Der Straßenstrich in Trier-Nord dehnt sich weiter aus

Straßenstrich in der Ruwerer Straße wird größer

Der Straßenstrich in der Ruwerer Straße wird sich nicht von alleine auflösen. Auch über den Winter hinweg haben dort verschiedene Frauen ihre Dienste angeboten. Nun ist die Zahl der Prostituierten gar auf unfassbare vier angewachsen.

Der Straßenstrich in Trier-Nord, der seit gut einem Jahr für Ärger in der Römerstadt sorgt, wird sich nicht von alleine wieder auflösen. Auch wenn diese Hoffnung bis jetzt bei Thomas Egger, Ordnungsdezernent der Stadt Trier, vorgeherrscht hat, muss er diese wohl begraben. Auch über den kalten Winter hinweg haben die Prostituierten ihre Dienste in der Ruwerer Straße allen willigen Freiern angeboten. Die Zahl der Mädchen hat sich in der letzten Zeit sogar verdoppelt. Während am Anfang nur zwei Prostituierte an der Straße standen, sind es nun schon deren vier. Der Ortsbeirat Ruwer und die CDU in Trier verlangen von der kommunalen Regierung ein stärkeres Vorgehen gegen den Straßenstrich. Anscheinend ist man nicht abgeneigt, das Sperrgebiet für Prostitution in Trier weiter auszubauen. Bis jetzt ist lediglich das Anschaffen auf den Straßen der Trierer Innenstadt durch das Sperrgebiet verboten. Nun soll dieses Gebiet auf das gesamte Stadtgebiet in Trier ausgeweitet werden.

Ordnungsdezernent Thomas Egger hält dies aber nicht für möglich. Es würde lediglich dazu führen, dass die Mädchen von dieser einen an eine andere Stelle vertrieben werden würden. Das Problem müsse aber an seiner Wurzel gelöst werden. Aus diesem Grund hat Egger angekündigt, dass verschiedene Ämter der Stadt Trier, darunter das Ordnungsamt, das Jugendamt und das Stadtplanungsamt, an einem Konzept für eine ganzheitliche Lösung arbeiten würden. Wie diese aussehen könnte, ist im Moment noch nicht bekannt.

Der Strich in der Ruwerer Straße

Der Straßenstrich in der Ruwerer Straße reicht von dem Glascontainer am Bahnübergang bis hin zur Bushaltestelle und wird im Moment von vier unterschiedlichen Mädchen „betrieben“.