Leistungsträger. Schließlich kämpfte sich die TBB Trier auf 71:10 heran. 20 Sekunden vor dem Spielende netzte der Ulmer Swann zwei Freiwürfe. Dadurch ging die Heimmanschaft wieder mit 78:77 in Führung. Der TBB blieben also 20 Sekunden, um aus dem Rückstand einen Sieg zu machen. Doch zuerst setzte Nate Linhart den Ball nur auf den Ring. Danach scheitere Dru Joyce mit einem Distanzwurf. Wieder einmal stand die TBB Trier am Ende des Abends mit lehren Händen dar. Einzig das Ergebnis ist positiv zu bewerten. In den letzten Partien ließ sich die Mannschaft von Henrik Rödl allzu oft „aus der Halle schießen“. Niederlagen mit Unterschieden von 20 Punkten waren keine Seltenheit.

Die Saison 2011/2012 wird jetzt am 28. April mit dem Spiel gegen den Absteiger Göttingen ausklingen. Dort möchte sich die TBB Trier noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und die Spielzeit zu einem versöhnlichen Abschluss bringen.

Für Trier spielten: Linhart (16), Joyce (17), Saibou (n.e.), Zwiener (12), Dojcin (0), Faßler (7), Seiferth (6), Washington (2), Picard (0), Zirbes (7), Bynum (10).

 

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