Umbau der Kaserne Castelnau in Trier Feyen

Großer Umbau der ehemaligen Kaserne Castelnau in Trier-Feyen

Auf dem ehemaligen Kaserne der französischen Kaserne Castelnau in Trier-Feyen wird sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Bereits im Frühjahr 2013 soll ein neues Einkaufszentrum dort eröffnen. Auch wird weiter an zahlreichen Wohnungen in Ein-, Zwei- und auch Mehrfamilienhäusern gebaut.  Langsam wird die alte Kaserne Castelnau zu einem eigenen Stadtviertel umgebaut.

Derzeit finden große Umbaumaßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen französischen Kaserne Castelnau in Trier Feyen statt. Bereits im Frühjahr des kommenden Jahres soll das neu geplante Einkaufszentrum fertiggestellt sein. Welche Geschäfte letztendlich die neue Wohngegend besetzen sollen, ist noch unklar. Auch über die mögliche Ansiedlung von Ärzten wird nachgedacht. Neben dem großen Einkaufszentrum sollen vor allem Wohnanlagen entstehen. Potenzielle Käufer haben die Möglichkeit, zwischen Wohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern zu wählen. Insgesamt sollen nahezu 500 neue Wohnungen auf dem ehemaligen Gelände der Kaserne Castelnau entstehen.

Auf dem alten Exerzierplatz sollen vor allem Einfamilienhäuser entstehen. Der Trierer Projektentwickler EGP hat nun bekannt gegeben, in welchem Maß und Umfang die Bebauung stattfinden soll. Der Bebauungsplan scheint nun endgültig ausgearbeitet zu sein. Insgesamt soll es drei verschiedene Grundbautypen für die Einfamilienhäuser geben. Diese sind sowohl in Bezug auf die Hausgröße, als auch in Bezug auf den Grundriss festgelegt, können aber dennoch individuell durch den Käufer verändert werden. Am westlichen Rand des alten Exerzierplatzes sollen drei Hausreihen mit insgesamt 13 Häusern entstehen. Die Grundstücke variieren in ihrer Größe zwischen 175 und 370 Quadratmetern. Der einzelne Quadratmeter soll nach ersten Angaben rund 250 Euro kosten.
Der Projektentwickler EGP rechnet damit, dass die ersten Bauarbeiten an den Einfamilienhäusern Anfang 2013 beginnen können. Die Fertigstellung wird dann etwa Ende 2013 vollendet sein.

Neue Kindertagesstätte

Ende des nächsten Jahres soll auch die neue Kindertagesstätte bezugsfertig sein. Diese soll vor allem Familien ermöglichen, in den neuen Stadtteil umzuziehen. Aber auch Kinder, die bereits jetzt schon in Trier Feyen wohnen, werden von der neuen Kindertagesstätte profitieren können. Ältere Kasernengebäude, die noch gut erhalten sind, sollen zu modernen Wohnungen umgebaut werden. Insgesamt sollen auf diese Weise bis zu 70 neue Wohnungen am Exerzierplatz entstehen.
Bereits in diesem Jahr beginnt der Bau der neuen Straßenführung, die vor allem das geplante Einkaufszentrum erschließen soll. Dieses soll Anfang des Jahres 2013 fertiggestellt sein und neben einem Supermarkt auch eine Drogerie enthalten. Dienstleister wie Apotheke, Metzger oder Bäcker sollen dann in naher Zukunft folgen.
Es wird in den kommenden Monaten spannend zu beobachten sein, in welchem Maße die Entwicklung der neuen Wohngegend vorangetrieben wird.

Südblick in Trier Feyen sorgt für Angst

Südblick in Trier Feyen: Müll, Ratten und Gewalt

Anwohner, die in unmittelbarer Nähe zum Südblick im Trierer Stadtteil Feyen wohnen, beklagen sich zunehmend über die Siedlungsgruppe, die vor allem durch soziale Probleme auf sich aufmerksam mache. Die Menschen, die in der Straße am Pfahlweiher leben, haben Angst um ihre körperliche Unversehrtheit und ihr Eigentum. Die Stadt sieht keinen sozialen Brennpunkt.

Der Südblick im Trierer Stadtteil Feyen sorgt bei benachbarten Anwohnern immer mehr für Angst und Schrecken. Vor allem die Menschen, die in der benachbarten Straße am Pfahlweiher wohnen, bringen immer häufiger Beschwerden über die Situation im Südblick hervor. Demnach zeigen sich die Anwohner über den Müll und das soziale Verhalten, das im Südblick vorherrsche, bestürzt. Außerdem fühlen sich die Menschen von der Stadt Trier im Stich gelassen, die es nicht für nötig erachtet, auf die Beschwerden einzugehen. Die Anwohner, die aus Angst nicht namentlich genannt werden möchten, bringen vor allem vor, dass sie sich fürchten, das Haus zu verlassen. Außerdem lebe man ständig mit der Furcht vor Rache und Sachbeschädigung.

Die Stadt Trier unterhält Sozialwohnungen im Südblick in Trier Feyen. Dort leben nach offiziellen Angaben im Moment 17 verschiedene Parteien. Der Südblick ist in den 1950er Jahren entstanden. Damals wurden die teils sehr einfachen Hütten errichtet, um Menschen aus Trier-West umzusiedeln. Auf diese Weise sollten die sozialen Brennpunkte dort entlastet werden. Leider scheint sich dadurch ein sozialer Brennpunkt in Feyen gebildet zu haben. Die Anwohner beschreiben den Südblick weitestgehend negativ. Sie monieren eine ausgeprägte Sippenbildung und warnen vor dem Müll und der Gewalt auf den Straßen.

Totz wiederholter Beschwerden greift die Stadt Trier nicht ein. Es gäbe keinen Anlass, einen sozialen Brennpunkt anzunehmen. Die Menschen hoffen nun, dass die neue Ausgestaltung der ehemaligen Kaserne Veränderung bringen kann. Dies ist aber mehr als ungewiss. Sollte die Stadt weiterhin nicht auf die Beschwerden der Anwohner reagieren, werden diese einen Brief an Oberbürgermeister Klaus Jensen schreiben, um diesen um Hilfe zu bitten.