TBB Trier verliert in München 66:72

Die TBB Trier musste am Wochenende in München gegen den FC Bayern in der Basketball-Bundesliga antreten. Nach dem Spiel gegen Alba Berlin, das die TBB Trier unglücklich verloren hat, stand damit die zweite schwere Partie innerhalb einer Woche auf dem Programm. Am Ende setzte sich der FC Bayern, der als Titelkandidat in diesem Jahr gilt, gegen die TBB Trier mit 72:66 durch.

Die TBB Trier musste an diesem Wochenende gegen den FC Bayern München in der Basketball-Bundesliga antreten. Im Audi Dome in München entwickelte sich zwischen den Trierern und der Heimmannschaft eine physisch sehr intensive Partie, die München letztlich mit 72:66 gewinnen konnte. Dennoch zeigte die TBB Trier wieder, dass sie jeden Gegner fordern und letztlich auch schlagen kann. Brian Harper, Topscorer der Trierer, konnte am Wochenende in München aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht spielen. Topscorer bei der TBB waren Jermaine Bucknor und Barry Stewart, die beiden 14 Punkte für das Team von Henrik Rödl sammelten.

Den Trierern war zu Beginn der unbedingte Wille noch bis in die letzte Reihe des Audi Dome anzumerken; Barry Stewart und Jermaine Bucknor schossen die TBB mit traumwandlerischer Sicherheit und überlegten Aktionen mit 3:11 in Führung. Zudem stand die Defense sicher, produzierte Ballverluste auf Münchner Seite. Während der FC Bayern München einige Zeit brauchte, um in die Partie zu finden, zeigten die Trierer gerade am Anfang ihre Klasse. Doch dann zogen die Münchner ihre Verteidigung ihrerseits deutlich an und fanden auf diese Weise besser in das Match. Am Ende des ersten Viertels lagen die Hausherren erwartungsgemäß mit 18:15 in Front.

Duell auf Augenhöhe in München

Im zweiten Viertel zeigte der FC Bayern, weshalb sie in diesem Jahr zu den besten Mannschaften der Liga zählen. Immer wieder fanden sie die richtige Balance zwischen den großen und kleinen Spielern. Entweder zogen die starken Guards der Münchner direkt zum Korb oder sie legten einfach auf ihre großen Mitspieler ab. Die TBB Trier hat zu diesem Zeitpunkt große Probleme die Hausherren zu verteidigen. Letztlich gingen beide Mannschaften mit einem 34:29 für den FC Bayern in die Kabine. Aus Trierer Sicht problematisch, vor allem vor dem Hintergrund von Brian Harpers Zwangspause: Die Foulbelastung von Vitalis Chikoko und Jermaine Bucknor mit je drei persönlichen Fouls.

Die zweite Halbzeit begann mit dem „Momentum“ auf der Seite der Heimmannschaft. Zum ersten Mal im Spiel kann der FC Bayern München den Vorsprung auf zehn Punkte ausbauen. Doch die TBB Trier hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Vor allem Vitah Chikoko zeigte in der zweiten Halbzeit eine starke Partie und brachte die TBB wieder an die Bayern heran. Mit 51:47 ging es in das letzte und entscheidende Viertel.

Im letzten Viertel lässt dann auf beiden Seiten, bei gleichbleibender Intensität, die Konzentration im Abschluss nach. 64:62 steht es 1:30  Minuten vor dem Ende, als Tyrese Rice sich direkt vor der Trier irgendwie um die TBB-Verteidigung mogelt und einen Verzweiflungsdreier mit einbeinigem Absprung trifft, der bei 67:62 die Vorentscheidung bedeutet. Am Ende gewinnt der FC Bayern München mit 72:66 gegen die TBB Trier.

Henrik Rödl sagte nach dem Spiel:

“Glückwunsch an Yannis Christopoulos und sein Team; man merkt, dass seine Mannschaft dabei ist, sich zu finden. Wir hatten unsere Chancen in einem sehr intensiven Spiel.  Aber München hat in den entscheidenden Momenten gut getroffen, auch die wilden Würfe von Demond Greene mit der Sirene und später von Tyrese Rice. Ich muss meiner  Mannschaft aber auch ein großes Lob aussprechen, wir sind kämpferisch aufgetreten und haben an uns geglaubt.


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