Der Gebäudekomplex des ehemaligen Simeonstift in Trier

Innenhof Simeonstift Trier aus der Vogelperspektive

Innenhof Simeonstift Trier aus der Vogelperspektive

Lagebeschreibung des ehemaligen Simeonstift

Der ehemalige Simeonstift liegt an der Westseite der Porta Nigra und ist die älteste salische Stiftanlage in Deutschland. Sie wurde im Jahre 1036 von Erzbischof Poppo von Babenberg in Auftrag gegeben.

Die Baugeschichte des ehemaligen Simeonstift

Der heute noch sehr schöne Innenhof war ursprünglich mit einem zweigeschössigen Umgang versehen, von dem aber  leider nur noch der Ost- bzw. Südteil übrig geblieben ist. In den drei Jahren von 1936 bis 1939 konnte der Westflügel rekonstruiert werden. Die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten fanden unter Friedrich Kutzbach statt. Demnach ist der Nordflügel heutzutage die einzige Seite, auf der es keinen Umgang mehr gibt. Der Umgang des Simeonstifts an sich bestand übrigens aus zwei Abschnitten. Das Arkadengeschoss war die Unterkonstruktion für den darüberliegenden Kreuzgang, der aus Rundbögen zusammengestellt worden war.

Der Westflügel des Simeonstifts beinhaltete das Rektorium. Im Nordflügel befand sich das Dormitorium. In diesem findet der Besucher des Simeonstifts die Überreste einer Wandmalerei aus dem 11. Jahrhundert. Zwischem dem Nordflügel und der Simeonskirche stand das Kapitellhaus, dass eine Verbindung zwischen Porta Nigra und Simeonstift darstellte.

Simeonstift- heute Gastronomie und Museum

Im Jahre 1802 ging der Simeonstift in privaten Besitz über, denn der Stift hatte sich aufgelöst. Durch den Übergang in Privateigentum wurde leider auch der Verfall der Gebäude beschleunigt, weil die Instandhaltung für einen Privatmann ungeheuer teuer war. Allerdings sind die Gebäude bis heute gut erhalten und werden für gastronomische Zwecke bzw. als Museum genutzt.

Innenhof Simeonstift Trier

Innenhof Simeonstift Trier