Bald erscheint die zweite Ausgabe einer außergewöhnlichen Zeitschrift

Zweite Ausgabe der „Zeitschrift gegen die Angst“

Das Gefühl der Angst gehört zum Menschen wie der Fuchsschwanz zu jedem guten Manta-Fahrer. Dennoch leiden einige Menschen stärker und sehr viel öfter an Angstzuständen als gewöhnlich. Oft werden diese in alltäglichen Situationen von ihrer Angst überfallen und erleiden eine Panikattacke. Egal ob im Parkhaus, an der Kasse des Supermarktes um die Ecke oder gerade beim Einkaufen in der Innenstadt in Trier, die Panikattacken können jederzeit auftreten und sorgen bei dem Patienten für Schweißausbrüche, Herzrasen und Schwindelanfälle. Für die direkten Menschen im Umfeld des Panikleidenden wirkt eine solche Attacke oft seltsam. Viele reagieren mit Intoleranz oder, meistens noch schlimmer, mit Desinteresse.
In Trier engagiert sich Beate Koch seit drei Jahren dafür, dass das Desinteresse und die Intoleranz gegenüber Menschen, die an Panikattacken leiden, bekämpft wird. Stattdessen sollen die Menschen ein Mindestmaß an Verständnis für die angstleidenden Patienten entwickeln. Beate Koch muss sich selbst seit 25 Jahre mit Panikattacken arrangieren. Vor drei Jahren gründete sie im Mutterhaus eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die von Angst- und Panikattacken im Alltag übermannt werden. Eine selbstgeschriebene und selbstentworfene Zeitschrift ist ebenfalls auf Beate Koch und ihre Selbsthilfegruppe zurückzuführen. Demnächst wird eine zweite Ausgabe dieser Zeitschrift in Trier veröffentlicht werden. Sie setzt sich inhaltlich mit dem großen Thema „Panikattacke“ auseinander. Die spezielle Mischung aus Erfahrungsberichten und Informationstexten von wissenschaftlichen Experten machen die Zeitschrift nicht nur in Trier nahezu einzigartig. Sie wird in der nächsten Zeit an der Universität Trier und im Mutterhaus ausgelegt werden. Außerdem kann sie im Internet heruntergeladen geladen werden. Selbstverständlich wird die Zeitung kostenlos angeboten.
Diese Zeitschrift soll nach Beate Koch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Panikattacken wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft rücken. Es ist längst keine Randerkrankung mehr, sondern immer mehr Menschen leiden an der übersteigerten Angst. Auch Studenten und junge Menschen sind oft betroffen.
Alles in allem ist das Projekt von Beate Koch höchst achtenswert und kann nicht hoch genug gewürdigt werden.