Trierer Miezen verlieren beim Tabellenführer der Handball Bundesliga

Trierer Miezen verlieren beim Tabellenführer der Handball Bundesliga

Die Trierer Miezen haben am Wochenende beim Tabellenführer der Handball Bundesliga mit 28:21 verloren. Auch wenn die Trierer Spielerinnen gegen Buxtehude eine kämpferische Leistung anboten, reichte es am Ende nicht. Die Trierer Miezen hätten an diesem Tag mehr in Buxtehude erreichen können. Allerdings leisteten sich die Miezen zu viele Ballverluste.

Die Vorzeichen vor dem Spiel der Trierer Miezen gegen Buxtehude waren klar: Die Triererinnen müssten ihre beste Leistung abrufen und gleichzeitig auf einige Schwächen der Gastgeber hoffen, wenn sie nach diesem Spiel als Sieger den Platz verlassen wollten. Auch wenn sich der aktuelle Tabellenführer der Handball Bundesliga, Buxtehude, einige Schwächen erlaubte, reichte die durchschnittliche Leistung der Trierer Miezen nicht aus, den Branchenprimus an den Rande einer Niederlage zu bringen. Dafür leisteten sich die Trierer Miezen zu viele leichte Fehler, die durch den Tabellenführer der Handball Bundesliga immer wieder ausgenutzt werden konnten. Nach zwölf Minuten war Trier in Schlagdistanz (3:4), mit einem Zwischenspurt zog Buxtehude jedoch auf 10:4 davon. Weil die Gastgeber aus der Nähe von Hamburg jedoch nicht groß aufspielten, ergab sich für die Miezen in der zweiten Halbzeit beim Stand von 14:16 noch einmal die Chance, den Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Allerdings vergaben die Trierer Spielerinnen ihre Chance auf den Ausgleich und so konnte sich Buxtehude im Anschluss an diese Schwächephase Tor für Tor absetzen.

Trainer Ilper nicht zufrieden

Auch der Trainer der Trierer Miezen, Jörn Ilper, hatte nach dem Spiel erkannt, dass an diesem Tag mehr möglich gewesen wäre. „Bis zur 38. Minute haben wir die Partie noch offen gehalten. Hätten wir heute eine normale Leistung gebracht, hätten wir an einem Punkt kratzen können“, haderte MJC-Trainer Jörn Ilper, der vor allem die Chancenverwertung seines Teams kritisierte: „Darüber müssen wir sprechen.“

Auch der Trainer des Tabellenführers zeigte sich nach dem Spiel über die Leistung seiner Mannschaft erschüttert. „Ich bin sehr unzufrieden. Eine solch hohe Fehlerquote hatten wir schon lange nicht mehr. Nach 50 Minuten habe ich gedacht: ,Lieber Gott, lass das Spiel bitte bald zu Ende sein!“, stöhnte Buxtehudes Trainer Dirk Leun trotz des Siegs.

Buxtehude: Lenz, Krause – Deen (6), Klein (3), Wode, Lütz, Fischer (3/2), Kaiser, Kohler (n.e.), Stapelfeldt (5), Lamp, Langkeit (3), Oldenburg (5), Hayn (3)

Trier: Bocka, Flöck, Kockler – Zelmel (2), Czanik (2), Schmele (3/1), Vallet (1), Adeberg (5), Derbach (2/1), Solic (5/3), Jelicic (1), Cabeza-Gutiérrez

 

Trierer Miezen verlieren deutlich gegen den Meister

Trierer Miezen verlieren deutlich gegen den Meister

Die Trierer Miezen haben nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister eine herbe Niederlage in der Arena Trier einstecken müssen. Gegen den Thüringer HC, der zuletzt drei Spiele in Folge nicht gewinnen konnte, gingen die Trierer Miezen deutlich mit 20:37 in eigener Halle unter. Vor allem nach der Pause nahm der Thüringer HC die Mannschaft der Trierer komplett auseinander.

Die Trierer Miezen haben das Ziel, in diesem Jahr unbedingt den Klassenerhalt in der Handball Bundesliga zu sichern. Am Sonntag trafen die Trierer Miezen in eigener Halle auf den Tühringer HC, der derzeit der amtierende deutsche Meister ist. Leider zeigte sich zwischen beiden Mannschaften schnell ein Klassenunterschied. Am Ende besiegte der Thüringer HC die Trierer Miezen deutlich mit 37:20 in der Arena Trier. Damit ist die gute Trierer Serie, die zuletzt drei Spiele in Folge nicht verloren hatten, beendet. Auch der Thüringer HC beendet eine kleine Negativserie, denn der amtierende deutsche Meister hatte die letzten drei Spiele nicht gewinnen können. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Gäste eine Klasse besser als die Trierer Miezen.

Müde Trierer Miezen

Die Trierer Miezen konnten am Anfang der Partie ein deutliches Zeichen setzten. Vor dem eigenen Publikum gingen die Trierer zunächst mit 3:0 in Führung. Zunächst hatte es den Anschein, dass die Trierer viel Rückenwind aus den letzten Spielen mitnehmen konnten. Allerdings schienen die Miezen im Anschluss daran immer mehr an Kraft zu verlieren. Der Gastgeber agierte immer unkonzentrierter und die Gäste fanden nach und nach ins Spiel.

„Wegen der großen körperlichen Anstrengungen in den vergangenen zwei Wochen mit vier Spielen konnten wir nur 30 Minuten am Limit spielen. Dann sind die Mädchen zusammengebrochen. Das ließ sich gegen einen Gegner mit vielen erfahrenen Spielerinnen nicht mehr aufhalten“, sagte Triers Trainer Jörn Ilper.

Am Ende waren die Trierer Miezen in der ersten Halbzeit 14 Minuten ohne eigenen Treffer und in der zweiten Halbzeit noch einmal zehn Minuten ohne Tor. Dies war gegen einen gut spielenden Thüringer HC nicht zu kompensieren.

Trierer Miezen mit Unentschieden beim HC Leipzig

Trierer Miezen mit Unentschieden beim HC Leipzig

Die Trierer Miezen haben in dieser Woche ein sensationelles Unentschieden gegen den HC Leipzig gefeiert. Im Auswärtsspiel in Leipzig zeigten die Trierer Miezen eine starke Leistung und rangen den Gastgebern am Ende ein 29:29 Unentschieden ab. Damit haben die Trierer Miezen einen ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf gesammelt. Des Weiteren sind die Miezen seit drei Spielen ungeschlagen.

Die Trierer Miezen sind in der Handball-Bundesliga neu erstarkt. In dieser Woche konnten die Handballerinnen aus Trier beim HC Leipzig ein 29:29-Unentschieden feiern. Die Trierer Miezen zeigten eine gute Leistung und rangen dem Spitzenclub aus Leipzig einen Punkt ab. Damit sind die Trierer Miezen seit drei Spielen ungeschlagen und können dem Abstiegskampf in der Handball-Bundesliga mit neuem Mut entgegentreten. Auf der Rückreise von Leipzig nach Trier sagte der Trainer der Trierer Miezen, Jörn Ilper: „Wir haben nicht gesoffen wie die Stiere. Aber alle waren locker und fröhlich. Was wir geschafft haben, nennt man im Fußball Pokal-Sensation. Wir haben zu keiner Zeit aufgegeben. Ich freue mich richtig für die Mädels.“

Miezen kämpfen sich zweimal in die Partie zurück

Vor allem die Art und Weise des Unentschiedens in Leipzig ist bemerkenswert, denn die Trierer Miezen lagen zweimal in der Partie vor 1400 Zuschauern mit insgesamt sechs Toren zurück. Doch immer wieder konnten die Miezen den Rückstand auf Leipzig verkürzen. Dank einer beweglichen, guten Deckung sowie eines großen Kampf- und Teamgeists. Ilper: „Alle Feldspielerinnen haben getroffen. Alle waren gefährlich.“ Auf der Seite des Gegners zeigten sich die Verantwortlichen weniger gut gelaunt. „Trier in allen Ehren, aber so etwas darf uns einfach nicht passieren“, wird HCL-Manager Kay-Sven Hähner zitiert. Trainer Stefan Madsen sagte: „Katastrophe beschreibt unsere heutige Leistung wohl am besten.“

Durch den Sieg haben die Trierer Miezen gute Chancen, die Klasse zu halten. Allerdings muss den Spielerinnen klar sein, dass sie diese Leistungen, die sie im Moment abrufen können, auch weiterhin brauchen werden. „Für unsere Verhältnisse spielen wir jetzt am oberen Limit. So sind wir wettbewerbsfähig. Wir dürfen aber nicht nachlassen. Wir müssen unsere Pflichtaufgaben erfüllen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, äußerte sich der Trainer Jörn Ilper.

Trierer Miezen kommen nicht über Unentschieden hinaus

Trierer Miezen kommen nicht über Unentschieden hinaus

Die Trierer Miezen haben am Wochenende in der Arena Trier gegen den Drittletzten TuS Metzingen nicht den erhofften Sieg eingefahren. Die Triererinnen kamen nicht über ein Unentschieden hinaus. Dieses ließ sich aber unter den Umständen wie ein Sieg feiern. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 32:32. Zur Halbzeit hatten die Trierer Miezen noch mit 11:18 zurückgelegen.

Eigentlich wollten die Trierer Miezen am Wochenende gegen den Drittletzten TuS Metzingen in der Arena Trier ein deutliches Zeichen in Richtung Klassenerhalt setzen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften nach einem intensiven und vor allem emotionalen Spiel mit 32:32. Das Unentschieden dürfte sich dennoch für die Trierer Miezen wie ein Sieg angefühlt haben. Der Drittletzte TuS Metzingen wird diesen Punktgewinn eher als Niederlage empfinden. Rund 1500 Fans in der Arena Trier erlebten ein Spiel, das von Gegensätzlichkeiten geprägt war. Während die Trierer Miezen in der ersten Halbzeit mit 11:18 zurücklagen, konnten sie diesen sieben Tore Rückstand nach der Pause egalisieren. Vor allem Carolin Schmele zeigte nach der Pause eine starke Partie in der Arena Trier und erzielte in den zweiten 30 Minuten der Partie ganz starke acht Tore. Zusammen mit den zwei Toren aus der ersten Halbzeit kam Schmele am Ende auf zehn Tore gegen TuS Metzingen. Damit war sie die tragende Stütze auf Trierer Seite.

Trierer Miezen verlieren erste Hälfte mit 11:18

Nach der ersten Halbzeit hatte es nach einer deutlichen Niederlage der Trierer Miezen ausgesehen, denn die Miezen lagen klar mit 11:18 zurück. Nachdem das Spiel ausgeglichen bis zum 10:10 verlaufen war, hatte sich TuS Metzingen mit einem 7:0 Lauf abgesetzt. Auf Seiten der Trierer Miezen lief in dieser Zeit nichts mehr zusammen. Die Fans in der Arena Trier konnten zu diesem Zeitpunkt mit Recht damit rechnen, dass das Team auseinanderbrechen wird. Vor allem die spätere Helden Carolin Schmele konnte in dieser Phase nichts bewirken. Sie traf erst viermal den Pfosten oder die Latte und danach nichts mehr. Auch die anderen Spielerinnen konnten nicht in die Bresche springen. Sie versteckten sich vielmehr hinter Schmele und schoben ihr die Verantwortung zu. Zur Pause war die Verzweiflung groß in der Arena Trier und kaum jemand rechnete mehr mit einem Erfolg der Trierer Miezen.

Doch diese kamen erstaunlich gut aus der Kabine zurück und spielten gleich viel besser. In der Abwehr wurde das Tempo deutlich angezogen und auf diese Weise kam TuS Metzingen kaum noch zu klaren Chancen. In der 41. Minute folgte der nächste Rückschalg für die Trierer Miezen als die Abwehrchefin Andrea Czanik vom Feld musste. Sie hatte sich drei Strafen eingehandelt. Doch die Trierer Miezen spielten weiter auf Zug. Sie wollten nicht mit leeren Händen nach der Partie darstehen. Bis zur 47. Minute war der Rückstand beim 22:25 auf drei Tore geschmolzen – aber Metzingen gab sich ebenfalls nicht geschlagen. Obwohl sich Torfrau Verena Flöck erheblich steigerte, schien das dritte „Abstiegsfinale“ in Folge sechs Minuten vor dem Ende beim 26:31 verloren. Doch die Gäste schwächten sich durch zahlreiche Zeitstrafen, Schmele drehte auf wie die Feuerwehr, die 1489 Fans standen schon früh auf den Sitzen, schrien ihre Mannschaft nach vorne. Drei Minuten vor dem Schluss hatten die Trierer Miezen auf 30:32 verkürzt. Schmele sicherte den Trierer Miezen mit ihren Toren neun und zehn das Unentschieden.

DJK/MJC Trier: Flöck, Bocka – Zelmel (4), Czanik (1), Schmele (10), Vallet (4), Adeberg (4), Derbach (1), Solic (4/3), Jelicic (0), Cabeza (4)
TuS Metzingen: Stockhorst, Glaser – Engel, Mayer, Mössinger (3), Balogh (1), Tuc (1), Kubasta (2), Stefani (5), Ilyes (10/3), Smideliusz (3), Antonewitsch (0), Großmann (7), Padutsch (0), Beddies (0)

Schiedsrichter: Immel/Klein – Zuschauer: 1489

Trierer Miezen gewinnen mit 28:21

Trierer Miezen gewinnen mit 28:21

Die Trierer Miezen haben in der Arena Trier am Wochenende einen wichtigen 28:21 Sieg gegen die HSG Blomberg-Lippe gefeiert. Vor 1500 Fans in der Arena Trier zeigten die Trierer Miezen eine sehr gute Leistung und gewannen nach einer Durststrecke von zehn Niederlagen mal wieder ein Spiel. Damit gaben sie den letzten Tabellenplatz in der Handball Bundesliga wieder ab. Der Klassenerhalt der Trierer Miezen scheint wieder möglich.

Siege in Krisenzeiten zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie von den Fans ausgiebig gefeiert werden. So war es auch am Wochenende in der Arena Trier. Ungefähr 1500 Fans der Trierer Miezen feierten den Sieg ihrer Mannschaft über die HSG Blomberg-Lippe. Die Trierer Miezen hatten ein intensives Spiel am Ende mit 28:21 für sich entscheiden können. Mit diesem Sieg beendeten die Trierer Miezen nicht nur eine lange Niederlagenserie in der Handball Bundesliga, sondern sie konnten sich auch von dem letzten Platz in der Tabelle verabschieden. Nach dem Sieg in der Arena Trier gab es für die Spielerinnen, den Trainer und die Fans kein Halten mehr. Endlich hatte es mal wieder funktioniert.

Historisch starker Start der Miezen in die Partie

Die Trierer Miezen starteten gegen die HSG Blomberg-Lippe stark in die Partie in der Arena Trier. Die Abwehr zeigte von Anfang an eine sehr konzentrierte Leistung und vorne wurden beinahe alle Chancen genutzt. So konnte sich Trier schnell auf 7:1 absetzen. Das Publikum war begeistert. Es ging auch gut weiter. Beim Stand von 14:4 hatten die Trierer Miezen erstmals in diesem Jahr einen zehn Tore Vorsprung. Bei vielen anderen Teams hätte man zu diesem Zeitpunkt schon von einer Vorentscheidung sprechen können. Alledings haben die Trierer Miezen in den letzten Spielen oft bewiesen, dass sie jederzeit einbrechen können und ähnliches drohte auch an diesem Abend in der Arena Trier. Nach der Pause schienen die Trierer vollkommen von der Rolle zu sein. Beim Stand von 18:8 funktionierte auf Trierer Seite nichts mehr. Die Gäste kamen mit einem 8:0 Lauf wieder auf zwei Tore heran. Zudem hatten sie einen Strafwurf, mit dem sie weiter verkürzen konnten. Doch Jessica Kockler im Tor der Trierer Miezen wehrte den Ball ab und weckte damit ihre Vorderleute wieder auf. Es ging ein spürbarer Ruck durch die Spielerinnen der Trierer Miezen und durch das Publikum auf den Rängen. Am Ende behielten die Trierer die Nerven und gewannen die Partie mit 28:21.

Trierer Miezen: Sportliche Talfahrt geht weiter-das Ende einer Ära?

Trierer Miezen: Sportliche Talfahrt geht weiter

Die Trierer Miezen stehen nach der erneuten Niederlage beim Tabellenletzten vor Weihnachten nun am Tabellenende der Handball Bundesliga. Beim bisherigen Schlusslicht Bad Wildungen konnten die Trierer nicht gewinnen und verloren am Ende deutlich mit 22:28. Bei den Miezen ist man ratlos, der Klassenerhalt wird wohl mehr Wunschdenken als Realität werden.

Die Trierer Miezen gehörten vor Jahren noch zu den besten deutschen Handballvereinen in der Handball Bundesliga. Doch diese Zeiten sind lange vorbei und die jetzigen Miezen haben mit dem Team aus den „goldenen Trierer Jahren“ nur noch den Namen gemeinsam. Vor Weihnachten haben die Trierer Miezen erschreckend deutlich mit 22:28 gegen Bad Wildungen verloren. In diesem Spiel traten die Trierer Miezen aber keineswegs gegen eine starke Mannschaft an, sondern gegen den Tabellenletzten der Handball Bundesliga. Der „Lohn“ für die schwache Leistung der Trierer Miezen ist der letzte Tabellenplatz, von dem die Trierer nur schwer wegkommen werden. Den Trierer Fans macht nicht nur die schlechte sportliche Leistung Sorgen, sondern auch die Ratlosigkeit und die mentale Verfassung der Trierer Miezen. Das Team bricht regelmäßig ein und kann selbst gute Leistungen nicht über die volle Distanz eines Spiels bringen.

100 Gegentore in zehn Partien

Die Trierer Miezen haben vor allem ein akutes Abwehrproblem, denn die Trierer haben auf dem  letzten Tabellenplatz eine Torbilanz von minus 100, was letztendlich bedeutet, dass sie die letzten zehn Spiele alle durchschnittlich mit zehn Toren Rückstand verloren haben. Aber auch mental fehlt es bei den Trierern an allen Ecken und Enden, denn immer wieder wenn Spiele entschieden werden, passieren auf Seiten der Trierer deutliche Fehler oder hochprozentige Chancen werden einfach ausgelassen. Ähnliches passierte auch vor Weihnachten gegen Bad Wildungen, als die Trierer Miezen in den entscheidenden Phasen immer wieder die Bälle wegwarfen und nichts Zählbares erringen konnten. In dieser Verfassung werden die Miezen die Handball Bundesliga in diesem Jahr nicht überlegen. Damit könnte eine Handball-Ära in Trier zu Ende gehen.

 

Handball: Trierer Miezen verlieren in Leverkusen deutlich

Handball: Trierer Miezen verlieren in Leverkusen deutlich

Die Trierer Miezen haben an diesem Wochenende deutlich gegen Leverkusen in der Handball-Bundesliga verloren. Die Leverkusener ließen den Miezen aus Trier nicht den Hauch einer Chance und schickten diese mit 39:27 zurück in die Stadt an der Mosel. Damit stehen für die Miezen derzeit acht Niederlagen in Folge zu Buche.

Die Trierer Miezen haben am Wochenende in Leverkusen eine deutliche Niederlage kassiert. Im letzten Bundesligaspiel vor der siebenwöchigen EM-Pause verloren die Miezen aus Trier mit 39:27 und kamen damit unter die Räder. Nach der achten Niederlage in Folge bleiben die Trierer Miezen weiterhin Vorletzter in der Tabelle der Handball-Bundesliga. Es war wieder einmal ein ganz schwacher Auftritt der Trierer Miezen, denen man anmerkt, dass das Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Leistungsstärke längst verloren gegangen ist. Dass man den freien Fall stoppen kann, gilt derzeit als unwahrscheinlich. Bayer Leverkusen war zumindest in den ersten 20 Minuten kein übermächtiger Gegner. Die Miezen aus Trier führten zu diesem Zeitpunkt des Spiels sogar das eine oder andere Mal. Nach 19 Minuten und der 11:10-Führung ihrer Mannschaft nahm Bayer-Trainerin Heike Ahlgrimm eine Auszeit, stellte die Defensive um – und Trier leistete sich bis zur Pause 12 schwarze Minuten. Denn Bayer erzielte eine 10:3-Serie und hatte beim 21:14-Halbzeitstand die Partie schon entschieden. Jörn Ilper, Trainer der Trierer Miezen, konnte wieder einmal nur am Rand des Spielfeldes mit ansehen wie sein Team alle Chancen auf den Sieg verspielten.

Die individuelle Klasse fehlt

Auch in Leverkusen brachten vor allem viele individuelle Fehler der Trierer Miezen den Gastgeber wieder zurück in die Partie. Den Spielerinnen aus Trier fehlt derzeit deutlich die individuelle Klasse, um in der höchsten Liga im Handball zu bestehen. Die Niederlage gegen Leverkusen hätte derweil noch viel höher ausfallen können. Doch in der zweiten Halbzeit ließ der Trainer der Heimmannschaft vor allem seine Bankspielerinnen auf das Parkett und beim Stand von 33:20 nahm Leverkusen mehr als nur einen Gang raus. Aber selbst die zweite Mannschaft der Leverkusener war an diesem Abend deutlich besser als die Trierer Miezen. In den beiden Partien am 22. Dezember bei Schlusslicht Bad Wildungen sowie am 30. Dezember zuhause gegen Mitkonkurrent Blomberg müssen Siege her, wenn der Zug zum rettenden Ufer nicht schon in diesem Jahr abgefahren sein soll.

Statistik:
Bayer Leverkusen – DJK/MJC Trier 39:27 (21:14)

DJK/MJC Trier: Flöck, Kockler – Zelmel (4), Czanik (5), Schmele (6), Vallet (7), Adeberg (0), Derbach (0), Solic (1), Jelicic (3/1), Cabeza (1)

Beste Torschützinnen Leverkusen: Zapf (11/5), Latakaite und Comans (je 5)

Miezen verliergen gegen Frankfurt an der Oder

Trierer Miezen verlieren gegen Frankfurt/Oder

Die Trierer Miezen haben am Samstag ihr sechstes Spiel in Folge verloren. Beim Auswärtsspiel in Franfurt an der Oder zeigten die Miezen aus Trier zunächst eine ansprechende Leistung und konnten lange mithalten, am Ende verloren sie dennoch deutlich mit 26:33. Zur Pause stand es noch 12:12.

Die Trierer Miezen mussten am Samstag bei Frankfurt an der Oder antreten. Die Handballerinnen aus Trier wollten sich nach der Niederlage gegen Aufsteiger Weibern wieder von ihrer besseren Seite zeigen, die man zugegebenerweise diese Saison sehr selten bewundern durfte. Die Trierer Miezen sind mit einer Serie von fünf Niederlagen in Folge nach Frankfurt gereist. Dass sich dieser Trend gegen die starken Frankfurter umdrehen lassen würde, daran glaubte vor dem Spiel eigentlich niemand. Dennoch zeigten die Trierer Miezen gerade in der ersten Halbzeit eine sehr ansprechende Leistung. Sie erkämpften sich ein Unentschieden bis zur Halbzeit. Letztlich nutzte ihnen dies wenig, denn am Ende gewann Frankfurt deutlich mit 26:33. Die Trierer Miezen haben damit die letzten sechs Spiele alle verloren. In dieser Form wird es beinahe unmöglich die Klasse zu halten.

Starke erste Halbzeit der Trierer Miezen

In der ersten Halbzeit zeigten die Trierer Miezen eine starke Leistung und konnten sich sogar zweimal mit vier Toren Vorsprung absetzen. Allerdings schafften es die Trierer einfach nicht, die Frankfurterinnen auf Abstand zu halten. Trier hatte die mehrfache Bundesliga-Torschützenkönigin Franziska Mietzner gut im Griff, konnte allerdings nie die Kreise von Christine Beier einengen, für die am Ende zehn Treffer zu Buche standen.
Frankfurt musste lange gegen die Trierer Miezen kämpfen. Es dauerte bis zur 50. Minute ehe Konzentration und Kraft bei den Trierern nachließen und die heimstarken Frankfurterinnen keine großen Probleme mehr hatten. Die Miezen bleiben mit 2:12 Punkten weiter Vorletzter – und stehen somit im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag (20. Oktober, 19.30 Uhr) gegen den Drittletzten aus Göppingen unter erheblichem Druck.

DJK/MJC Trier: Kockler, Flöck, Bocka – Zelmel (0), Czanik (3), Schmele (6), Vallet (3), Adeberg (4/1), Derbach (4/2), Solic (2), Jelicic (2/2), Cabeza (2)

Beste Torschützinnen Frankfurt/Oder: Beier (10), Gubernatis (5)

 

Trierer Miezen verlieren gegen Weibern mit 28:29

Trierer Miezen: Niederlage gegen Weibern

Am heutigen Mittwoch haben die Trierer Miezen ihre dritte Heimniederlage in Folge einstecken müssen. In einem wahren Abstiegsduell gegen Weibern verloren die Miezen am Ende knapp mit 28:29. Damit bleiben die Trierer Handballerinnen, die einst zu den besten in der Bundesliga zählten, ganz unten in der aktuellen Tabelle.

Die Trierer Miezen mussten am Mittwochabend eine ganz bittere Heimniederlage gegen Koblenz/Weibern in der Arena Trier verdauen. Nach 60 Minuten Abstiegskampf in dem Rheinland-Pfalz-Derby zogen die Trierer Miezen knapp mit 28:29 den Kürzeren und mussten sich am Ende vor ihren heimischen Fans geschlagen geben. Weibern hat damit den Anschluss zum Mittelfeld in der Tabelle wieder hergestellt. Trier bleibt leider, auch und vor allem dank der dritten Heimniederlage in dieser Saison, unten im Tabellenkeller. Eines steht fest: Der Klassenerhalt kann und muss in dieser Saison das höchste Ziel sein. Die Trierer Miezen liefen an diesem Abend vor 1300 Zuschauern in der Arena Trier auf. Wieder einmal war die Halle nur leicht besucht. Seitdem die Miezen den Wolfsberg verlassen haben, herrscht bei den eigentlichen Spielen eine seltsam unwirkliche Stimmung, die einen nicht recht mitreißen kann. Viele Zuschauer sind sich sicher, dass der Umzug der Trierer Miezen in die Arena Trier der falsche Schritt gewesen ist.

Österreicherinnen stark vor der Pause

Zwei Österreicherinnen hinterließen die größten Fußstapfen vor der Pause: die Torfrauen Verena Flöck, die mit insgesamt 18 abgewehrten Bällen ihr bestes Spiel im MJC-Trikot ablieferte, sowie auf der anderen Seite Elisabeth Herbst. Dass die Miezen trotz zehn Paraden von Flöck zur Pause mit 13:16 hinten lagen, hatten sie sich selbst zuzuschreiben. Trier führte bereits mit 13:11 als die Mannschaft plötzlich mental in der Halbzeitpause „verschwand“. Vorne wurden Torchancen leichtfertig vergeben und hinten ließ man die Gegnerinnen sorglos werfen. Auf diese Weise konnte Weibern fünf Tore in Folge werfen und mit einer beruhigen Führung in die Pause gehen.

Die Serbin Miroslava Jelicic konnte in ihrem Heimdebüt nicht überzeugen, sie vergab viele Chancen. Allerdings war sie damit nicht alleine im Trikot der Trierer Miezen, denn auch ihre Mitspielerinnen zeigten immer wieder Nerven vor dem gegnerischen Tor. Dank der schwachen Ausbeute der Trierer hätte Weibern schnell die Partie entscheiden müssen. Allerdings zeigte Verena Flöck eine bärenstarke Partie und hielt, was man nur halten kann. Auf diese Weise blieben die Trierer lange im Spiel. Letztlich konnten die Trierer Miezen das Spiel gegen Weibern in der Arena Trier nicht mehr für sich entscheiden. Der Klassenerhalt wird ein langer und beschwerlicher Weg für den Trierer Traditionsverein.

DJK/MJC Trier: Flöck, Kockler, Bocka (n.e.) – Zelmel (3), Czanik (5), Schmele (7/1), Vallet (1), Adeberg (1), Derbach (3/2), Solic (4/1), Jelicic (1), Cabeza (3)
Beste Torschützinnen Koblenz/Weibern: Huber (6), Salz und Kazaki (je 5)