Theater Trier: WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?

 WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?, eine Fahrt durch die Trierer Nacht

WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?, eine Fahrt durch die Trierer Nacht

WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?, eine Fahrt durch die Trierer Nacht

Das Theater Trier trumpft in den kommenden Wochen mit einem ganz besonderen – ja sogar privaten Theaterstück auf. Eine grandiose Idee, deren Plätze jedoch der Inszenierung geschuldet eher rar sein dürften:

1 Auto, 2 Schauspieler, 3 Zuschauer: WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?, eine Fahrt durch die Trierer Nacht – die Stadt als Bühne eines theatralen Roadmovies. Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Karten versteigert – doch jedes Angebot nimmt Teil an einer Verlosung für spätere Vorstellungen, sodass kein Angebot umsonst bleibt.

Premiere am 20. Februar, 18 Uhr

Weitere Vorstellungen: 25. Feb 2016, 27. Feb 2016, 04. Mär 2016, 05. Mär 2016, 06. Mär 2016, 11. Mär 2016, 12. Mär 2016, 13. Mär 2016, 17. Mär 2016, 29. Mär 2016, 31. Mär 2016, 05. Apr 2016, 13. Apr 2016, 14. Apr 2016, 15. Apr 2016, 16. Apr 2016, 19. Apr 2016, 20. Apr 2016, 22. Apr 2016, 27. Apr 2016, 29. Apr 2016

Zum Inhalt

Ein Auto fährt durch Trier. Darin sitzen zwei Menschen. Sie treffen einander anscheinend zufällig. Ein Gespräch entsteht; die Situation wird immer verworrener. Ist es ein Flirt? Oder kennen sie sich vielleicht doch schon länger? Das Stück für zwei Schauspieler spielt nicht nur in einem Auto. Dieses Auto fährt tatsächlich eine Stunde lang durch Trier – und die Zuschauer sitzen auf der Rückbank. Die Stadt als Bühne: die echten nächtlichen Straßen der Stadt, und stets die Frage, was ist da draußen Zufall, was ist inszeniert.

Aufgrund der eingeschränkten Sitzplatzkapazität können die “Fahrkarten” nur ersteigert werden. Zwei Wochen vor der Aufführung können Sie über das Ticketsymbol Ihr Angebot abgeben. Das Höchstgebot gewinnt. Alle weiteren Angebote nehmen automatisch an einer Verlosung teil, um Karten für eine spätere Aufführung zu gewinnen. Sollten mehrere Gebote gleicher Höhe vorliegen, entscheidet das Datum des Gebots.

Kommentar unserer Redaktion

Das Theater Trier beweist mal wieder seine besondere Kreativität und Innovation: Welche Stadt, wenn nicht Trier beitet eine Kulisse, die für eine Solche Idee geeignet ist. Spannend im Vorfeld dürfte wohl sein, welche Straßen und Orte in dem einstündigen Road-movie vorkommen: Wird es das Villenvirtel auf dem Petrisberg oder doch eher die Luxemburger Starße? Wird es die Aussicht an der Mariensäule oder die Auffahrt zur Müllentsorgunganlage in Mertesdorf? Trier bietet viel, das Stück hat Potential. Einziger Wermutstropfen: Die begrenzte Anzahl der Sitzplätze und die geringe Anzahl der Vorstellungen stellt einen Verdrägungswettbewerb dar: Wer mehr zahlt, kommt in den Genuss – sollte doch Theater für jeden zugänglich sein…

 

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WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?, eine Fahrt durch die Trierer Nacht

Angebote können abgegeben werden auf:

http://teatrier.de/ticket-auktion/

 

WOVOR HAST DU EIGENTLICH ANGST?

Mit: Ronja Oppelt und Julian Michael Boine

Inszenierung: Damiàn Dlaboha
Ausstattung: Savino Caruso

Website Theater: http://teatrier.de/spielplan/autostueck/

Bildquellen: Theater Trier, Ronja Oppelt und Julian Boine (Fotos: Vincenzo Laera)

PORTRAITS. Eintritt: „Zahl, was du willst!“

Unser Schauspielensemble stellt sich vor! Am 20. Februar, ab 18 Uhr, laufen im Theater Trier erstmals die PORTRAITS. Eintritt: „Zahl, was du willst!“

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
gerne möchten wir Sie auf eine kommende Premiere am Theater Trier aufmerksam machen: In unseren PORTRAITS am 20. Februar, ab 18 Uhr im Großen Haus (verschiedene Bühnen) stellt sich unser Schauspielensemble in Einzelmonologen vor. Dabei wird das gesamte Theatergebäude zur Bühne. Eintritt: „Zahl, was du willst“. Die Gäste bekommen unentgeltlich eine Karte und bestimmen nach der Veranstaltung selbst, was ihnen der Besuch wert war. Die PORTRAITS sind in dieser Form einmalig und werden nicht wiederholt. Weitere Informationen entnehmen Sie der beiliegenden Presseaussendung.

Mit besten und kollegialen Grüßen,
Dominik Huß, Pressesprecher Theater Trier

Jedes Ensemblemitglied hat für die PORTRAITS ein Ein-Personen-Stück vorbereitet, das es in einem Abschnitt des Gebäudes, ob Großes Haus, Theaterfoyer oder Studiobühne, vorstellen wird. Das ganze Haus wird so zur Bühne! Dieser Abend ist EINMALIG und wird der Startschuss sein für eine Reihe, in der jeweils ein/e Schauspieler/in einen Monolog präsentieren wird.

 

 Theater Trier erstmals mit die PORTRAITS

Theater Trier erstmals mit die PORTRAITS

Zum Inhalt von PORTRAITS:

Von Baron Münchhausen bis zur Räubertochter Ronja, von Romy Schneider bis zu Frau Migdal, Don Quichotte, Rocky Balboa und Angela Merkel und und und – die Mitglieder des Schauspielensembles laden ein zu einer Begegnung mit Persönlichkeiten unterschiedlichster Herkunft.

Mythische Gestalten, Personen der Zeitgeschichte, literarische Erfindungen, Familienmitglieder… Jeder Spieler nähert sich auf seine Weise diesen Menschen und liefert einen Einblick in ihre spannenden Geschichten, Sehnsüchte und Träume. Das Theater öffnet dafür ungewohnte Räume, die dem Publikum nicht immer zugänglich sind, die zum Teil versteckt neben, unter und fernab der großen Bühne liegen und den Mitarbeiterinnen als täglicher Arbeitsplatz dienen. Ein Kennenlernen der besonderen Art, denn auch wir kennen Sie noch viel zu wenig. Das sollte sich ändern!

mit:

  • Julian Michael Boine,
  • Claudio Gatzke,
  • Gina Haller,
  • Juliane Lang,
  • Nadia Migdal,
  • Klaus-Michael Nix,
  • Ronja Oppelt,
  • Christian Beppo Peters,
  • Gitte Reppin,
  • Tilman Rose,
  • Barbara Ullmann
  • Überraschungsgästen

 

Karten unter www.teatrier.de/karten, an der Theaterkasse und unter 0651/7181818, Eintritt: „Zahl, was du willst!

 

Theater Trier: Theater Stück autistischer Kinder

Autismus –Therapiezentrum Trier und Tufa veranstalten gemeinsames Projekt

Das Theater Trier mit seiner Sparte 0.1. möchte Angebote schaffen, um unsere Gesellschaft inklusiver zu gestalten.

In Zusammenarbeit mit dem Autismus –Therapiezentrum Trier und der Kunstfähre Tufa ist ein Pilotprojekt entstanden, in dem autistische Kinder gemeinsam mit ihren Geschwistern ein Theaterstück erarbeiten werden.

Entwicklung und Vorfürung gemeinsam mit Geschwistern

Gemeinsam erleben sie, wie es ist, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und sich auszuprobieren. Am Ende des Projekts soll ein eigenes gemeinsam entwickeltes Stück stehen, ob es aber zu einer öffentlichen Aufführung kommt, wird sich in den Proben ergeben. Kein Kind soll sich unter Druck gesetzt fühlen. Der Weg ist das Ziel, und die Wünsche der Kinder sollen hier an erster Stelle stehen. Auch die Geschwister der autistischen Kinder, die meist eher weniger im Mittelpunkt stehen, sollen die gleiche Aufmerksamkeit bekommen und frei in der Verwirklichung ihrer Ideen und Träume sein. Zwei Therapeutinnen stehen den Projektleitern zur Seite, um im Fall von Konflikten zusammen mit den Kindern Lösungen zu erarbeiten.

Autismus –Therapiezentrum Trier und das Theater Trier veranstalten ein Theaterstück für Autistische Kinder und deren Geschwister

Autismus –Therapiezentrum Trier und das Theater Trier veranstalten ein Theaterstück für Autistische Kinder und deren Geschwister

Kennenlernen und übungen stehen am Anfang

In der ersten Einheit am Donnerstag stand das gemeinsame Kennenlernen auf dem Programm. Die Leiter des Projekts, Theaterpädagogin Krisztina Horvath und Schauspieler Klaus-Michael Nix, stellten sich vor und führten mit den Kindern kurze spielerische Einheiten durch, um das gemeinsame Kennenlernen einfacher zu machen. Schnell brach das Eis, innerhalb kürzester Zeit fanden die Kinder Freude an den Übungen und verblüfften mit ihren Merkfähigkeiten selbst die Projektleiter. So konnte jedes Kind bereits nach der ersten Stunde alle Namen der anderen Kinder auswendig und ein erstes kleines Gemeinschaftsgefühl war entstanden.
Wir freuen uns auf die weiteren 20 Termine und sind gespannt, mit welchen Ideen uns die Nachwuchschauspielerinnen und -schauspieler in Zukunft noch verblüffen werden.

Alle Eltern haben vor Beginn des Projekts die Fotoerlaubnis erteilt.

 

Pressemeldung Theater Trier: „NEMMOKNA“

Tanztheaterstück NEMMOKNA feiert Uraufführung am Theater Trier

„Verrückt euch“, so das Motto, das sich das Team und den neuen Intendanten des Trierer Theaters, Karl M. Sibelius, für die Spielzeit 2015/16 gegeben hatte. Das war nicht nur künstlerisch, sondern auch räumlich zu verstehen. Der in die Jahre gekommene Theaterbau am Augustinerhof konnte die Rahmenbedingung für ein kulturell attraktives Angebot alleine nicht mehr erfüllen. Bei der Suche nach alternativen Spielorten wurde das Walzwerk in Trier-Kürenz entdeckt. Im Flair der alten Industriehallen fanden seit Spielzeitbeginn nicht nur Stücke wie „Sweeney Tod“ oder „Der Zauberberg“ eine Heimat, auch das neu formierte Tanzensemble des Theaters, die „Company Susanne Linke“, konnte hier seinen Trainingsraum beziehen.

NEMMOKNA feiert am 30. Januar, um 19.30 Uhr, seine Uraufführung am Theater Trier

NEMMOKNA feiert am 30. Januar, um 19.30 Uhr, seine Uraufführung am Theater Trier

 

Ankommen in einer neuen Umgebung

Um die neue Leiterin der Sparte Tanz, Susanne Linke, hat sich in Trier ein Ensemble mit Tänzerinnen und Tänzern aus der ganzen Welt versammelt. Von Brasilien bis Kasachstan erstrecken sich die Herkunftsländer der Mitglieder, und ihre individuellen kulturellen Hintergründe finden ihren Ausdruck im Tanz. Das macht Susanne Linke unter anderem zum Thema für ihre erste Kreation mit dem neu gegründeten Ensemble.

Ab 30. Januar im Großen Haus zu sehen

 „Nemmokna“, rückwärts gesprochen „Ankommen“, so der Titel des Tanzstücks. Sich orientieren, positionieren, präsentieren und zugleich noch verloren, noch fremd sein: In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Inszenierung, deren Choreographie von Susanne Linke gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern entworfen wurde. Neben dem Thema des Ankommens wird ein weiterer Schwerpunkt auf der tänzerischen Interpretation von Daniil Charms’ Lautgedichten liegen, die die Tänzer individuell aufgegriffen und umgesetzt haben.

NEMMOKNA – Aufnahmen aus den Proben am Theater Trier

NEMMOKNA – Aufnahmen aus den Proben am Theater Trier

Uraufführung am 30. Januar, 19.30 Uhr, Großes Haus. Weitere Vorstellungen: 05. Feb 2016, 13. Feb 2016, 14. Feb 2016, 08. Mär 2016, 10. Apr 2016, 15. Apr 2016

Tickes und weitere Deteils zu den Vorführungen finden Sie unter der Internetseite des Theater Trier.

Besetzung

 Choreographie und Inszenierung

Susanne Linke

Ausstattung

Alfred Peter

Musik

Wolfgang Bley-Borkowski

Dramaturgie

Waltraut Körver

Assistenz

Miroslaw Zydowicz

Inspizienz

Juliane Hlawati

Darsteller:

Luiza Braz Batista | Darwin José Díaz Carrero | Héloïse Fournier | Paul Hess | Mareike Franz | Elisa Marschall | Robert Przybyl | Victor Alfonso Zapata Cardenas | Sergey Zhukov | Lucyna Zwolinska
Eleve
Yves Ytier

Gäste

Ching-Yu Chi | Kyungwoo Kwon

Über Susanne Linke:

Susanne Linke studierte bei Mary Wigman in Berlin und lernte an der Folkwang Hochschule in Essen, unter ihrer damaligen künstlerischen Leiterin Pina Bausch. Sie choreographierte selbst seit 1970 und leitete, zunächst gemeinsam mit Reinhild Hoffmann, das Folkwang Tanzstudio von 1975 bis 1985. Seit Mitte der 1980er Jahre konzentrierte sie sich auf ihre internationale Karriere als Solistin und Choreographin. Zu Beginn der neunziger Jahre gründete sie die „Company Susanne Linke“ und baute ab 1994 gemeinsam mit ihrem Partner Urs Dietrich als Co Direktor eine neue Kompanie am Bremer Theater auf. 2000/01 war sie Mitgründerin des Choreographischen Zentrums in Essen und wurde dessen künstlerische Leiterin. Seit 2001 arbeitet Susanne Linke wieder als freischaffende Choreographin und Tänzerin. Ab der Spielzeit 2015/16 wird Susanne Linke künstlerische Leiterin der Sparte Tanz am Theater Trier.

 

 

Bildquelle: Copyright aller Fotos: Vincenzo Laera

Das Narrenschiff-Besuchen Sie das Theater Trier!

Das Narrenschiff-Besuchen Sie das Theater Trier!

Das Narrenschiff

Tanzstück von Sven Grützmacher

Beginn: 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Theater, Großes Haus, Am Augustinerhof, 54290 Trier, Telefon: 0651 / 7181818

Vorverkaufsstellen:
Theaterkasse, Telefon: 0651 / 7181818

Mit Musik von Claudio Monteverdi, Philip Glass, Mauricio Kagel, Franz Schubert u.a.

– Uraufführung –

Zwölf Menschen sind auf sich allein gestellt. Ein Schiff, eine Arche. Letzter Ort der Zuflucht. Die verrinnende Zeit hinterlässt ihre Spuren und wird zum Impuls für Ausbrüche verschiedenster Wesenszüge. Nur in Extremsituationen ist es möglich die Seele eines Menschen zu erblicken. Was bleibt? Die Liebe? Das Lachen? Oder treiben wir einfach weiter vor uns hin?

Sven Grützmachers choreographische Annäherung ist ein Experiment, um die menschliche Psyche mit all ihren (merkwürdigen) Ausprägungen, die die Grenzen zwischen tragisch und komisch manchmal verschwimmen lassen, zu erkunden. Inspiriert von Sebastian Brants (1457–1521) spätmittelalterlicher Moralsatire „Das Narrenschiff“ (gedruckt 1494), hält Grützmacher dabei dem heutigen Zeitgeist den Spiegel vor und nimmt die menschlichen Schwächen und Verfehlungen ins Visier. Frei nach dem Motto: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!

Das Bühnenbild wird gestaltet von dem international renommierten in Trier und New York lebenden Künstler Bodo Korsig, der mit DAS NARRENSCHIFF erstmals bühnenbildnerisch auf sich aufmerksam macht.

Einführung eine halbe Stunde vor Beginn der Aufführung

Inszenierung und Choreographie: Sven Grützmacher
Bühnenbild: Bodo Korsig
Kostüme: Gabriele Kortmann
Dramaturgie: Dr. Peter Larsen

Mit:
Das Blumenmädchen (die Träumerin) – Christin Braband
Der nette Nachbar – David Scherzer
Die nette Nachbarin, seine Frau – Cecile Rouverot
Der Geschmeidige – Reveriano Camil
Der Erfolgreiche – Denis Burda
Die Erfolgreiche – Juliane Hlawati
Der Zwanghafte – Robert Seipelt
Der Narr – René Klötzer
Die Fromme – Natalia Grützmacher
Der Einsame – Noala de Aquino
Die Gütige – Erin Kavanagh
Die Wechselhafte – Susanne Wessel

 

Theater Trier startet mit „Sommernachtstraum“ in neue Spielzeit

Theater Trier: Neue Spielzeit 2012/2013 startet mit Shakespeare

Das Theater Trier wird heute Abend mit „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare in die neue Spielzeit 2012/2013 starten. Allerdings wird die Vorstellung nicht im eigentlichen Theater Trier stattfinden, sondern im Innenhof des ehemaligen Postgeländes am Kornmarkt in der Trierer Innenstadt. Auf diese Weise möchte das Theater Trier auch Zuschauer anlocken, die unter normalen Umständen nicht in das eigentliche Theater Trier kommen würden.

Heute Abend wird das Theater Trier in die neue Spielzeit 2012/2013 starten. Zum Auftakt wird allerdings kein Stück im eigentlichen Theater Trier am Augustinerhof, sondern im Innenhof des ehemaligen Postgeländes am Kornmarkt in der Trierer Innenstadt gespielt. Heute Abend wird im Innenhof „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare aufgeführt. Das Theater Trier erhofft sich von der Verlagerung der Spielstätten eine Vitalisierung des eigentlichen Theaters in dem Augustinerhof. Es sollen auch Zuschauer angelockt werden, die unter normalen Umständen nicht in den Augustinerhof kommen. Für den Post-Innenhof hat man sich entschieden, da dieser zum einen ein sehr gutes Ambiente bietet. Zum anderen ist die Akustik in diesem Gebäude besonders gut. Letztlich liegt die Schauspielstätte sehr zentral. Insgesamt bietet der Innenhof Platz für 200 Zuschauer, die dem Schauspiel des Theater Triers zusehen können. Nach der heutigen Premiere wird es noch weitere sechs Aufführungen bis zum 14. September 2012 geben.

Theater Trier leistet Starthilfe für neue Investoren

Dass das Theater Trier im alten Innenhof der Post am Kornmarkt auftritt hat auch noch einen schönen Nebeneffekt: Es wird ein wenig Starthilfe für die neuen Investoren geliefert. Die Trierer Unternehmensgruppe Gilbers & Baasch ist seit 2010 Eigentümer der ehemaligen Post am Kornmarkt und möchte dort in naher Zukunft „Triers neue Mitte“ etablieren. Geplant sind neben einem Restaurant, dass durch den Sternekoch Wolfgang Becker geführt werden soll, vor allem große Büroanlagen. Insgesamt soll das Gebäude auf 4.000 Quadratmetern Platz für Büros bieten. Bereits in diesem Jahr sollen zwei Geschäfte in das ehemalige Postgebäude einziehen.

„Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare

Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck – nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet – durch einen Zaubersaft das Gleichgewicht herstellen.
Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspielt zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll.

Wie die Geschichte dann letztlich endet, können Sie heute Abend in der Vorstellung des Theater Triers verfolgen.

Neue Preisstruktur im Theater Trier

Stadtvorstand stellt neue Preisstruktur für Theater Trier vor

Der Stadtvorstand hat eine neue Preisstruktur für das Theater Trier vorgeschlagen. Demnach werden die Preise generell wohl deutlich steigen. Allerdings sind auch zahlreiche Ausnahmen vorgesehen. Auf diese Weise soll das kriselnde Theater Trier zukunftsfähig gestaltet werden.

Die Ticketpreise im Theater Trier werden wohl in Zukunft deutlich teurer werden. Der Stadtvorstand in Trier hat eine neue Preisstruktur für das Theater entwickelt, über die der Stadtrat am kommenden Donnerstag entscheiden soll. Demnach sieht das neue Konzept vor, dass die Preise generell erst einmal um 25 Prozent ansteigen. Allerdings soll es verschiedene Ausnahmen geben, damit zum Beispiel auch Geringverdiener weiter in das Theater Trier gehen können. So sind in Zukunft 38 Plätze im Hochparkett im Theater Trier vorgesehen, die für 8,50 Euro zu erwerben sind. Im Gegenzug müssen Besucher, die einen Premium-Platz mit viel Beinfreiheit haben möchten, noch einmal fünf Euro auf den höchsten Preis zahlen.
Das neue Konzept sieht auch vor, dass Opern, Tanztheater und Konzerte zukünftig gleich teuer sind. Schauspiel soll auch weiterhin ein wenig billiger sein. Besucher des Theater Triers, die entweder noch unter 25 Jahren alt sind oder schwerbehindert, können Ermäßigungen bis zu 30 Prozent geltend machen. Bisher waren es nur 15 Prozent Nachlass gewesen.
Eine absolute Neuheit sieht die neue Preisstruktur, die der Stadtvorstand zur Abstimmung vorlegen möchte, auch vor. Es soll in Zukunft sogenannte Last-Minute-Tickets geben, die zum Preis zwischen fünf und zehn Euro 20 Minuten vor der jeweiligen Vorstellung verkauft werden. Die Anzahl dieser Karten richtet sich nach den nichtverkauften Tickets für die jeweilige Vorstellung.

Es bleibt abzuwarten, ob der Stadtrat am Donnerstag dieses neue Konzept durchwinkt oder noch einmal überarbeiten lässt.

Aufführung der „Physiker“ ab 3. März im Theater Trier

Die „Physiker“ von Dürrenmatt im Theater Trier

Das Theater Trier wird ab dem 3. März 2012 das Werk „Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt aufführen. Damit setzt es eine fünfzigjährige Tradition fort. „Physiker“ war eines der erfolgreichsten Werke von Friedrich Dürrenmatt.

Im Theater Trier wird ab dem 3. März 2012 das Werk „Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt aufgeführt. Vor fast genau fünfzig Jahren wurde die Tragikomödie zum ersten Mal im schweizerischen Zürich uraufgeführt. Die Premiere der Koproduktion mit dem Theater Eschsur-Alzette beginnt am ersten Samstag im März um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Friedrich Dürrenmatt ist für seine absurd-groteske Dramentheorie bekannt. Seiner Meinung nach, ist eine Geschichte erst dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat. Je mehr der einzelne seine Wege und Entscheidungen plant, desto intensiver und auch häufiger wird sein Lebensplan durch den Zufall überrascht. Die Überraschung ist keinesfalls positiv zu bewerten, sondern führt in den meisten Fällen zu dramatischen Entwicklungen. Auch das Werk „Physiker“ ist ein Musterbeispiel für diese Dramentheorie.

Die Handlung

Drei Physiker lassen sich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dabei verfolgen sie höchst unterschiedliche Ziele. Einer der Physiker, Johann Wilhelm Möbius, behauptet die Weltformel entdeckt zu haben. Er befürchtet jedoch, dass diese höchst wissenschaftlich reelle Formel in den falschen Händen für den Untergang der Menschheit sorgen kann. Deshalb sucht er als Geisteskranker Zuflucht in der Klinik. Aus diesem Grund versichert er den Ärzten, dass ihm der König Salomon erscheine und ihm Weisungen für sein Leben auferlege. Die anderen beiden Physiker tragen die klangvollen Namen Albert Einstein und Isaac Newton. Auch sie sind ebenfalls nicht geisteskrank, sondern trachten, eigentlich als Ermittler im Dienste verschiedener Regierungen stehend, nach den Forschungsergebnissen von Möbius. Weil den drei Physikern die eine oder andere Krankenschwester auf die Schliche kommt, müssen diese kurzerhand „aus dem Weg geschafft werden“. Trotz allen Bemühungen, nimmt das Unheil seinen Lauf und die Geschehnisse liegen schon lange nicht mehr in den Händen der vordergründig handelnden Physiker.

Friedrich Dürrenmatt diskutiert mit dem Werk „Physiker“ ein Thema, das heute nicht aktueller sein könnte. Er stellt den Fortschritt, den die Menschen mittels Wissenschaft erreichen können, in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Er knüpft an den wachsenden Fortschritt die sich ebenfalls steigernde Verantwortung und weist darauf hin, dass jede Technik meistens auch missbraucht werden kann.

Während das atomare Wettrüsten im vergangenen Jahrhundert zwischen Russland und Amerika den konkreten Hintergrund für das Werk „Physiker“ bilden, ist vor allem die Atomkraft das bestimmende Thema unserer Zeit. Gerade nach den Vorfällen in Fukushima und dem schwelenden Konflikt zwischen dem Iran und der gesamten westlichen Welt, ist die Atomkraft ein sehr gutes Beispiel für die Arten von Technologien, auf die Friedrich Dürrenmatt in seinem Werk hinweisen möchte. Gerade diese Vernetzung der Thematik des Dramas in die heutige Zeit, macht es so sehenswert.

Friedrich Dürrenmatts „Physiker“ im Theater Trier

Am 3. März 2012 findet im Theater Trier die große Premiere des Dramas „Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt statt. Das Theater Trier spielt in einer Koproduktion mit dem Theater Esch-sur-Alzette die Neu-Inszenierung von Steffen Popps.
Das Werk „Physiker“ ist ein deutliches Beispiel für die Dramentheorie von Friedrich Dürrenmatt. Seiner Meinung nach, ist eine Geschichte erst dann vollkommen zu Ende gedacht, wenn die schlimmstmögliche Wendung letztlich eintrifft. Gerade Menschen, die ihr Leben in allen Belangen planen und versuchen vorherzusehen, werden oft durch den Zufall in dramatischer Art und Weise getroffen. Nähere Informationen zur Handlung finden sie unter dem folgenden Link:

Die Handlung des Werkes „Physiker“!

Haben sich Kunst und Kultur in einer modernen Gesellschagt überlebt?

Das Theater Trier muss mit hohen Budgetkürzungen rechnen

Das Theater Trier muss trotz steigender Ausgaben im kommenden Jahr mit nicht unerheblichen Budgeteinsparungen rechnen. So hat die Stadtverwaltung erst einmal einen Sparauftrag von einer Millionen Euro erteilt. Allerdings steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, ob diese Einsparungen am Theater Trier überhaupt ausreichen können. Hintergrund ist der Versuch, die kommunale Verschuldunug der Gemeinden und Städte endlich wieder in den Griff zu bekommen. Dies sind entscheidende Voraussetzungen für den Beitritt der Stadt Trier in das Entschuldungsfonds des Landes Rheinland-Pfalz.
Zunächst sollte festgehalten werden, dass das Theater Trier nicht plötzlich viel weniger Geld bekommt. Dennoch wird das Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben immer größer. Auf der einen Seite steigen die Gehaltskosten der Angestellten, denn diese sind tariflich festgelegt. Darüber hinaus steigen die Energiekosten stetig an und alles in allem wird die Unterhaltung des Theater Triers teurer. Nun ist es kaufmännsich nicht schwer nachzuvollziehen, dass damit die Einnahmen auch steigen müssen. Schließlich soll am Ende des Jahres zumindest eine schwarze Null stehen. Wenn aber die Einnahmen nicht steigen und die Ausgaben mehr werden, muss zwangsläufig an manchen Stellen eingespart werden.
Aus diesem Grund muss sich das Theater Trier in diesen Tagen eher mit dem Einsparen als mit dem Ausführen von Stücken beschäftigen. Erschwerend kommt hinzu, dass es bis jetzt nicht einmal geklärt scheint, in welchem Umfang rationalisiert werden soll. Dies hinterlässt bei allen Beteiligten Verwirrung und Unsicherheit. Zwischenzeitlich stand auch die Schließung des Theater Triers zur Überlegung.

Einsparungen zu Lasten der kulturellen Unterhaltung?

Für das Theater Trier stellt sich die Frage, auf welchen Gebieten man die Einsparungen vornehmen soll. Hier entsteht ein grundsätzlicher Konflikt zwischen dem eigenen Interesse, künsterlisch hochwertige Werke zu erschaffen, und den zwingenden Vorgaben, profitabel zu wirtschaften. Selbstverstänldich muss ein vertretbarer Ausgleich zwischen beiden Positionen geschaffen werden. Das Theater Trier kann nicht hochwertige Kunst anbieten und dabei ständig höhere Schulden anhäufen. Gleichzeitig darf der Profitgedanke nicht so in den Vordergrund treten, dass die Kunst einzig zum Instrument des Geldverdienens wird.
Wichtig ist, dass man nicht das kulturelle Angebot beschneidet, um Geld zu sparen. Auf diese Weise wird sich ein Kreislauf entwickeln, der nicht mehr zu stoppen ist. Irgendwann werden immer höhere Einsparungen verlangt werden bis schließlich kein kulturelles Programm mehr zustande kommen kann. Vielmehr muss sich das Theater Trier darauf konzentrieren, effizientere Strukturen einzuführen. Vielleicht sollte man sich an den Gedanken gewöhnen, dass auch ein Theater ein wirtschaftliches Unternehmen ist, von dem die beteiligten Menschen Leben müssen.
Gleizeitig sei aber noch einmal erwähnt, dass sich die Umstrukturierung nicht auf den Inhalt der Kunst erstrecken darf. Schließlich soll diese gerade frei von diesen Zwängen bleiben.

Ist das Theater Trier noch erwünscht?

Die Diskussionen um das Theater Trier haben aber noch einen Aspekt aufgeworfen, der vielleicht für den einen oder anderen Künstler weitaus vernichtender wirkt als die geforderten Einsparungen. Die Frage, die sich die Beteiligten stellen müssen, ist eine Frage nach der Akzeptanz der Bürger für das Theater Trier. Es gilt zu ermitteln, ob das Theater Trier überhaupt noch erwünscht ist. In diesem Jahr wurde die Tankstelle in der Ostallee (wir haben mehrfach berichtet) zu einem der wichtigsten Themen in der kommunalen Politik. Die Menschen haben in höchster Eile ihre Unterschriften abgegeben, damit die Tankstelle erhalten bleibt. Für das Theater Trier scheint sich keiner wirklich zu interessieren. Weder werden öffentlich wirksame Kundgebungen gesichtet, noch hört man von erfolgreichen Unterschriftensammlungen. Selbstverständlich gibt es Unterschriftensammlungen. Diese können aber nicht in der Art und Weise das mediale Interesse wecken, wie das bei der Tankstelle beispielsweise der Fall gewesen ist. Es ensteht nicht wirklich eine kraftvolle bürgerliche Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Theater Trier als Zentrum für Kunst und Kultur zu erhalten.
Ist das Theater Trier womöglich ein Beispiel für die Kunst, die in einer modernen, hochtechnisierten Geschellschaft langsam aber sicher ihren Platz verliert oder ein Indiz für ein sinkendes Bildungsniveau, weil die Bürger nichts mehr mit Werken wie Faust anfangen können? Oder hat das Theater Trier einfach zu wenig öffentlich wirksame Arbeit geleistet?
Wahrscheinlich ist es mit der Kunst wie mit vielen Dingen im Leben. Wenn man sie hat, würdigt man sie nicht und wenn man sie verliert, merkt man plötzlich, wie groß ihr Beitrag zu einer abgerundeten Lebensweltanschauung gewesen ist. Immerhin ist Kunst und Kultur oft der Gegenspieler einer überharten Realität, obwohl sie diese stets mit ihre Komposition hineinbezieht. Man sollte sich genau überlgen, ob man Institutionen wie das Theater Trier langsam aus unserer Gesellschaft entweichen lässt oder ob nicht zumindest im Kern der Sache, Argumente vorzufinden sind, die einen Glauben lassen, dass auch Kunst und Kultur einen wichtigen Beitrag zum Menschsein liefern.