Nachtbusse in Trier kaum benutzt

Zu wenige Fahrgäste in Nachtbussen in Trier

Seit mehreren Monaten fahren die Stadtbusse in Trier von Donnerstag bis Samstag bis um drei Uhr nachts. Auf diese Weise sollen junge Menschen, die an diesen Tagen abend feiern gehen, die Möglichkeit erhalten, kostengünstig in der Nacht nach Hause zu kommen. Allerdings werden einige Linien kaum benutzt. Daher fahren viele Stadtbusse in der Nacht ohne Passagiere durch Trier. Für die Stadtwerke Trier ist dies auf Dauer zu teuer.

Im letzten Jahr hatten Jugendliche und junge Menschen, die abends in Trier feiern wollten, kaum eine Möglichkeit mit dem Stadtbuss in der Nacht nach Hause zu fahren. Allzu oft waren die Feiernden gezwungen, Taxis zu bestellen. Im Januar diesen Jahres hat die Stadtwerke Trier die Busfahrpläne überarbeitet und Nachtbusse von Donnerstag bis Samstag in die Fahrpläne mit aufgenommen. Diese fahren bis drei Uhr nachts. Im letzten halben Jahr wurden die Passagierzahlen für solche Nachtbusse beobachtet. Dabei stellte die Stadtwerke Trier fest, dass manche Linien in der Nacht kaum benutzt werden. Dies trifft unter anderem auf die Linie ins Ruwertal zu. Im Schnitt nutzen den Nachtbuss um drei Uhr in der Nacht gerade einmal sieben Passagiere. Dabei kostet eine Fahrt des Busses die Stadtwerke Trier 38 Euro. Diese Kosten werden nicht durch sieben Passagiere in der Nacht gedeckt. Folglich diskutiert man bei der SWT, ob man diese Busse weiter anbieten wird.

Abfahrtzeiten ungünstig

Die Stadtwerke Trier gab bekannt, dass man glaube, dass die Abfahrtzeiten ungünstig sind. Viele Personen, die mit dem drei Uhr Buss fahren, warten vorab schon an der Bushaltestelle. Auch Jugendliche gaben an, dass die Abstände, in denen die Busse in Nacht verkehren teilweise zu groß seien. So fährt die Linie nach Pluwig unter anderem einmal um Mitternacht und dann erst wieder um drei Uhr nachts. Folglich sind einige Jugendliche der Meinung, dass sie den Buss um Mitternacht holen müssen, da sie sonst zu lange warten müssen. Ein Nachtbuss um 1.30 Uhr wäre daher für viele optimal. Die Stadtwerke Trier wird in den kommenden Monaten entscheiden, ob das Angebot der Nachtbusse auch 2013 noch weiter bestehen kann.

Taxifahrer verärgert

Eine Abschaffung der Nachtbusse käme auch wieder den Taxifahrern gelegen, denn diese leiden unter dem besseren Angebot der Stadtwerke Trier. Die Fahrgäste, die sonst in der Nacht auf die Taxis angewiesen waren, nehmen nun den Bus. Taxifahrer weisen darauf hin, dass das Taxifahren in Trier, sofern man sich ein Fahrzeug mit anderen teile, sehr preisgünstig ist. Man zahle unter dem Strich kaum mehr als bei einer Busfahrt. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Busfahrplan in Zukunft ändern wird.

Die Stadtwerke Trier rüstet ihre Busflotte auf

Zwölf neue Busse für die Stadtwerke Trier

Die Stadtwerke Trier hat kurz vor dem Fest zwölf neue Busse erhalten. Diese sollen weiterhin zur Aufwertung der gesamten Busflotte dienen. Außerdem wird es 2012 ein verbessertes ÖPNV-Angebot geben.

Die Stadtwerke Trier arbeitet weiterhin an ihrer Attraktivität. Kurz vor den Weihnachtsfesttagen erhielt das Unternehmen zwölf neue Busse, die zum Teil alte Fahrzeuge aus der Busflotte ersetzen sollen. Auf diese Weise hofft man, eine Verjüngung der Busse zu erreichen. In letzter Konsequenz soll dies zu erhöhtem Fahrkomfort für die Fahrgäste führen.

 

Die Stadtwerke Trier haben knappe drei Millionen Euro in die neuen Busse investiert, die allesamt vom Typ Mercedes Benz Citaro sind. Sechs dieser neuen Fahrzeuge werden sechs ältere Busse ersetzen. Damit wird das Durchschnittsalter der Busflotte auf ungefähr sechs Jahre gesenkt. Die übrigen sechs Fahrzeuge werden neu in den Fahrplan integriert, der im Jahr 2012 völlig umstrukturiert werden wird. Die neuen Busse zeichnen sich vor allem durch das Umweltzertifikat „Blauer Engel“ aus. Dies wird nur an Fahrzeuge vergeben, die besonders umweltfreundlich und energiesparsam unterwegs sind.

Die Fahrplan Reform im Januar 2012

Die Stadtwerke Trier wird im kommenden Januar den Fahrplan an vielen Stellen überarbeiten, damit die Menschen in der Römerstadt noch schneller und bequemer von einem zum anderen Standort kommen. Insgesamt wird das ÖPNV-Angebot deutlich ausgebaut werden. Hierzu werden auch die oben genannten sechs neuen Busse benötigt. Hinzu kommt, dass zehn neue Fahrer und Fahrerinnen eingestellt wurden, die zusätzliche Fahrten absolvieren werden. Vor allem das Einführen von Nachtbussen an Donnerstagen wird in weiten Kreisen der jungen Bevölkerung in Trier Zustimmung und Beifall finden. Viele Diskotheken haben durch zahlreiche Sonderaktionen dazu beigetragen, dass nunmehr der Donnerstag der „Hauptausgehtag“ vieler Partyanhänger ist. Die Stadtwerke Trier hat mit ihren Umstrukturierungen auf dieses Phänomen reagiert.

Des Weiteren wird auch der Petrisberg eine neue Anbindung erhalten. So soll in Zukunft auch an den Samstagen eine Linie in die Innenstadt fahren. Dies ist mit dem Ausbau des Petrisbergs zu einem Wohnparadies auch dringend notwendig geworden.
Für alle weiteren Änderungen des Fahrplans, gibt es ausreichend Zeit, sich zu informieren.

 

Leider haben all diese Änderungen auch zur Folge, dass die Fahrpreise seit Jahren steigen. Außerdem muss man über keine hellseherischen Fähigkeiten verfügen, um weitere Preissteigerungen in den kommenden Jahren voraus zu sagen. Damit wird das Fahren mit dem Bus vielleicht komfortabler. Dennoch findet über kurz oder lang eine Zweckentfremdung statt, denn eigentlich sollen öffentliche Verkehrsmittel für die breite Masse fungieren. Dies wird aber nicht mehr möglich sein, wenn die Preise weiterhin in diesem Maße ansteigen.

 

Die Stadtwerke Trier unterstützt Straßenkinder in Afrika

Die Stadtwerke Trier unterstützt Kinder in Afrika

Die Stadtwerke Trier (SWT) hat der Don Bosco Organisation einen alten, nicht mehr gebrauchten Bus zur Verfügung gestellt. Ziel der Aktion ist, afrikanischen Straßenkindern in Sierra Leone zu helfen. Der Bus dient als Klassenzimmer und ambulantes medizinisches Betreuungscenter für Kinder, die auf der Straßen leben.

Die Stadtwerke Trier hat bewiesen, dass auch Busse, die nicht mehr in der Stadt Trier gebraucht werden, sinnvoll eingesetzt werden können. So gab die SWT einen ausrangierten Bus nach Sierra Leone in Afrika, um den dort auf der Straße lebenden Kindern wenigstens in einem kleinen Rahmen zu helfen. Der Bus soll dort als Klassenzimmer oder als ambulante Therapiestation dienen. Damit das Fahrzeug längerfristig genutzt werden kann, erklärte sich die Stadtwerke Trier bereit, auch benötigte Ersatzteile nach Afrika zu schicken. Dies soll für eine gewisse Nachhaltigkeit des Projektes sorgen. Der Bus musste kurz vor dem Winter aussortiert werden, weil er durch das viele Salz in den Wintermonaten aller Voraussicht nach zu sehr gerostet wäre. Aus diesem Grund entschied man sich zu diesem Schritt und schickte den ehemaligen Stadtbus in ein neues Abenteuer. In Sierra Leone wird er meistens von ungefähr 15 Sozialarbeitern, einem Arzt und mehrere Krankenschwestern begleitet.
Aber nicht nur der Einsatz in Sierra Leone ist ein wahres Abenteuer, sondern bereits die Anreise war mit einigen Schwierigkeiten verknüpft. Zunächst wurde der Bus in Richtung Spanien gebracht, denn von dort sollte er mit dem Schiff in die Hauptstadt von Sierra Leone, Freetown, gebracht werden. Die Verschiffung dauerte fast einen kompletten Monat. Anschließend stand der Bus fast einen weiteren Monat im Hafen von Freetown, denn dort ist das einzige Mittel, mit dem man was erreichen kann, Geld. Um die nötigen Papiere zu erhalten, musste man einige Menschen bestechen.

Die Straßenkinder in Sierra Leone

Sierra Leone schafft es nicht sehr häufig in die Weltpresse, obwohl das Land zu den ärmsten der Welt gehört. 80 Prozent der Kinder können nicht zur Schule gehen. Viele leben mit ihrem Familien auf der Straße. Dies führt dazu, dass ein Menschenleben oft nicht mehr zählt, als das einen Tieres. Der Kinderhandel ist in Freetown weit verbreitet. All diese Gründe machen es unabdinglich, dass den Kindern geholfen wird. Der Bus aus Trier ist eine solche Aktion, die für viel Freude sorgt. Jeden Tag kommen an die 100 Straßenkinder an den Bus, der mit einem kleinen Klassenzimmer, einer Essstation und einer kleinen Ambulanz ausgestattet ist. Dennoch ist es die Fürsorge, die den Kindern vor allem zu Gute kommt. In Ländern wie Sierra Leone sind sie es nicht gewöhnt, dass sich Menschen aufopfernd um sie kümmern. Leider kennen sie viel zu häufig nur die Mittel der Gewalt.
Kleine Projekte, wie dieser der Stadtwerke Trier, können in Ländern wie Sierra Leone viel bewegen. Es geht nicht immer gleich darum eine ganze Welt zu verbessern. Vielmehr muss man Schritt für Schritt für ein wenig Verbesserung kämpfen.

 

 

 

Die Stadtwerke Trier erhöhen ihre Preise

Die Stadtwerke Trier erhöhen Strompreise

Im kommenden Jahr wird die Stadtwerke Trier, kurz SWT, ihre Strompreise erhöhen. Ab dem 1. Januar 2012 müssen Privathaushalte für die Stromnutzung der Stadtwerke Trier stärker in die Tasche greifen. So steigt beisspielsweise der Verbrauchspreis bei dem sogenannten S-Komfort-Öko Tarif von 21,25 Cent auf 21,71 Cent pro Kilowattstunde. Der Grundpreis bleibt für die Haushalte unverändert. Die Stadtwerke Trier gab an, dass die Erhöhung des Verbrauchspreises mit der gestiegenen Umlage für erneuerbare Energien zusammenhängt. Hinzu käme, dass auch die Netznutzungsentgelte stark gestiegen wären. Die Erhöhung der Strompreise der Stadtwerke Trier bedeuten für einen vier Personen Haushalt, der einen durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden hat, eine Kostensteigerung von 16 Euro. Prozentual steigt der Preis damit im Jahr 2012 um ungefähr zwei Prozent.