TBB Trier mit Auswärtssieg in Würzburg

Die TBB Trier hat an diesem Wochenende einen weiteren Auswärtssieg in der Beko Basketball-Bundesliga eingefahren. In Würzburg hat das Team von Henrik Rödl am Samstag ein intensives und kampfbetontes Spiel mit 69:62 für sich entscheiden können. Andreas Seiferth war Topscorer der Trierer mit 14 Punkten. Durch den Auswärtssieg ist Trier auf den fünften Tabellenplatz vorgerückt.

Die TBB Trier spielt weiterhin eine sehr starke Saison 2012/ 2013 in der Beko Basketball-Bundesliga. Gegen Würzburg konnte das Team von Trainer Henrik Rödl den vierten Auswärtssieg im fünften Auswärtsspiel einfahren. Am Samstagabend gewannen die Trierer eine kampfbetonte und intensiv geführte Partie mit 69:62. Beide Mannschaften zeigten vor allem in der Verteidigung eine starke Leistung und drängten die jeweils andere oft zu Ballverlusten. Am Ende markierten Andreas Seiferth und Jermaine Bucknor die meisten Punkten auf Trierer Seite. Der deutsche Center kam auf 14 Punkte und Rückkehrer Bucknor, der in Würzburg gespielt hat, netzte insgesamt 11 Punkte.

TBB Trier findet gut ins Spiel

Die TBB Trier fand am Samstagabend in der ausverkauften Halle in Würzburg sehr gut ins Spiel. Andreas Seiferth, Nate Linhart und Brian Harper hatten Trier schnell mit 0:6 in Führung gebracht, bei den s.Oliver Baskets lief wenig bis gar nichts zusammen. Würzburg suchte sein Heil in (gut verteidigten) Distanzwürfen, doch Alex King und Jimmy McKinney schossen drei Fahrkarten bei drei Versuchen. Die Trierer konnten zudem gerade am Anfang der Partie die Rebounds einsammeln. Auf diese Weise kamen die Würzburger kaum zu zweiten Chancen. Erst nachdem Würzburg die erste Auszeit genommen hatte, ist die Heimmannschaft besser in Fahrt gekommen. Nach der ersten Auszeit im ersten Viertel traf Jimmy McKinney schnell zwei Dreier und brachte seine Mannschaft wieder an die Trierer heran. Am Ende des ersten Viertels ging es mit 17:18 in die Viertelpause. Eines stand jetzt schon fest: Es würde das enge und kampfbetonte Spiel werden, dass der Trierer Henrik Rödl vor der Partie eingekündigt hatte.

TBB Trier gewinnt am Ende verdient

Auch im zweiten Viertel sollte es ein ausgeglichenes Spiel werden. Zunächst setzte sich die TBB Trier ab. Die Trierer schafften es zunächst, sich sogar zweistellig abzusetzen. Die Würzburger, die sich nicht geschlagen gaben, kämpften sich aber wieder im zweiten Viertel heran. Am Ende konnte die TBB Trier eine Halbzeitführung von 35:31 verbuchen, auch dank der überlegenen Reboundarbeit. Auch nach der Halbzeit ging das Auf und Ab in der Partie weiter. Beide Mannschaften leisteten sich immer wieder Ballverluste, die aber auch der starken Verteidigung des Gegners geschuldet waren. Nach weiteren zehn Minuten beendete die TBB Trier das dritte Viertel mit 46:40. Demnach hieß es für die Trierer, den Vorsprung im letzten Viertel zu verteidigen.
Mit diesem Schwung gelang Trier ein guter Start ins letzte Viertel, Bastian Doreth trifft den Dreier zum 40:49, Brian Harper macht die Führung mit 41:52 wieder zweistellig. Bis auf 13 Punkte konnte Trier wegziehen, nur über die Zeit müsste dieses Polster noch geschaukelt werden. Doch vor allem Dwayne Anderson, Topscorer der Partie mit 17 Punkten und 12 Rebounds, hatte etwas dagegen. Ein Dreier und ein anschließender Steal mit Fastbreak-Punkten des ehemaligen Göttingers dampfen die Trierer Führung auf sieben Punkte ein. Am Ende konnten die Trierer den Sieg an der Freiwurflinie über die Zeit retten.

Die beiden Trainer äußerten sich wie folgt nach dem Spiel:

Henrik Rödl: „Wir sind froh über diesen Sieg und stolz, hier gewonnen zu haben. Würzburg ist eine der heimstärksten Mannschaften der Liga, es war sehr laut. Dass unsere Mannschaft in dieser Situation bestanden hat, hat für uns einen besonderen Wert. Es war ein Spiel der Fehler, mit zusammen 48 Ballverlusten. Es lag vielleicht an den Nerven, aber vielleicht auch daran, dass zwei Mannschaften gespielt haben, die ein ähnliches Spielkonzept haben und sehr aggressiv verteidigen. Wir konnten am Ende diese Linie besser einhalten, daher haben wir  verdient gewonnen.“

Marcel Schröder: „Wir haben das Spiel verloren, obwohl wir 27 Ballverluste forciert und 20 Offensivrebounds geholt haben. Das ist sehr bitter. Wenn man unter 30 Prozent von der Dreierlinie wirft, unter 50 Prozent von der Freiwurflinie und aus dem Zweierbereich nicht einmal annähernd seine Leistung abruft, dann kann man so ein Spiel nicht gewinnen. So wird es schwer, überhaupt irgendein Spiel zu gewinnen. Die Doppelbelastung hat nichts damit zu tun. Trier hatte genug Zeit, sich auf uns vorzubereiten, und sie haben uns durch ihre Verteidigung das Leben sehr schwer gemacht. Wir haben aber teilweise einfachste Sachen im Angriff nicht richtig gemacht. Es lag nicht an der Müdigkeit, die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft, um das Spiel noch zu drehen.“


Zur Zeit keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Deine eMailadresse wird nicht veröffentlicht.