CDU-Fraktion spricht sich für die Tankstelle in der Ostallee aus

Lange hat die Tankstelle in der Ostallee in den letzten Monaten die Gemüter erhitzt. Sie wurde für die Bürger Triers zu einem kleinen Stuttgart 21. Nun zeigt sich aber, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben, denn offensichtlich wird sich die Fraktion der CDU im Stadtrat für einen Erhalt der Tankstelle in der Ostallee Trier aussprechen, wenn über dieses Thema am 17. November abgestimmt werden wird. Am Montagabend hat sich die Fraktion der Christdemokraten dazu entschlossen, dem Engagement der Bürger in Trier nachzugeben und sich für die Tankstelle in der Ostallee Trier stark zu machen. Zusammen mit den Stimmen der Freien Wählergemeinschaft und den Fraktionen von FDP und Linken wird auf jeden Fall, einmal vorausgesetzt, dass alle Parteifraktionen ihre Position halten, eine Mehrheit im Stadtrat zusammen kommen, die sich für den Erhalt der Tankstelle in der Ostallee ausspricht. Die Grünen hatten von Anfang an gesagt, dass sie dies nicht unterstützen werden. Die SPD ist im Moment scheinbar der einzige Wackelkandidat, spielt aber durch die gerade aufgeführte Konstellation eigentlich keine Rolle mehr.
Die Fraktion der CDU wird sich aber nicht uneingeschränkt hinter einen neuen Pachtvertrag für die Tankstelle in der Ostallee stellen, sondern einige Auflagen und wichtige Verbesserungen fordern. So  ist es nach der CDU dringend notwendig, etwas gegen den steigenden Alkoholkonsum in der Ostallee zu unternehmen. Gerade an den Wochenenden halten sich immer wieder große Gruppen auf dem Grünstreifen am Alleen-Center in Trier auf, die dort große Mengen an Alkohol, die meistens vorher im Supermarkt „Kaufland“ oder an der Tankstelle gekauft werden, konsumieren. Die Folge sind nicht nur betrunkene Jugendliche, sondern auch Lärmbelästigungen für die Anwohner und starke Verschmutzungen des Grünstreifens durch die leeren Flaschen. Die CDU sieht trotz der Zustimmung zum Erhalt der Tankstelle in der Ostallee dringenden Handlungsbedarf, um den gerade aufgeführten Zustand zu verbessern.
Aus diesem Grund hat sie eine weitere Idee zumindest mal in den Raum gestellt. So könnten sich einige Mitglieder aus der Fraktion durchaus vorstellen, dass der neue Pachtvertrag zwischen den Beteiligten eine Klausel enthält, die besagt, dass die Stadt auf einen Teil oder sogar auf die ganze Pacht verzichtet, wenn sich BP dazu bereit erklärt, auf eigene Kosten einen Sozialarbeiter einzustellen. Dieser könnte dafür sorgen, dass in den Nächten wieder Ruhe in der Ostallee in Trier einkehrt. Darüber hinaus wäre es möglich, seinen Wirkradius nicht nur auf die Ostallee zu beschränken, sondern ihn im ganzen Innenstadtbereich arbeiten zu lassen, wenn in der Ostallee keine Probleme vorherrschen. Diese Idee ist aber noch nicht wirklich ausgearbeitet und schwirrt im Moment erst einmal nur durch die Köpfe einiger Mitglieder des Stadtrates. Im Übrigen wäre dieser Sozialarbeiter vermutlich dem Jugendamt unterstellt, damit diese beiden Beteiligten zusammenarbeiten können.
Letztlich bleibt nur noch zu sagen, dass der voraussichtliche Erhalt der Tankstelle in der Ostallee Trier zeigt, dass es durchaus Sinn machen kann, sich gemeinsam gegen politische Beschlüsse stark zu machen. Schließlich soll in einer Demokratie, schon dem Namen nach, alle Macht vom Volke ausgehen.

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