Trierer Stahlwerk: Interessent gefunden?

Trierer Stahlwerk: Interessent gefunden?

Anscheinend können sich die ehemaligen Beschäftigten des Trierer Stahlwerks wieder berechtigte Hoffnungen auf eine Weiterbeschäftigung machen, denn in dieser Woche sickerte durch, dass es eventuell einen Interessenten für das Stahlwerk in Trier geben könnte. Angeblich möchte ein Unternehmen, dass zur Südweststahl AG gehört, das Stahlwerk in Trier übernehmen.

Es gibt Neuigkeiten für das Trierer Stahlwerk: Anscheinend hat sich endlich ein Interessent für das ehemalige Unternehmen gefunden, der bereit ist, das Stahlwerk in Trier weiterzuführen. Nach offiziellen Angaben soll ein Unternehmen, das zur Südweststahl AG gehört, bereit sein, dass insolvente Trierer Stahlwerk weiterzuführen. Dies könnte vor allem den ehemaligen Beschäftigten des Stahlwerks in Trier neue Hoffnung machen, denn die meisten von diesen sind noch immer ohne neuen Job. Dies teilte zumindest die Gewerkschaft IG Metall in dieser Woche mit.

Mafi-Irion GmbH will das Trierer Stahlwerk kaufen

Nach Informationen, die der regionalen Presse vorliegen, möchte anscheinend die baden-württembergische Mafi-Irion GmbH das Trierer Stahlwerk, das im Hafen in Trier liegt, aufkaufen. Gibt das Kartellamt grünes Licht, muss auch der Gläubigerausschuss dem Kauf noch zustimmen. Neben Mafi-Irion soll es noch einen ausländischen Interessenten an dem Trierer Stahlwerk geben. Das Trierer Stahlwerk wurde 1971 gegründet. Nach einem Brand meldete das Unternehmen Insolvenz an, wurde vor fünf Jahren von der westfälischen Pampus-Gruppe übernommen. Im Februar meldete das Stahlwerk zum zweiten Mal Insolvenz an, wurde kurze Zeit später stillgelegt.

 

 

Das Trierer Stahlwerk ruht in der nächsten Zeit

Die Produktion im Trierer Stahlwerk wurde eingestellt

Schon vor Wochen hat das Trierer Stahlwerk Insolvenz melden müssen. Nun wird man am kommenden Mittwoch die Produktion in der Fabrik einstellen. 230 von 300 Mitarbeitern werden dann nicht mehr zur täglichen Arbeit erscheinen. Dennoch ist man weiterhin optimistisch, dass das Trierer Stahlwerk durch einen neuen Investor übernommen werden kann.

Das Trierer Stahlwerk schaut auf eine über 40-jährige Geschichte zurück, in der es immer wieder Höhen und Tiefen gegeben hat. Am kommenden Mittwoch wird wohl eher wieder ein neuer Tiefpunkt erreicht werden. Die Produktion im Trierer Stahlwerk soll eingestellt werden. Die Konsequenz trifft mindestens 230 der 300 angestellten Mitarbeiter, die dann nach Hause geschickt werden. Bereits im November hatte die Produktionsstätte Insolvenz verkündet. Vor ungefähr zwei Wochen, also am Anfang des Februars, hatte das Insolvenzverfahren begonnen. Anscheinend haben die zuvor verteilten Aufträge an das Trierer Stahlwerk ausgereicht, um die Produktion bis kommenden Mittwoch am Leben zu halten. Allerdings sind diese dann abgearbeitet und die Öfen werden dann erst einmal erkalten.

Trotz dieser nicht gerade schönen Aussichten, ist das Schicksal des Trierer Stahlwerks noch nicht entschieden. Es laufen immer noch zahlreiche Gespräche mit möglichen Investoren, die bereit sein könnten, das Traditionswerk zu übernehmen. Immerhin hat das Unternehmen im vergangenen Jahr sehr gute Zahlen geschrieben.
Insgesamt sollen ungefähr 150 Millionen Euro Schulden auf dem Unternehmen lasten. Wie und in welcher Weise diese beglichen werden, muss in Gesprächen mit möglichen Investoren diskutiert werden.

Am kommenden Mittwoch wird es eine Betriebsversammlung geben, auf der die Belegschaft informiert werden soll. Dass 230 Angestellte freigestellt werden, hat indes nicht zur Folge, dass sie ihren Job verlieren. Sie bleiben weiterhin bei dem Trierer Stahlwerk angestellt, bekommen ihre Lohnzahlung aber im Folgenden von der Arbeitsagentur für Arbeit. Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Ausmaß sich die Stilllegung auf die Suche nach einem neuen Investor auswirkt. Für die 300 Menschen und die Region bleibt zu hoffen, dass Insolvenzberater Christoph Schulte-Kaubrügger in der Lage ist, dem Trierer Stahlwerk wieder auf die Beine zu verhelfen.

 

300 Menschen im Trierer Stahlwerk atmen durch

300 Menschen können aufatmen – Trierer Stahlwerk muss vorerst nicht schließen

Am gestrigen Donnerstag fand im Trierer Stahlwerke eine Versammlung statt, in der der Insolvenzverwalter aus Dortmund die Belegschaft darüber aufklärte, wie es in der nahen Zukunft weiter gehen wird. Viele hatten mit einer Befreiung der Arbeiter gerechnet. Doch ein neuer Auftrag hält das Trierer Stahlwerk am Leben.

300 Menschen bangen seit November 2011 um ihren Arbeitsplatz im Trierer Stahlwerk. Gestern fiel die erste kleine Vorentscheidung, wie es mit dem Unternehmen weiter gehen könnte. Der Insolvenzberater aus Dortmund hatte die komplette Belegschaft zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Viele rechneten damit, dass sie von der Arbeit freigestellt werden würden. Dieser Vorgang ist im Insolvenzrecht zulässig. In diesem Fall wäre der Arbeitsvertrag mit dem Trierer Stahlwerk aufrecht erhalten geblieben, allerdings wäre die Arbeitsagentur mit Lohnzahlungen eingesprungen. Dennoch hätte dieser Schritt viele Menschen in der Region Trier zur Untätigkeit gezwungen.
Sehr zur Freude der 300 Angestellten, konnte der Insolvenzverwalter verkünden, dass es einen Auftrag geben werde, der das Trierer Stahlwerk zumindest bis Anfang Februar „über Wasser halten kann“. Damit können alle Arbeitnehmer vorerst regelmäßig zur Arbeit kommen. Wie es danach mit dem Trierer Stahlwerk weitergeht, ist noch völlig offen. Eines ist sicher: Die Situation hat sich deutlich verbessert. Für den Insolvenzverwalter ist es einfacher, einen Investor zu finden, wenn in dem zu verkaufenden Werk auch produziert wird. Zudem kann ein vollständiges Insolvenzverfahren ab Februar eingeleitet werden. Das bedeutet, dass die Gläubiger neu mit dem Trierer Stahlwerk über die Tilgung der Schulden verhandeln müssen oder können. Im Moment hat das Stahlwerk 150 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Sollte es zu fruchtbaren Verhandlungen kommen, könnte sich diese Last deutlich reduzieren.
Trotzdem ist das Trierer Stahlwerk und damit die Jobsicherheit für die 300 Angestellten längst noch nicht sicher. Ganz im Gegenteil, noch kann jedes Szenario eintreffen.
Sollte sich das Insolvenzverfahren als erfolgreich herausstellen, könnte dies zu einem Neuanfang in der Fabrik führen.
Auch der Nachbar in Luxembourg hat Probleme in der Stahlindustrie. Die Produktionsfirma Arcelor Mittal hat zwei Werke nur noch „auf Sparflamme laufen“. Im Februar 2012 soll in dem kleinen Großherzogtum dann endgültig über den Stahlstandort entschieden werden. Trotzdem rechnet man branchenweit in diesem Jahr mit keinem merklichen Einbruch.
Wie es letztlich mit dem Trierer Stahlwerk weitergeht, ist aus der jetzigen Sicht noch nicht zu sagen. Sowohl der Weg aus der Krise, als auch die Schließung stehen im Rahmen der Möglichkeiten.

Morgen fällt die Entscheidung über das Trierer Stahlwerk

Entscheidung über das Trierer Stahlwerk

Eine erste Vorentscheidung über die Zukunft des Trierer Stahlwerks soll morgen fallen. Seitdem das Unternehmen, das zuletzt sehr gute Bilanzen vorweisen konnte, im November das Insolvenzverfahren eingeleitet hat, ist die Zukunft für die 300 Mitarbeiter völlig offen. Die Tatsache, dass das Insolvenzgeld im Januar ausläuft, dürften den Arbeitern im Trierer Stahlwerk sicherlich Sorgen bereiten. Aus diesem Grund hat der Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger aus Dortmund angekündigt, dass er die Arbeitnehmer am morgigen Donnerstag über die Zukunftschancen des Trierer Stahlwerks aufklären wird. Angeblich soll es Investoren geben, die bereit sein sollen, das Trierer Stahlwerk zu übernehmen. Leider scheint eine kurzfristige Übernahme äußerst unwahrscheinlich. Sollte sich herausstellen, dass Investoren bereit stehen, eine kurzfristige Übernahme allerdings nicht möglich ist, würden die rund 300 Angestellten frei gestellt werden. Dabei bleibt das Arbeitsverhältnis zwar aufrecht, die Arbeitnehmer erhalten ihr Geld aber von der Arbeitsagentur. Im schlimmsten Fall könnte sich morgen herausstellen, dass es keinen Investor gibt, der bereit ist, einzusteigen. Folglich muss das Trierer Stahlwerk geschlossen werden. Die Kündigung wäre für alle 300 Mitarbeiter unausweichlich.
Im Interesse der 300 Arbeitnehmer und des Standortes Trier wäre es schön, wenn der Insolvenzverwalter auf der morgigen Sitzung bekannt geben könnte, dass er einen Geldgeber gefunden hat.

Wie geht es mit dem Trierer Stahlwerk weiter?

Die 300 Mitarbeiter hoffen und bangen um ihre Jobs

Das Trierer Stahlwerk hat gestern überraschend einen Insolvenzantrag vor dem Amtsgericht in Dortmund gestellt. Die rund 300 Mitarbeiter erfuhren von diesem Antrag erst gestern Mittag und waren dementsprechend schockiert. In den letzten Monaten hat das Trierer Stahlwerk durchaus gute Zahlen geschrieben. Im gesamten November wird man voraussichtlich 45.000 Tonnen Stahl produzieren. Dies ist ein neuer Rekord für das Trierer Stahlwerk und seine 300 Angestellten. Zudem habe man erst im November einen neuen Rekord für die Tagesproduktion aufgestellt. So wurden 1.900 Tonnen Stahl an einem einzigen Tag hergestellt. Eines zeigen diese Zahlen ganz eindeutig. Das Trierer Stahlwerk verfügt über moderne Technik und eine eingespielte, qualifizierte Belegschaft. Auch der Jahresumsatz aus dem letzten Jahr, der bei 470 Millionen Euro gelegen hat, kann sich durchaus sehen lassen. All diese Komponenten lassen die Mitarbeiter hoffen, dass sich möglichst schnell ein neuer Investor finden lässt. Allerdings scheint dies nicht ganz so einfach zu sein, denn die Gewerkschaft IG Metall lies die Medien wissen, dass die Gesellschaften seit einiger Zeit versucht hätten, dass Trierer Stahlwerk zu verkaufen. Leider hat sich kein passender Unternehmer finden lassen, der bereit gewesen wäre, das Trierer Stahlwerk zu übernehmen. Für die Region Trier wäre die Schließung der Herstellungsstätte ein großer Schlag. Es würden nicht nur Steuern wegfallen, die durch die Gewerbesteuer generiert werden, sondern auf einmal würden 300 Menschen ohne Arbeit dastehen. Gerade diese hoffen und bangen in diesen Tagen um ihren Job.
In den nächsten Tagen soll geklärt werden, ob das Amtsgericht Dortmund überhaupt zuständig ist oder ob das Verfahren zum Amtsgericht Trier geleitet wird. Als nächstes soll ein Insolvenzberater berufen werden, der sich dem Trierer Stahlwerk annimmt. Dieser wird weiterhin versuchen, einen neuen Investor zu finden, damit die Produktionshallen nicht geschlossen werden müssen. Die Gehälter der rund 300 Mitarbeiter können zumindest in den nächsten drei Monaten noch bezahlt werden. Hierfür steht das sogenannte Insolvenzgeld zur Verfügung.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um das Trierer Stahlwerk entwickeln wird. Noch haben die 300 Angestellten Grund zur Hoffnung, obwohl gerade die Zeit vor Weihnachten nicht von solch schlechten Nachrichten überschattet sein sollte.