Gusterath: Arbeiter von umgekippten Bagger eingeklemmt

In Gusterath geschah ein schrecklicher Unfall ( Bildquelle: Flynt – Bigstock® )

In Gusterath geschah ein schrecklicher Unfall ( Bildquelle: Flynt – Bigstock® )

Bei Gartenarbeiten wurde am Montagabend, 26. September, ein 39-Jähriger in Gusterath leicht verletzt.
Gegen 20.15 Uhr rutschte ein Kleinbagger auf dem durch Regen aufgeweichten Untergrund in der Berta-von-Suttner-Straße und kippte schließlich um. Mit einem Sprung aus dem Führerhaus versuchte sich der 39-jährige Baggerfahrer aus Trier in Sicherheit zu bringen. Er wurde dabei unter dem umkippenden Bagger eingeklemmt. Mit Hilfe der Rettungskräfte gelang es, den Bagger soweit anzuheben, dass der Verunglückte unter der Arbeitsmaschine herausgezogen werden konnte.
Der 39-Jährige wurde mit leichten Verletzungen an den Beinen in ein Trierer Krankenhaus gebracht.
 

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Schweres Unglück in der Trierer Innenstadt-Umgestürzter Baum fordert ein Todesopfer

Schweres Unglück in der Trierer Innenstadt-Umgestürzter Baum fordert ein Todesopfer

Am gestrigen Donnerstag ist in der Trierer Innenstadt ein Baum umgestürzt und hat auf diese Weise ein Todesopfer gefordert. Weitere Menschen wurden verletzt oder erlitten einen Schock, der psychologisch behandelt werden muss. Vor allem Schüler sind Zeugen des Unglücks geworden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und ein Gutachter soll die Ursache des Unglücks ergründen.

Am gestrigen Donnerstag ist in der Trierer Innenstadt ein Baum auf arglose Passanten gestürzt (wir haben berichtet). Der Bereich zwischen Dietrichstraße und Treverispassage wurde am frühen Nachmittag zum Einsatzort für die Polizei und die Feuerwehr. Leider hat der umfallende Kastanienbaum ein Todesopfer unter den Passanten, die sich gerade nichts ahnend in der Nähe aufgehalten haben, gefordert. Weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei und der Rettungskräfte leicht bis mittelschwer verletzt. Viele Zeugen, unter denen vor allem Schüler gewesen sein sollen, erlitten einen medizinisch signifikanten Schock. Das Todesopfer ist eine Frau, die, wie mittlerweile bekannt gegeben wurde, aus Trier stammt. Die Bergung der Frau kann zunächst nicht direkt durchgeführt werden. Aus diesem Grund musste die Unfallstelle am Anfang mit Planen abgedeckt werden.

Gutachter soll Ursache heute klären

Der Kastanienbaum, der eine Höhe von 13 Meter gehabt hat, ist kurz über dem Boden gebrochen. Ersten Einschätzungen zufolge soll der Baum im Inneren des Stammes morsch gewesen sein. Zum Zeitpunkt des Unfalls hatte es weder starken Wind noch andere äußere Umstände gegeben, die einen umfallenden Baum erklären könnten. Ein Gutachter, der von der Staatsanwaltschaft in Trier eingesetzt worden ist, soll die genaue Ursache heute klären. Auch die Spurensicherung der Polizei hat am gestrigen Donnerstag die Situation vor Ort analysiert. Ergebnisse sind noch nicht bekannt.

Die Stadt Trier trägt die Verantwortung für die Standsicherheit der Bäume. Laut Angaben des städtischen Sprechers werden alle Bäume auf dem Stadtgebiet einmal im Jahr auf ihre Standsicherheit kontrolliert. Sollten bei diesen Kontrollen Sicherheitsmängel festgestellt werden, setzt die Stadt Trier diese Bäume auf eine eigene Liste. Auf diese Weise werden jährlich die Bäume, von denen eine gewisse Gefahr ausgehen kann, gefällt. Der Kastanienbaum, der nun zu diesem Unglück geführt hat, stand nicht auf einer solchen städtischen Liste.

Klaus Jensen kündigt Aufklärung an

Während die Ordnungskräfte in Trier vor Ort die Situation analysiert haben, kündigte der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen unterdessen an, dass er sich für eine lückenlose Aufklärung einsetzen werde. Ein wichtiger Schritt in diesem Aufklärungsprozess wird das Gutachten sein, das in den kommenden Tagen erstellt werden wird. Sollte dieses feststellen, dass der Baum schon seit längerem morsch gewesen ist und auf diese Weise ein erhöhtes Gefahrenpotenzial beinhaltet hat, könnten auf die Stadt Trier juristische Konsequenzen zukommen.

Tragischer Unfall im Trierer Weihnachtscircus

Schrecksekunde beim Trierer Weihnachtscircus: in der Abendvorstellung des 7. Trierer Weihnachtscircus am Freitag, 23. Dezember verunglückte im „Globe of Death“  – einer Stahlgitterkugel mit nur fünf Meter Durchmesser –  Edison Felipe Acero, einer der wagemutigen kolumbianischen Motorradfahrer der Los Talento Stars nach einem Zusammenprall mit einem Kollegen bei voller Geschwindigkeit so schwer mit seiner Maschine,  dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Motorrad Kugel

Todeskugel

Die ärztliche Erstbehandlung einer stark blutenden Platzwunde am Kopf attestiert von Helfern aus dem Publikum und den Zircusangestellten erfolgte noch vor Ort in der Stahlgitterkugel. Nach Auskunft von Pressesprecher Oliver Häberle wurde der gestürzte Fahrer im Krankenhaus zur Beobachtung auf die Intensivstation verlegt, befinde sich aber außer Lebensgefahr und sei ansprechbar.  Neben der Platzwunde am Kopf erlitt der 25-jährige Kolumbianer noch schwere Prellungen am ganzen Körper. Ursächlich für den Unfall sei nach Auskunft der Mediziner eine wohl schon zuvor aufgetretene kleinere Gehirnblutung gewesen, die zu einem Blackout beim Fahrer geführt habe und somit den Unfall verursachte, eine Operation sei aber nicht notwendig, so Häberle nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus in einer Stellungnahme gegenüber dem Wochenspiegel um 23.30 am Freitagabend. Ein technischer Defekt an der Maschine als Unfallgrund könne ausgeschlossen werden. Ein weiterer an der Hand verletzter Motorradfahrer konnte nach kurzer Behandlung das Programm fortsetzen und überzeugte bei der Abschlussnummer auf dem Todesrad mit einer wagemutigen Vorstellung. Die Vorstellungen des Trierer Weihnachtscircus gehen bis zum 1. Januar wie gewohnt weiter und auch im „Globe of Death“ werden die Fahrer ihre waghalsigen Kunststücke  – jetzt natürlich in kleinerer Besetzung – fortführen. „The show must go on“, erklärt Oliver Häberle, denn Unfälle können bei den oft halsbrecherisch anmutenden Auftritten der Zirkusstars in der Manege nie ausgeschlossen werden. „Bei uns geschieht eben alles ohne Netz und doppelten Boden, das ist das besondere am Zirkus und für diesen Nervenkitzel kommen die  Zirkusfans ins Zelt. Es ist sicherlich immer traurig, wenn so ein Unfall passiert, aber Edison hatte noch Glück im Unglück und hat im Krankenhaus schon wieder kleine Späße gemacht,“ so Häberle abschließend.

Der Trierer Weihnachtscircus wird auch weiterhing seine Vorstellungen geben und auch die Attraktion „The Globe of Death“ wird weiterhin auftreten, allerdings nur mit 3 Fahrern.

Vorstellungen täglich um 15.30 + 19.30 Uhr (Heiligabend spielfrei) bis einschließlich 01. Januar.