25 Jahre Unesco-Welterbe in Trier

Trierer Bauwerke seit 25 Jahren Unesco-Welterbe

Am vergangenen Wochenende fand in der Liebfrauenkirche in Trier eine Jubiläumsfeier statt. Anlass war die Aufnahme der Trierer Monumente in die Liste der Unesco-Welterbe vor genau 25 Jahren. Vertreter aus Kultur, Gesellschaft und Politik machten die Veranstaltung zu einem öffentlich wirksamen Event.
Unter anderem war die Kulturministerin aus Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, anwesend. Sie verstehe die Auszeichung der Trierer Kulturstätten zu Uneco-Welterben als große Ehre und man müsse sich der Aufgabe bewusst sein, die damit verbunden ist. Sie verwies damit auf den besonderen Schutz und die außergewöhnliche Pflege, die den Stätten der Unesco-Welterben zu Gute kommen muss. Oberbürgermeister Klaus Jensen stellte in seiner Rede klar, dass viele Trierer sich nur über die Unesco-Welterbestätten mit der Stadt identifizieren würden. Die historischen Denkmäler und Monumente seien das prägende Element des Stadtbildes in Trier. Auch zahlreiche Touristen würden dies Jahr für Jahr erkennen und gerne in die Moselstadt kommen. Klaus Jensen stellte aber gleichzeitig hohe Anforderungen an die Stadtplaner in Trier, denn diese müssten dafür sorgen, dass die Stätten der Unesco-Welterben in einem attraktiven Umfeld präsentiert würden.
Bevor die politischen Amtsträger mit ihren Reden zur Tat schreiten konnten, wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die eindrucksvoll die Bedeutung der alten Bauwerke für die Stadt Trier herausarbeitete.

Die Tagung der Unesco 1986

Im Jahre 1986, also vor 25 Jahren, waren die verschiedenen Bauwerke in Trier zu Unesco-Welterben erklärt worden. In einer Sitzung der Unesco im Jahre 1986 in Paris konnten die Vertreter überzeugt werden, dass die Kulturstätten in Trier durchaus schützenswert sind. Damals wurde Westdeutschland durch Hans Caspary vom Landesdenkmalamt Rheinland-Pfalz vertreten.