Gitta Lind

Gitta Lind

Gitta Lind, eigentlich Gitta Gracher, wurde am 17.April 1925 in Trier geboren und war eine deutsche Schlagersängerin. Ihre größten Erfolge feierte sie mitte der 50er Jahre.

Bereits als Kind wollte Rita Gracher auf der Bühne stehen. Sie begann ein Studium als Ballettänzerin am Trierer Theater, bevor sie sich im Alter von 17 dem Gesang zuwandte. Ihre Stimme ließ sie von der Opernsängerin Maria Ivogün im Koloratursopran ausbilden. Ihre Karriere als Sängerin startete sie nach dem 2. Weltkrieg. Von nun an stieg sie unter dem Künstlernamen Gitta Lind unter der Leitung des Orchsterschefs Kurt Wege auf.  Den ersten Hit landet sie Anfang der 50er mit „Blumen für die Dame“. 1965 folgt der Hit „Weißer Holunder“, ein Jahr später „Ich sage dir adieu“, „Cindy oh Cindy“ und „Fahre mit mir in die Ferne“.  Auch bekannt sind die Titel „Lied der Einsamkeit“ (1960), „Jimmy Martinez“ , „Ein kleines Haus“ , „Vaya con dios“, „My Happiness“ oder „Blueberry Hill“.

Neben ihrer Schlagerkarriere war Lind auch in zahlreichen Operetten oder Musikfilmen zu sehen.

Unter dem Künstlernamen „Issy Pat“ versuchte sie auch international Fuß zu fassen, was ihr aber aufgrund ihres Images in Deutschland nicht gelang. Gitta Lind erlag im November 1974 ihrem Brustkrebsleiden und fand ihre letzte Ruhe in der Familiengrabstätte in Trier.