Schwerlastkontrollen der Polizei in Trier fallen positiv aus

Polizei Trier: Positive Schwerlastkontrollen

Die Polizei Trier hat am Donnerstag einen Kontrolltag eingerichtet. Vor allem LKW und Busse sollten von der Polizei kontrolliert werden. Das Ergebnis viel insgesamt sehr positiv aus. Es wurden wenige gravierende Verstöße durch die Polizei in Trier festgestellt. Der Kontrolltag dauerte von 7.00 Uhr morgens bis 23.00 Uhr abends an.

Auf deutschen Straßen kann es zu großen und tragischen Verkehrsunfällen kommen, wenn entwederLKW ihre Lasten oder Busse ihre Passagiere nicht ausreichend gesichert haben. Am gestrigen Donnerstag hat die Polizei in Trier einen sogenannten Kontrolltag eingerichtet. In einem Zeitraum von 7.00 bis 23.00 Uhr wurden in Trier insgesamt 31 Busse und LKW von 20 Polizeibeamten auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft. Am Abend zog die Trierer Polizei ein sehr zufriedenstellendes Fazit: Auch wenn immer mal wieder kleinere Mängel festgestellt wurden, musste keines der Fahrzeuge, die durch die Polizei überprüft wurden, aus dem Verkehr gezogen werden. Letztlich stellten die Trierer Polizeibeamte nur kleinere Mängel an den Fahrzeugen fest.

20 Fahrzeuge wurden beanstandet. In fünf Fällen hatten die Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Insgesamt erstatteten die Beamten sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen und sprachen fünf Verwarnungen aus.

Regelmäßige Kontrolltage erhöhen die Sicherheit

Die Polizei in Trier richtet in einem Kalenderjahr verschiedene Kontrolltage ein, an denen Fahrzeuge eines speziellen Typus kontrolliert werden. Auf diese Weise können sehr viele Fahrzeuge untersucht werden. Solche Kontrolltage werden regelmäßig in Trier durchgeführt. Die Polizei erhofft sich von solchen Initiativen eine deutliche Steigerung der Verkehrssicherheit.

Autofahrer aufgepasst: Stadtverwaltung soll künftig Verkehrskontrollen übernehmen!

Stadtverwaltung soll in Trier Verkehrskontrollen übernehmen

Der Stadtrat in Trier diskutiert derzeit über de Frage, ob die Stadtverwaltung in Zukunft die Verkehrskontrollen mit eigenem Werkzeug und eigenen Mitarbeitern übernehmen soll. Die Grünen in Trier fordern, dass die Stadtverwaltung die Polizei ablöst. Mehreinnahmen in Höhe von 500.000 Euro winken. Angesichts der klammen Kassen in Trier scheint dies das Hauptargument zu sein.

Die Grünen in Trier bemühen sich zurzeit, die Frage nach den Verkehrskontrollen in der ältesten Stadt Deutschlands wieder neu in den Stadtrat zu bringen. Die Partei beabsichtigt, die Verkehrskontrollen in Zukunft der Stadtverwaltung in Trier zu überlassen. Die Polizei soll nicht länger befugt sein, Verkehrskontrollen auf den Trierer Straßen durchzuführen. In Kaiserslautern, Koblenz und Ludwigshafen wird dieses System bereits durchgeführt. Zwar behaupten die Grünen, dass die Verkehrssicherheit durch die Kontrollen der Stadtverwaltung erhöht wird, aber angesichts der winkenden Mehreinnahmen von bis zu 500.000 Euro und den klammen Kassen in Trier ist die Verkehrssicherheit sicherlich nebensächlich. Es wirkt vielmehr so, als wenn die Stadt Trier in Zukunft ihre Haushaltskassen auf Kosten der Autofahrer aufbessern möchte. Aus diesem Grund bleibt zu befürchten, dass Blitzgeräte, sollte sich der Vorschlag der Grünen im Stadtrat Trier durchsetzen, zukünftig sehr oft auf den Trierer Straßen zu sehen sein werden, wohl auch an Stellen, die bekannt sind für gute „Einnahmequellen“.

Autofahrer müssen sich generell in Trier umstellen

Sollte die Stadtverwaltung in Zukunft die Verkehrskontrollen in Trier durchführen, müssen sich die Autofahrer generell umstellen, denn sonst wird es teuer werden. Die Trierer Grünen hatten bereits 2010 angeregt, dass auch in Trier die Stadt die Geschwindigkeitskontrollen übernehmen soll. Damals lehnte der Stadtvorstand ab. Begründung: Städtische Geschwindigkeitsüberwachungen könnten Qualität und Umfang von Polizeikontrollen nicht erreichen. Es bleibt also noch Hoffnung, dass die Verkehrskontrollen weiterhin Aufgabe der Polizei bleiben.