Leuchtreklame am Moselstadion sorgt für Unruhe

Anwohnerin in Trier klagt gegen Leuchtreklame

 

Eine Anwohnerin in Trier wird im kommenden Jahr gegen die Leuchtreklame am Moselstadion vor dem Verwaltungsgericht in Trier klagen. Angeblich könne Sie abends nicht mehr schlafen, da die Leuchttafel ihre Werbung direkt in ihr Schlafzimmer ausstrahlen würde. Auch sonst ist die Werbetafel sehr umstritten. Angeblich lenkt gerade die Werbung aus dem horizontalen Gewerbe viele Autofahrer auf der Zurmaiener Straße ab.

Die grelle Werbetafel am Moselstadion Trier sorgt seit ihrer Aufstellung für heftige Diskussionen. Immer wieder werden kritische Stimmen laut, die die Leuchtreklame intensiv kritisieren. Oft fällt in den Argumentationen das Thema der Sicherheit. Die Zurmaiener Straße ist eine der am stärksten befahrenen Straßen in Trier. Die Leuchtreklame lenke Autofahrer zu sehr von den Straßenverhältnissen ab. Aus diesem Grund würden Auffahrunfälle und ähnliche Szenarien geradezu provoziert. Vor allem die Werbung aus dem horizontalen Gewerbe scheint eine besondere Wirkung auf viele Autofahrer zu haben.

Eine Anwohnerin hat nun gegen die Leuchtreklame rechtliche Schritte eingeleitet. Im Februar 2012 wird es vor dem Verwaltungsgericht Trier aller Voraussicht nach zu einem Prozess kommen, in dem die Werbetafel die Hauptrolle spielen wird. Die Anwohnerin klagt aber keineswegs gegen die Trierer Eintracht, die damals der Hauptgeldgeber für den Bau der Leuchtreklame war. Auch wendet sie sich nicht gegen das Unternehmen XXL Wall aus Luxembourg, das die Werbetafel seit ihrem Bestehen verwaltet, betreibt und vermarktet. Die verärgerte Trierer Anwohnerin richtet sich gegen die Stadt Trier, die vor gut drei Jahren den Bau genehmigte.
Mittlerweile hat sich die Situation bei der Stadt Trier deutlich verändert. Anscheinend ist man zu dem Schluss gekommen, dass man vor gut drei Jahren falsch entschieden hat, denn eine neue Satzung, die sich mit dem Aufstellen von Werbetafeln befasst, verbietet das Errichten solcher Leuchtreklame an viel befahrenen Straßen. Vor diesem Hintergrund ist es anzunehmen, dass die Stadt Trier heute die Genehmigung für die Leuchtreklame am Moselstadion nicht mehr erteilen würde.
Nachdem die Stadt Trier von der Klage erfuhr, hat sie sich laut eigenen Aussagen auf dem direkten Weg an das Unternehmen XXL Wall gewandt. Sie forderte den Betreiber auf, die Helligkeitswerte zu überprüfen und die Werbetafel für die Nacht dunkler zu stellen. Zwar ist dies auch im kleinen Rahmen geschehen, dennoch hält die Anwohnerin an ihrer Klage fest.

 

Ein unabhängiger Gutachter hat die Werbetafel untersucht

 

Aus diesem Grund hat die Stadt Trier XXL Wall aufgefordert, einen neutralen Gutachter mit der Überprüfung der Lichtwerte zu beauftragen. Dieser kam zu dem Schluss, dass die Leuchtreklame vor allem in der Nacht viel zu hell geschaltet ist. Er gab den Ratschlag, die Werbetafel ab 22 Uhr auszustellen, um weitere Konflikte zu vermeiden. Die Stadt hat dies unverzüglich an den Betreiber weitergeleitet. Inwieweit dieser reagieren wird, ist noch unklar. Dass die Leuchtreklame ganz aus dem Moselstadion verschwinden muss, gilt als eher unwahrscheinlich. Immerhin hat die Stadt eine ordnungsgemäße Baugenehmigung erlassen. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, wird das Gericht vermutlich feststellen, dass die Baugenehmigung in Ordnung gewesen ist. Allerdings wird man wohl über eine Neuorganisation der Leuchtreklame nachdenken müssen.

Trier.de folgt dem Beispiel von Trier.com

Der Steuerungsausschuss hat am Donnerstag den 25. August über einen neuen Internetauftritt der Stadt Trier diskutiert. Im Raum stand eine vollkommene Überarbeitung der Webseite der Moselstadt. Anscheinend hat die Stadt erkannt, dass ihrer Seite Modernität und Unterhaltungswert fehlt. Vielmehr schauen sich die Menschen nach Seiten wie Trier.com um, wenn sie Informationen zu einer Stadt wie Trier suchen. Immerhin kann Trier.com jederzeit mit wohl formulierten Artikeln zu aktuellen Themen glänzen. Dies ist um so beachtlicher, wenn man die Größe der Redaktion betrachtet und die finanziellen Möglichkeiten, die dem Trier.com Team zur Verfügung stehen. Wenn es notwendig ist, dann wird auch mal bis in den späten Abend hinein gearbeitet. Schaut man sich dann im Büro um, sieht man zwei Trierer, die verzweifelt versuchen, die Müdigkeit mit Kaffee zu bekämpfen. Aus diesem Grund verfügt das Büro sogar über eine eigene Dusche, falls man es nicht mehr schafft, sein eigenes Heim aufzusuchen bevor der neue Tag anbricht. Nach einer kalten Dusche und einem weiteren „Fass Kaffee“ geht es dann weiter.
Die Erfolge sind beachtlich. Neben tausenden Besuchern, die täglich verzeichnet werden können, wurde sogar die Stadt Trier gezwungen, ihre Webseite neu aufzuarbeiten. Wettbewerb belebt das Geschäft und ein Gutes hat die ganze Sache auf jeden Fall. Die älteste Stadt Deutschlands wird immer präsenter im „Web-Dschungel“.

Wir von Trier.com wünschen der Stadt Trier auf jeden Fall vollen Erfolg bei ihrer Neubearbeitung. Sollten Sie Fragen haben oder gar Ideen brauchen, dann zögern Sie nicht, uns zu fragen. Wir helfen gerne unserern Mitstreitern, denn wir haben schon lange unser Herz an die Stadt Trier verloren. Wenn man schon als Kind „Om Duhmstaan romrötscht“, baut man ein enge Beziehung zur Stadt auf.