Flughafen Hahn: Zoll stellt knapp 50 kg Marihuana sicher

Flughafen Hahn: Zoll stellt knapp 50 kg Marihuana sicher

Die Zollbeamten am Flughafen Hahn haben in dieser Woche eine Gruppe Reisender aus Großbritannien untersucht und dabei rund 50 Kilogramm Marihuana bei den zwei Frauen und dem Mann sichergestellt. Diese Menge war auf kleine Lebensmittelkartons aufgeteilt worden. Damit zogen die Zollbeamten einen weiteren großen Fisch am Flughafen Hahn an Land.

Die Zollbeamten am Flughafen Hahn haben in dieser Woche drei britische Staatsbürger festgenommen, die zusammen rund 50 Kilogramm Marihuana mit dabei hatten. Die drei Reisenden waren den Zollbeamten am Flughafen Hahn aufgefallen. Als die Beamten das Reisegepäck durchsuchten, fanden sie viele Lebensmittelkartons, in denen das Marihuana versteckt worden war. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass es sich bei der geschätzter Menge um ungefähr 50 Kilogramm handelte. Die beiden 19 und 24 Jahre alten Frauen sowie ein 47-jähriger Mann hatten die 49 Kilogramm Marihuana auf 36 Lebensmittelkartons verteilt, die in drei Gepäckstücken verstaut waren.

Das Trio reiste am 13. Januar aus Jamaika über den Flughafen Frankfurt am Main nach Deutschland ein. Von dort aus fuhren die drei mit ihrem brisanten Gepäck in einem Taxi in die Nähe des Flughafens Hahn und über-nachteten dort in einem Hotel. Am frühen Dienstagmorgen des 15. Januar sollte es von Hahn dann weiter nach London-Stanstead gehen. Die drei wurden inzwischen einem Haftrichter in Bad Kreuznach vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft.

 

Trier: Zollbeamte halten Rumäne mit 1002 Paketen Kaffee an!

Trier: Zollbeamte halten Rumäne mit 1002 Paketen Kaffee an!

Dier Zollbeamten in Trier haben einen Rumänen in seinem Auto angehalten, weil dieser über 1002 Pakete Markenkaffee in seinem Fahrzeug aus Luxemburg nach Deutschland transportierte. Den Beamten vom Zoll fiel der Mann auf, weil er die Pakete aus Luxemburg einfach in seinem Auto übereinander stapelte. Der Angehaltene gab zu Protokoll, dass er den Kaffee gewinnbringend in Rumänien verkaufen wollte.

Die Zollbeamten in Trier werden nicht schlecht geguckt haben, als ihnen aufgefallen ist, welche Entdeckung sie gerade eben gemacht haben: Die Beamten vom Zoll hielten in dieser Woche einen Rumänen, der aus Luxemburg kam, in seinem Fahrzeug an. Grund hierfür waren 1002 Pakete Kaffee, die sich in dem Kleinwagen bis unter das Dach stapelten. Der Fahrer des Autos hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, seine Tat zu verheimlichen. Er ist seelenruhig mit dem Kaffee aus Luxemburg nach Trier gefahren. Den Zollbeamten war dies nicht entgangen und sie hielten den Mann an. Er gab gegenüber den Beamten zu Protokoll, dass er den Kaffee aus Luxemburg gewinnbringend in Rumänien verkaufen wollte. Gegen den Rumänen wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Kaffeesteuer in Höhe von fast 1.100 Euro musste er aber sofort zahlen. Die Zollbeamten in Trier kontrollieren immer wieder Menschen, die aus Luxemburg kommen und dann entweder Geld oder Waren in nicht erlaubter Menge bei sich führen. Erst kürzlich konnten die Zollbeamten einen Mann in einem Zug stellen, der mit Bargeld in Millionenhöhe aus Luxemburg unterwegs war.

Flughafen Hahn: Zollbeamte stellen 1,8 Tonnen Kleidung sicher

Flughafen Hahn: Zollbeamte stellen 1,8 Tonnen Kleidung sicher

Zollbeamte haben im November 2012 am Flughafen Hahn den größten Fälschungsfund in der Geschichte des Hauptsollamts Koblenz gemacht: Die Zöllner stellten 1,8 Tonnen gefälschte Kleidung am Flughafen im Hunsrück sicher. Die Ware sollte eigentlich über den Flughafen Hahn von China nach Lettland gebracht werden. Die Originalware hätte einen Wert von 830.000 Euro gehabt.

Die Zollbeamten des Hauptzollamts Koblenz haben am Flughafen Hahn im November 2012 wieder einmal zugeschlagen. Die Beamten machten einen unglaublichen Fund. Sie fanden 1,8 Tonnen gefälschte Textilien, die aus China über Deutschland nach Lettland verschickt werden sollten. Es war der größte Textilfund, den das Koblenzer Hauptzollamt jemals gemacht hat. Die falsche Ware, die am Flughafen Hahn sichergestellt wurde, hätte im Original eine Wert von über 830.000 Euro gehabt. Die Luftfrachtsendung mit 3.686 Herrenjacken und Sportschuhen wurde Anfang November am Flughafen Hahn kontrolliert. Dabei fanden die Beamten des Zollamts Poloshirts, Kapuzenpullover, Jacken und Schuhe namhafter Hersteller. Der Zoll forderte direkt ein Gutachten ein, das mittlerweile bestätigt hat, dass es sich bei den Waren um Fälschungen aus China handeln muss. Mittlerweile hat das Hauptzollamt Koblenz die Ware, die am Flughafen Hahn aufgeschnappt worden ist, vernichtet.
Nachdem im Oktober 2010 am Flughafen Hahn mehr als 500 gefälschte Mobiltelefone im Wert von rund 250.000 Euro sichergestellt wurden, war dies der bisher größte Fund von Fälschungen im Bereich des Hauptzollamts Koblenz.

 

Zoll schnappt Mann mit 1,5 Millionen Euro Schwarzgeld im Zug

Zoll schnappt Mann mit 1,5 Millionen Euro Schwarzgeld im Zug

In dieser Woche hat der Zoll einen Mann mit insgesamt 1,5 Millionen Euro Schwarzgeld in einem Zug von Luxemburg nach Trier überführen können. Die Zollfahnder fanden in einem Rucksack des Rentners insgesamt 1,5 Millionen Euro, die unter verschiedenen Kleidungsstücken versteckt gewesen sind. Der Mann wollte offenbar mit dem Schwarzgeld nach Niedersachsen fahren.

In dieser Woche konnte der Zoll in Trier einen großen Erfolg verbuchen. Die Fahnder griffen in einem Zug zwischen Luxemburg und Trier einen Rentner auf, der in seinem Rucksack 1,5 Millionen Euro Schwarzgeld aus Luxemburg mit sich führte. Damit haben die Zollfahnder in dieser Woche einen der größten Bargeldfunde, die jemals in der Region Trier gemacht worden sind, für sich verbuchen können. Sechs ordentlich zusammengeschnürte Geldbündel mit jeweils 250.000 Euro und einen Umschlag mit 35.560 Euro fischten die Fahnder aus dem Gepäckstück. Vermutlich Schwarzgeld, eingeschmuggelt aus Luxemburg. Der Zoll macht regelmäßig Bargeldkontrollen, um Schmugglern, die Geld von Luxemburger Banken am deutschen Fiskus vorbei einführen wollen, auf die Spur zu kommen. Und fast immer werden die Fahnder fündig. Die Zollbeamten an der Luxemburger Grenze werden immer wieder fündig, wenn sie Menschen kontrollieren, die aus Luxemburg nach Deutschland kommen. Erst im Juli konnte der Zoll eine Rentnerin aus Norddeutschland aufschnappen, die insgesamt 300.000 Euro in bar bei sich hatte. Auch im letzten Jahr gingen ähnlich große Fische dem Zoll in Trier in das Netz. So stellten die Beamten unter anderem zwei Rentner, die 320.000 Euro in ihrer Kleidung versteckt hielten.

Luxemburg: 50 Milliarden deutsches Schwarzgeld versteckt

Experten in Deutschland rechnen damit, dass insgesamt 50 Milliarden Euro Schwarzgeld in Luxemburg lagern. Auf diese Weise müssen die Menschen keine Steuern auf die anfallenden Zinsen in Deutschland zahlen. Allerdings droht allen eine empfindliche Strafe, wenn sie dabei erwischt werden, wie sie Schwarzgeld über die Grenze von Luxemburg nach Deutschland schaffen. Der Rentner, der in dieser Woche geschnappt worden ist, muss neben einem Bußgeld auch mit einer Strafanzeige wegen Steuerhinterziehung rechnen.