Schweres Unwetter über Trier

Schweres Unwetter über Trier

In der Region Trier ist es zu schweren Unwettern gekommen. Manche Gebiete waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Neben der Feuererwehr und dem technischen Hilfswerk waren auch zahlreiche freiwillige Helfer im Einsatz, um gegen die Überschwemmungen anzukämpfen. Unwetter dieses Ausmaßes hat es schon länger nicht mehr in Trier gegeben.

In der Großregion Trier ist es in der vergangenen Nacht zu schweren Überschwemmungen in vielen Ortschaften und Stadteilen gekommen. Zeitweise waren ganze Häuseransammlungen von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders stark betroffen war die Ortschaft Kenn, der Stadtteil Trier Ruwer und beinahe das komplette Ruwertal. Die Einsatzkräfte hatten es nicht nur mit sehr großen Wassermengen zu tun, sondern mussten sich ebenfalls gegen Geröllmassen verteidigen, die durch das Wasser herangetragen wurden.  So wurden alleine in Kenn bis 2 Uhr über 120 Kubikmeter Geröll und Schlamm beseitigt, die im Geichbach vom Berg herunter angeschwemmt worden waren. Im Trierer Stadtteil Ruwer-Eitelsbach liefen bis Mitternacht Aufräumarbeiten. Ortsvorsteherin Monika Thenot sprach am Freitag früh von einem „Jahrhundert-Unwetter“. „Der Eitelsbach war drei Stunden lang wie ein reißender Gebirgsfluss“, berichtete der Eitelsbacher Willi Winkler. In Trier Ruwer wurden teilweise die Autos der Anwohner mehrere Meter weit von dem Wasser getragen. Die Aufräumarbeiten werden wohl noch Tage lang andauern, denn es befinden sich noch immer große Massen an Geröll und Schlamm auf den Straßen des Stadtteils.

Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen das Unwetter

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben hunderte Einsatzkräfte gegen das Unwetter und seine Folgen angekämpft. Nur aus diesem Grund konnten die Folgen noch einigermaßen in einem erträglichen Rahmen gehalten werden. Neben der Feuerwehr und dem technischen Hilfswerk, waren vor allem freiwillige Helfer im Einsatz, die ihr und das Eigentum der Nachbarn gegen die Wassermassen verteidigten.
Die Wetterlage soll sich in den nächsten Tagen ein wenig entspannen.

Schweres Unwetter über Trier-Keine Verletzten

Schweres Unwetter zieht fast folgenlos über Trier hinweg

Am gestrigen Montag gegen 19.00 Uhr ist ein schweres Unwetter über die Stadt Trier hinweggezogen. Trotz einem brennenden Dachstuhl, einem Blitzeinschlag in einem Trierer Stadtbus und vielen völlig vollgelaufenen Kellern in Trier Zewen ist niemand verletzt worden.

Am gestrigen Mittwoch wurde die Stadt Trier an der Mosel mit einem kräftigen Gewitter überzogen. Das Unwetter sorgte vereinzelt für Chaos. Trotzdem wurde zum Glück niemand verletzt. Im luxemburgischen Wasserbillig schlug ein Blitz in einem Dachstuhl ein, der auf der Stelle Feuer fing. Schnell griffen die Flammen auf das gesamte Wohnhaus über, das aber zur Zeit des Unglücks verwaist gewesen sein soll. Die Feuerwehr musste großräumig ausrücken, um den Brand schnell wieder in den Griff zu bekommen.
Aber nicht nur Wasserbillig hatte mit den Blitzen zu kämpfen. Auch in Trier zeigten die Blitze, welche Naturgewalt ihnen innewohnt. Ein Trierer Stadtbus der Stadtwerke Trier wurde Opfer der geballten Energie. Ein Blitz schlug direkt in den Stadtbus der Linie 83 ein. Die Fahrgäste, die zu der Zeit im Bus waren, blieben allesamt unverletzt. Der Stadtbus konnte sich noch zur nächsten Haltestelle retten, an der er dann abgeschleppt werden musste.
Neben diesen Problemen mit den Blitzen, sorgte vor allem der Regen, der durch das Unwetter nach Trier gebracht worden war, für reichliche Probleme. Viele Keller in dem Stadtteil Zewen der Stadt Trier liefen innerhalb weniger Stunden voll mit Wasser. Immer wieder rückte die Feuerwehr aus, um den Betroffenen mit Hochleistungspumpen weiterzuhelfen. Auch in Trier Euren und in Franzenheim liefen einige Keller voll. Auch zu diesen Einsatzorten musste die Feuerwehr ausrücken.
Trotz aller Wassermassen ist es nach offiziellen Angaben der Feuerwehr Trier nicht zu erheblichen Schäden an den Wohnhäusern gekommen.