Duales Studium in Trier: Hochschulen und Firmen arbeiten zusammen

Duales Studium in Trier: Hochschulen und Firmen arbeiten zusammen

Das duale Studium ist für viele Firmen und Unternehmen eine sehr gute Möglichkeit, sich eigenständige und leistungsstarke Arbeitnehmer zu verschaffen. Aus diesem Grund wollen auch immer mehr Firmen in der Region Trier mit den Hochschulen in Trier zusammenarbeiten. Auf diese Weise wächst die Attraktivität des dualen Studiums für viele junge Leute.

Viele junge Menschen, die gerade das Abitur hinter sich lassen, wissen oftmals nicht genau, welchen Berufsweg sie nun einschlagen wollen. Gerade leistungsstarken Schülern bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. In Deutschland hat sich neben einem Studium an der Fachhochschule oder an der Universität vor allem die Möglichkeit eines dualen Studiums in den letzten Jahren deutlich verbessert. Hierbei werden die verschiedenen Komponenten einer praktischen Ausbildung mit denen eines theoretischen Studiums verknüpft. Auch in der Region Trier wird dieses Angebot des dualen Studiums immer umfangreicher. Grund hierfür ist vor allem die Mitarbeit der Unternehmen, die oftmals in dem dualen Studium die beste Möglichkeit erkennen, neue Fachkräfte heranzuziehen. Gerade die interessante Mischung aus Theorie und Praxis führt dazu, dass junge Leute umfassender ausgebildet werden. Zwar haben Absolventen eines dualen Studiums meistens weniger tiefgreifendes theoretisches Wissen, können das vorhandene aber geschickter und schneller in die Praxis umsetzen.

Duales Studium auf dem Vormarsch

Auch in Trier ist das duale Studium auf dem Vormarsch. Gerade die Fachhochschule in Trier kooperiert mit den verschiedenen Betrieben der Region. Wirtschaft und Wissenschaft kooperieren in weiten Bereichen, duale Studiengänge gibt es bereits in der Elektrotechnik, der Versorgungstechnik, dem Maschinenbau und der Betriebswirtschaftslehre. In wenigen Tagen wird sogar eine Informationsmesse im Tagungszentrum der IHK in Trier angeboten. Diese soll sich rund um das Thema duales Studium drehen. Günther Behr, zuständiger Geschäftsführer bei der HWK, erläutert: „Mit insgesamt zehn dualen Studienangeboten dürfte die Hochschule Trier inklusive des Standortes Birkenfeld in diesem Bereich eine führende Stellung in Rheinland-Pfalz einnehmen. Eine Besonderheit unserer Regionalkonferenz ist die Zielsetzung, nicht primär Betriebe, sondern vor allem auch potenzielle Teilnehmer anzusprechen“, wirbt er für die Veranstaltung.

Eines ist sicher: Das duale Studium in Trier ist mittlerweile eine sehr gute Alternative zu den Studien an der Universität oder an der Fachhochschule in Trier.

Sechste Trierer Science Slam 2012!

Sechste Trierer Science Slam 2012!

In dieser Woche findet in Trier die sechste Trierer Science Slam 2012 statt. Auch wenn die Science Slams in Trier nicht die gleiche Popularität genießen wie die Poetry Slams, sind sie dennoch immer wieder ein voller Erfolg. Bei den Science Slams geht es für die Teilnehmer darum, wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich darzustellen, damit auch das „gewöhnliche Publikum“ in wissenschaftliche Thesen eintauchen kann.

Das Konzept ist einfach, aber wirkungsvoll: Wissenschaftliches Personal aus verschiedenen Fachbereichen stellt einem bunt gemischten Publikum seine aktuellen Forschungsprojekte vor. Die Wissenschaftler haben neben ihren eigenen Fähigkeiten fast keine anderen Hilfsmittel zur Verfügung. Der Science Slam in Trier verlangt den Teilnehmern viel ab. Auf der einen Seite müssen die Wissenschaftler ihre Arbeiten unterhaltsam und interessant präsentieren. Auf der anderen Seite müssen sie sich bemühen, dem Publikum die Materie, die mitunter sehr anspruchsvoll sein kann, in nur zehn Minuten zu erklären.

Ticket-Info:
Eintritt: € 5,00
Studierende: € 2,00

Sparzwang für das WS 2012/2013 an der Uni Trier

Sparzwang für das WS 2012/2013 an der Uni Trier

In dieser Woche hat das Wintersemester (WS) 2012/2013 an der Uni Trier begonnen. Leider beginnt das neue Semester für die Uni Trier mit schlechten Nachrichten. Die Hochschule muss in den kommenden Jahren deutliche Einsparungen verzeichnen. Dies liegt vor allem an den gestiegenen Gehältern für Professoren und das restliche Personal. Das Kultusministerium in Rheinland-Pfalz versucht derzeit, die Studenten der Uni Trier zu beruhigen.

In dieser Woche ist an der Uni Trier das neue Wintersemester 2012/2013 gestartet. Allerdings hat die Vorlesungszeit an der Hochschule in der ältesten Stadt Deutschlands mit schlechten Nachrichten für die Studenten begonnen, denn die Uni Trier wird in den kommenden Jahren deutliche Einsparungen verzeichnen müssen. Während das Budget der Uni gleich geblieben ist, sind die Löhne für Professoren und das restliche Personal deutlich gestiegen. Professoren müssen zukünftig nicht mehr nur acht Wochenstunden, sondern neun Stunden in der Woche halten. Diese zusätzlichen Stunden werden selbstverständlich bezahlt. Insgesamt rechnet man an der Uni Trier mit Mehrkosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Auch das restliche Personal wird teurer werden. Schuld daran sind Tarifsteigerungen. Hier kommen noch einmal 1,4 Millionen Euro zusammen. Folglich muss die Uni Trier drei Millionen Euro mehr an Gehältern zahlen. Bei gleichbleibendem Budget bedeutet dies zwangsläufig, dass die Hochschule Einsparungen tätigen muss.

Kultusministerium beruhigt

Das Kultusministerium beruhigt und versichert den Studenten und auch der Uni Trier, dass man bis 2014 keine ernsthaften Einschnitte vornehmen muss. Letztlich bedeutet dies wohl auch, dass es nicht zu Stellenstreichungen kommen wird. Derzeit kursieren im direkten Umfeld der Uni Trier zahlreiche Gerüchte. Unter anderem wird sogar davon gesprochen, dass ganze Fachbereiche geschlossen werden sollen. Bereits im Juli hatten Studenten, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter gegen die Kürzungspläne auf dem Trierer Viehmarktplatz demonstriert.

Das Land Rheinland-Pfalz gibt dennoch Entwarnung: Zu einer Spar-Orgie werde es nicht kommen, denn wegen der steigenden Studentenzahlen könne sich die Uni Trier über ein steigendes Budget freuen. Zusätzlich zum Jahresetat von 89 Millionen Euro bekommt die Uni Geld aus dem Hochschulpakt des Bundes und der Länder. Für das Jahr 2014 steht momentan noch kein Budget fest. Dennoch wird die Uni Trier wohl Gelder aus einem Sonderfonds des Landes erhalten.

Derzeit muss sich kein Student an der Uni Trier Sorgen machen, dass er sein Studium nicht in Trier beenden kann.

Die FH Trier

Die FH Trier ist mit mehr als 7000 Studierenden die größte Fachhochschule in Rheinland-Pfalz. Die traditionsreiche Hochschule wurde im Jahr 1971 als Nachfolgerin der im 19. Jahrhundert gegründeten Baugewerke- und Werkkunstschule als Abteilung der „Fachhochschulen Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Seit 1996 ist aus der Niederlassung eine eigenständige FH mit sechs Standorten in Trier, Birkenfeld und Idar-Oberstein geworden.Die FH Trier bietet Studieninteressierten ein breit gefächertes Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen an. Wie es an Fachhochschulen üblich ist, sind die Studiengänge und Forschungsprojekte anwendungsorientiert und damit sehr praxisnah ausgerichtet, ohne eine solide wissenschaftliche Basis zu vernachlässigen. (mehr …)

Für den Besuch der Uni Trier ist es niemals zu spät

Im hohen Alter wieder die Schulbank drücken?

Die Uni Trier bietet in ihrem Programm spezielle Studiengänge für Senioren an. Vor allem die Themen Kultur und Sprache sind gut besucht. Hier können ältere Menschen ihre kognitiven Fähigkeiten ausbauen und treffen zudem auf junge Studenten, die gerade am Anfang ihres richtigen Lebens sind. Zudem lernen sich die Senioren auch untereinander kennen und können neue soziale Kontakte knüpfen.

Obwohl mehr als 15.000 Studenten an der Uni Trier immatrikuliert sind, kann die Ausbildungsstätte vielen Senioren zusätzliche Studiengänge anbieten. Das besondere an diesem extra auf die Interessen der Senioren abgestimmten Programm ist die Tatsache, dass die älteren Menschen ihre Schwerpunkte selber setzen können. Außerdem begegnen sich in den Vorlesungen die unterschiedlichsten Menschen, zwischen denen sich nicht selten enge Freundschaften entwickeln. Vor allem die Projekte der Uni Trier, die immer wieder organisiert werden und zum Beispiel aus gemeinsamen Reisen bestehen, sorgen dafür, dass sich die schon etwas in die Jahre gekommenen Stundeten kennenlernen.
Das Programm, das auf die Senioren an der Uni Trier wartet, ist sehr vielfältig. Erfahrungsgemäß setzen gerade ältere Menschen ihre Schwerpunkte gerne in kulturell- oder sprachbezogene Veranstaltungen. Aber auch neben dem Erlernen von neuem Wissen, steht den Senioren ebenfalls ein Servicebüro zur Verfügung, in dem die Mitarbeiter immer wieder ein offenes Ohr für die Studenten der etwas anderen Art haben. Dort kann ein jeder mit seinem Problem erscheinen und nach einer Auskunft oder einem Rat fragen.
Das Programmangebot soll vor allem eines vermitteln: Spaß am Lernen und das Ausleben der eigenen Interessen. Hier haben die älteren Menschen gegenüber ihrer jungen Konkurrenz einen deutlichen Vorteil, denn sie müssen sich nicht mit nervenaufreibenden Klausuren herumschlagen.
Darüber hinaus legt die Uni Trier Wert auf einen Austausch zwischen Jung und Alt. Immerhin treffen zwei Generationen aufeinander, die sich gegenseitig viel zu erzählen und zu unterrichten haben. Eines ist ganz klar: Dieses Projekt generell stärkt den generationenübergreifenden Zusammenhalt.

Zum Schluss soll das folgende Zitat des schottischen Historikers Thomas Carlyle erklären, warum gerade junge Menschen von dem Konzept der Uni Trier profitieren können:

„Erfahrung ist der beste Lehrmeister. Nur das Schulgeld ist teuer.“

(Thomas Carlyle)