150 Telekom-Mitarbeiter streiken für bessere Arbeitsbedingungen

Streik bei der Telekom in Trier

Am am Dienstag haben wieder zahlreiche Mitarbeiter bei der Telekom in Trier ihre Arbeit für mehrere Stunden niedergelegt und gestreikt. Der Betriebsablauf wurde nicht erheblich beeinträchtigt. Weitere Aktionen scheinen denkbar.

Am Dienstag haben ungefähr 150 Arbeitsnehmer bei der Telekom in Trier ihre Arbeit niedergelegt. Die Angestellten bei der Telekom streikten für etwa vier Stunden. Dies führte aber nach eigenen Angaben des großen Konzerns nicht zu erheblichen Störungen im betrieblichen Ablauf. Vielmehr konnten die Streiks gut abgefedert werden. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Aktionen solcher Art und Weise in der nächsten Zeit in Trier häufen könnten. Die Beschäftigten bei der Trierer Telekom zeigen sich langsam entnervt in Bezug auf ihren Arbeitsgeber. Sie kritisieren zu großen Teilen, dass die Telekom nicht bereit sei, einen guten Kompromiss zu erzielen. Aus diesem Grund wollte es auch niemand ausschließen, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Wanrstreiks kommen kann.
Des Weiteren wird nächste Woche Montag bereits eine neue Verhandlungsrunde eröffnet. Es ist nicht die erste und viele sind sich sicher, dass es auch nicht die letzte sein wird.

Streik der Müllabfuhr in Trier

Die Müllabfuhr streikt in der kommenden Woche

Die Müllabfuhr wird wahrscheinlich am kommenden Dienstag in Trier streiken. Dies gab die Gewerkschaft Verdi bekannt. Was dann mit dem Müll geschehen wird, ist noch unklar. Ein Ersatzplan ist aufgrund der hohen Anzahl an Mitarbeitern, die in der Gewerkschaft sind, nicht möglich.

Nächste Woche Dienstag wird die Müllabfuhr in Trier aller Voraussicht nach streiken. Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder beim Zweckverband Abfallwirtschaft im Raum Trier (ART) zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Damit wird der Müll am kommenden Dienstag wohl nicht wie gewohnt abgeholt werden. Ein Einsatzplan ist nicht umsetzbar. Die meisten Mitarbeiter der Müllabfuhr in Trier sind auch in der Gewerkschaft. Damit bleibt kaum Personal, das nicht streiken wird, übrig, um Ersatzfahrten erledigen zu können. Dennoch rät der Zweckverband den Menschen, ihren Müll ordnungsgerecht an die Straße zu stellen. In welch großem Rahmen letztendlich gestreikt werden wird, das entscheidet sich erst am Dienstagmorgen.

Kein Ersatztermin in der Hinterhand

Allerdings wird es keinen Ersatz-Abholtermin geben. Der Grund dafür sind die Feiertage an Ostern, die bereits im April erwartet werden. Aus diesem Grund wird es auch keine Ersatzfahrten an dem folgenden Samstag geben können. Auf diese Weise konnte der Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Trier die letzten Warnstreiks einigermaßen gut kompensieren. Folglich werden Restabfälle, Papiermüll und Gelbe Säcke erst wieder am nächsten regulären Abfuhrtermin abgeholt werden können. Die Abfallsorten, die man anmelden muss, müssten dann erneut über das Abfall-Telefon angemeldet werden. Dies betrifft unter anderem Sperrabfälle, Gartengrün und Elektrogeräte. Für weitere Informationen kann man sich auch das Abfall-Telefon anrufen.