TBB Trier bleibt das Überraschungsteam der Liga!

Die TBB Trier bleibt das Überraschungsteam der Beko Basketball-Bundesliga. Am Wochenende konnte sich das Team von der Mosel in eigener Halle mit 74:67 gegen Oldenburg durchsetzen. Nate Linhart macht für die Trierer starke 15 Punkte und kann zudem auch noch drei Blocks verbuchen.

Die TBB Trier bleibt auch weiterhin das Überraschungsteam der Beko Basketball-Bundesliga. Am Wochenende konnten die Trierer in der Arena Trier mit 74:67 gegen die EWE Baskets Oldenburg gewinnen. Die TBB Trier legte den Grundstein für den Sieg vor allem in einem starken dritten Viertel. Nate Linhart verzeichnete für die Mannschaft von Trainer Henrik Rödl insgesamt 15 Punkte und drei Blocks.

Schwache erste Minuten von der TBB Trier

Die TBB Trier schien am Anfang der Partie noch im Tiefschlaf zu sein. Die ersten vier Minuten spielte einzig und alleine der Gast aus Oldenburg. Erst als die Donnervögel bereits mit 6:0 in der Arena Trier führten, wachten die Hausherren auf und kämpften sich auch dank eines starken Barry Stewart, der in dieser Zeit zwei Dreier hintereinander traf, zurück in das Spiel. Oldenburg schien zunächst überrascht zu sein, dass die TBB Trier immer wieder Mittel und Wege fand, sich in einem interessanten Spiel zurückzumelden. Am Ende des ersten Viertels lieferten sich beide Mannschaften wieder eine ausgeglichene Partie und so trennte man sich mit 17:16 in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel ist von den Trierer Dreipunktwürfen geprägt. Am Brett können sich die Trierer Center nicht in Szene setzen. Andreas Seiferth, der seit einigen Wochen eine ganz gute Form aufweisen kann, hatte an diesem Abend keine Chance gegen Adam Chubb. Zum Glück, zumindest aus der Sicht der Trierer, fallen einige der Würfe von außen. Allerdings kann auch Oldenburg immer wieder von außen punkten. Hinzu kommt, dass die Donnervögel unter dem Trierer Korb deutlich agiler agieren. Auf diese Weise kann sich Trier nicht von Oldenburg absetzen. Am Ende eines ausgeglichenen zweiten Viertels steht es 36:35 aus der Sicht der Oldenburger.

TBB Trier spielt starkes drittes Viertel

Die Fans in der Arena Trier wurden zunächst Zeugen ganz starker Trierer Minuten. Am Anfang des dritten Viertels brennt die TBB Trier ein Feuerwerk ab und startet einen 20:4 Lauf. Die knapp 4000 Zuschauer in der Arena zollen ihrem Team immer wieder großen Respekt. Doch Oldenburg fing sich schließlich doch noch, Adam Chubb und Chris Kramer stemmten sich dagegen, antworteten mit einem 9:0-Run. Bis zur letzten Viertelpause war die Trierer Führung auf 7 Punkte geschmolzen (59:52).

Im letzten Viertel entwickelt sich ein Spiel, dass von beiden Mannschaften gewonnen werden kann. Dass der Sieger am Ende aus Trier kommt und die Punkte in der Arena Trier bleiben, liegt vor allem an dem großen Einsatz, den die Trierer im letzten Viertel vor allem in der Defensive leisten. Am Ende einer intensiven Partie gewinnt die TBB Trier mit 74:67 und klettert damit auf den dritten Tabellenplatz.

Die beiden Trainer äußerten sich nach dem Spiel wie folgt:

Henrik Rödl, Headcoach der TBB Trier: „Es war für uns ein besonderes Spiel vor einer besonderen Kulisse. Wir haben sehr beherzt gespielt und besonders im dritten Viertel das Tempo erhöhen können. Das hat uns einen Vorsprung verschafft, der zum Glück hoch genug war, dass wir auch die schwache Phase überstehen konnten, in der Oldenburg Zone gespielt hat. Das Ergebnis ist ein Riesensieg gegen die EWE Baskets Oldenburg, die heute vielleicht nicht ihr bestes Spiel gemacht haben, aber immer noch eine der besten Mannschaften in dieser Liga sind. Ich möchte mein Team dafür ausdrücklich beglückwünschen.“

Sebastian Machowski, Headcoach EWE Baskets Oldenburg: „Glückwunsch an Henrik und sein Team. Wir haben in der ersten Halbzeit offensiv das Spiel offen halten können, defensiv haben wir zu viele offene Dreier zugelassen und viele Offensivrebounds abgegeben. Das Spiel war zur Halbzeit unentschieden. In der zweiten Hälfte sind wir dann nicht mit der richtigen Intensität gestartet, erst die Zonenverteidigung hat uns zurückgebracht. Wir haben allerdings offene Würfe nicht getroffen, als wir das Spiel hätten ausgleichen können. So tut es mir leid, dass wir einen wichtigen Auswärtssieg nicht mitnehmen konnten. Unsere Reisestrapazen lasse ich aber nicht als Ausrede gelten, wir sind extra einen Tag vorher nach Trier gefahren, damit wir damit keine Probleme haben.“

Punkteverteilung Trier: Nate Linhart (15 / 4 Blocks / 4 Rebs), Joshiko Saibou (1), Bastian Doreth (7), Jarrett Howell (9), Andreas Seiferth (7 / 6 Rebs), Mathis Mönninghoff (6), Brian Harper (11 / 6 Rebs), Barry Stewart (13 / 3 Ast), Vitalis Chikoko (1), Jermaine Bucknor (4).

 

 

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