römische Lastschiffe: News aus Trier

Römische Lastschiffe: Bahnbrechende Entdeckungen aus Trier

Wissenschaftler der Universität und der Hochschule Trier testen einen originalgetreuen Nachbau

Neben dem Wagenrennen liefert die Seeschlacht die spektakulärsten Szenen der Neuverfilmung von Ben Hur. Sie führen einem Millionenpublikum beiläufig vor Augen, welche exzellenten Schiffsbauer die Römer waren. Römische Binnentransportschiffe wirken zwar weniger imposant als geruderte Kriegsschiffe, waren für die Infrastruktur und Logistik des Römischen Reiches aber von enormer Bedeutung. Die Professoren Christoph Schäfer von der Universität Trier und sein Kollege Karl Hofmann von Kapherr von der Hochschule Trier haben für diesen weit verbreiteten Schiffstyp bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen.

Die Lastschiffe, sogenannte Prahme, waren einfach und doch so funktionell konstruiert, dass sie quer durch Europa auf Flüssen und Seen zum Einsatz kamen. Bis heute dienen sie Schiffbauern als Vorbild. Umso mehr überrascht, dass die Nachwelt nur wenig über die Prahme weiß. Wissenschaftler der Universität und der Hochschule haben nun mit einem originalgetreuen Nachbau bei Messfahrten auf der Mosel Daten gesammelt.

Viele offene Fragen und neue Erkenntnisse

Messinstrumente auf dem Boot. Foto: Uni Trier

Messinstrumente auf dem Boot. Foto: Uni Trier

 

Viele Fragen zu den Prahmen sind nach wie vor offen:

  • Wie wurden sie angetrieben?
  • Welche Geschwindigkeiten erreichten sie?
  • Wie viel Besatzung war erforderlich?
  • Wie hoch waren die Ladekapazitäten?
  • Auf welchen Gewässern konnten sie eingesetzt werden?

Zumindest in der letzten Frage sind der Althistoriker Christoph Schäfer und der Maschinenbauer Karl Hofmann von Kap-herr nach den Testfahrten einen bedeutenden Schritt weiter. Als erste Wissenschaftler haben sie einen Prahm unter Segel gesetzt.

„Mit Blick auf die Konstruktion des Schiffes war eher davon auszugehen, dass man es nicht segeln kann. Umso mehr hat uns überrascht, dass der Prahm sogar erstaunlich gute Segeleigenschaften zeigte. Daraus lässt sich zuverlässig ableiten, dass die Römer diesen Schiffstyp nicht nur durch Treideln oder Staken angetrieben haben, sondern auch durch Segeln. So konnte Fracht über Hunderte von Kilometern transportiert werden“, nennt Christoph Schäfer einen außergewöhnlichen Befund.

Verblüffend waren zudem die Geschwindigkeiten, die der zehn Meter lange Prahm-Nachbau auf der Mosel erreichte.

„5,7 Knoten bei halbem Wind sind ein sehr beachtlicher Wert“, erklärte Karl Hofmann von Kap-herr.

Studentenprojekt fördert neue Erkenntnisse zu Tage

Aufgabe von Studierenden des Maschinenbaus war es, zu klären, wie effektiv die drei Fortbewegungsarten Staken, Treideln und Segeln bei einem römischen Prahm eingesetzt werden konnten. Dafür haben sie Messeinrichtungen entwickelt, gefertigt und auf dem Schiff installiert. Das Instrumentarium ist so konzipiert, dass auch historisch unterschiedliche Rahmenbedingungen wie etwa die veränderte Fließgeschwindigkeit der Mosel ausgeklammert werden können. Besser als erwartet war nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Verhalten im Wasser. „Wir hatten vorsorglich Seitenschwimmer zur Stabilisierung des Bootes gebaut, die wir aber nach der ersten Versuchsfahrt wieder entfernen konnten, da keine Kentergefahr bestand“, berichtete Karl Hofmann von Kap-herr.

Erfolgreicher Segelversuch auf der Mosel. Foto: Ralf Kreutzfeld

Erfolgreicher Segelversuch auf der Mosel. Foto: Ralf Kreutzfeld

Die Messfahrten haben belegt, dass Prahme segeltüchtig waren und nicht nur von Treidlern an Land gezogen oder mit langen Bootsstangen angestoßen (gestakt) werden konnten. Die neuen Einblicke in Transportgeschwindigkeiten, Transportrhythmen und Frachtkapazitäten eröffnen den Historikern ein besseres Verständnis des Binnentransports, des  Handels sowie der Versorgung von Truppen und Bevölkerung. Im weit ausgedehnten Römischen Reich war eine funktionierende und optimierte Transportlogistik unabdingbar.

Auch die Forschungen zur regionalen Geschichte und zur Baugeschichte profitieren von den Studien mit dem Prahm-Nachbau. Sie könnten beispielsweise neue Erklärungen liefern, wie es den Römern gelang, immerhin rund 18.000 Tonnen Material für den Bau der Römerbrücke in Trier – heute UNESCO-Welterbe – zu bewegen.

 

Hintergrund:

Den 10 Meter langen und 1,70 Meter breiten Nachbau eines römischen Prahm haben Lehrer und Schüler der Berufsbildenden Schule Wittlich in einem Projekt im Maßstab 1:2 angefertigt. Vorbild ist ein hervorragend erhaltener Fund eines Wracks aus Bevaix am Lac de Neuchâtel. Im Oktober vergangenen Jahres übergab die Schule das auf den Namen Secundinia getaufte Schiff zu wissenschaftlichen Zwecken an die Universität Trier.

Treidelversuche auf der Mosel zwischen Trier und Konz. Foto: Hochschule Trier

Treidelversuche auf der Mosel zwischen Trier und Konz. Foto: Hochschule Trier

 

Die zuverlässige Erhebung und Auswertung von relevanten Messdaten zur Leistungsfähigkeit und zu den nautischen Eigenschaften des Prahms ist das Ergebnis einer interdisziplinären Kooperation der Alten Geschichte der Universität Trier mit der Fachrichtung Maschinenbau der Hochschule Trier. In das gemeinsame Projekt sind Studierende beider Hochschulen eng eingebunden. Für sie ist es eine hervorragende Gelegenheit, die im Studium erworbenen Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen.

Gefördert wird das Projekt durch die Nikolaus Koch Stiftung.

Kontakte:

Prof. Dr. Christoph Schäfer

Universität Trier, Fachbereich III, Alte Geschichte

Tel.: 0651-201 2435 oder -2437

E-Mail: christoph.schaefer@uni-trier.de

 

Prof. Dr.-Ing. Karl Hofmann-von Kap-herr

Hochschule Trier/Fachbereich Technik/Fachrichtung Maschinenbau

Tel. 0651/8103 – 426

E-Mail: hvk@hochschule-trier.de

Trier und die Römer

Römer in Trier – Eine Gründung mit Vorlauf

Die Gründung Triers aus dem Jahre 17/16 v. Chr. geht auf die Befestigung der römischen Territorialgewinne zurück, die mit Außenposten gesichert werden mussten. Zuvor war Trier schon von anderen, vornehmlich keltischen, Volksstämmen besiedelt gewesen. Die Treverer, nach denen die Stadt der Römer fortan benannt wurde, siedelten noch am Moselufer, als die Römer in das Gebiet kamen und es in Besitz nahmen. Im Anschluss besetzte das Heer das heutige Stadtgebiet und errichtete ein Lager, das binnen kurzer Zeit in einen befestigten Außenposten umgewandelt wurde, von dem aus das umliegende Territorium gesichtet und gesichert werden konnte. In seiner Anfangszeit hatte Trier somit einen ausschließlich militärischen Status und wurde als strategischer Rückzugs- und Lagerplatz der römischen Einsatzkräfte genutzt.

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Sanierung der Porta Nigra in Trier

Sanierung der Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra ist das bedeutenste Wahrzeichen der Stadt Trier. An diesem Montag haben sich einige Experten an dem weltbekannten Römertor versammelt, um dessen Zustand in Augenschein zu nehmen. Die Porta Nigra soll in den kommenden Jahren in Trier saniert werden. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz angeordnet, das Römerbauwerk unter die Lupe zu nehmen.

Die Porta Nigra in Trier zählt zu den bekanntesten Gebäuden in ganz Deutschland. Das antike Römertor ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt Trier. Dennoch nagt auch oder gerade auch an einem solchen Bauwerk das Rad der Zeit. In den letzten Monaten wurde aus diesem Grund beschlossen, die Porta Nigra in Trier in den kommenden Jahren zu sanieren bzw. zu restaurieren. Folglich haben sich an diesem Montag einige Experten an der Porta Nigra in Trier versammelt, um diese näher in Augenschein zu nehmen. Diese stellten fest, dass das alte Römertor noch besser in Schuss ist als man das zunächst angenommen hat. „Die Original-Bausubstanz ist überraschend gut in Schuss und weniger stark beschädigt, als wir zunächst befürchtet haben“, sagt Walter Hartleitner. Der Steinspezialist aus Hofheim (Unterfranken) ist der Chefrestaurator der im Mai angelaufenen umfassenden Untersuchungen am einstigen römischen Stadttor. Hätte er den Gebäudezustand jetzt mit einer Schulnote zu bewerten, „dann würde ich eine glatte Zwei geben“. Dennoch darf man sich auf diesem Urteil nicht ausruhen, denn die Porta Nigra in Trier weist viele kleine Risse im Gestein auf. Derzeit sind diese noch kein Problem. Allerdings können sie sich zu einem solchen entwickeln, wenn man sie nicht in der nächsten Zeit behandelt. „Darauf darf man sich nicht ausruhen, dass der Kordeler Sandstein seit so langer Zeit Wetter und Umwelteinflüssen trotzt. Es gibt unverkennbare Schäden von Abschuppungen bis zu Rissen. Sie werden sich zu echten Problemen entwickeln, wenn man sie nicht bald behebt.“

Eines ist dennoch schon an diesem Montag sicher: Die Sanierung der Porta Nigra in Trier wird einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

Kein Brot & Spiele 2013

Wie am Montag bekannt wurde, wird es im nächsten Jahr kein Römerspektakel Brot & Spiele 2013 in Trier geben.

Bittere Niederlage für das Römerspektakel „Brot & Spiele“, das in diesem Jahr zum Elften Mal in Folge stattgefunden hat: Im nächsten Jahr wird es keine Veranstaltung dieser Art geben. Dies teilten der Kultur- und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger und Ronald Frank von der Medienfabrik Trier am Montag in einer Pressekonferenz mit. Grund hierfür ist vorallem das große Defizit, das jährlich durch die Veranstaltung entsteht und das in diesem Jahr besonders hoch war. Zu den 50.000 Euro, die die Stadt Trier an Zuschüssen zum Römerspektakel zahlt, kommen in diesem Jahr 51.000 Euro, welche die Stadt zusätzlich übernehmen muss. Mit 19.500 abgesetzten Karten blieb man deutlich unter den Erwartungen.

Bereits im Vorfeld der diesjährigen Veranstaltung „Brot & Spiele“ hatte man in Trier diskutiert, wie man die Veranstaltung wirtschaftlich neu strukturieren kann, um die Defizite zu minimieren. Dabei schlug die Agentur Medienfabrik Trier, welche die Spiele jährlich veranstaltet, eine eigene Brot & Spiele Durchführungsgesellschaft vor, die mit 150.000 Euro aus dem Haushalt der Trierer Stadt bezuschusst werden sollte. Doch die Stadt Trier habe beim besten Willen keine Chance, diese Summe im Haushalt abzubilden, so Thomas Egger. Aus diesem Grund möchte man nun eine künstlerische Pause einlegen und gemeinsam ein neues Konzept für eine mögliche Veranstaltung Brot & Spiele 2014 erarbeiten, die auch für die Stadt Trier „finanziell vertretbar ist“. Ob die Medienfabrik Trier an einer möglichen kommenden Veranstalung mitwirken wird, bleibt noch offen. Fakt ist jedoch, dass die Agentur 11 Jahre Erfahrugswerte zu verbuchen hat und der Name „Brot & Spiele“ in Verbindung mit dem Konzept der Veranstaltung urherberrechtlich geschützt ist. Eine Zusammenarbeit der Stadt Trier mit der Medienfabrik Trier wäre daher wahrscheinlich die einfachste Variante.

Wie sich das Konzept verändern wird, wird sich im nächsten Jahr zeigen, nur eines ist im Moment sicher: Die Veranstaltung Brot & Spiele 2013 wird es nicht geben.

Sensationeller Fund: Römisches Gräberfeld in Trier entdeckt

Bei den Ausgrabungsarbeiten für die Erweiterung der Schleuse ist ein Römisches Gräberfeld in Trier entdeckt worden.

Eigentlich soll an der Stelle Nahe der Mosel ein Altarmsee zur Erweiterung der Schleuse angelegt werden, doch was nun bei den Grabungen zum Vorschein kam dürfte die Herzen der Archäologen höher schlagen lassen: Rund 130 Gräber mitsamt Beigaben wurden auf dem römischen Gräberfeld in Trier gefunden. Das freigelegte Gräberfeld soll über einen Zeitraum von 300-400 Jahren und zwar von ca. 30 v.Chr. bis 350 n.Chr. genutzt worden sein, was eine besonders lange Zeit für eine solche Gräberstätte ist.

Am Mittwoch wurde erstmals ein rund 2 Tonnen schwerer Sarkophag geöffnet. Neben dem Skelett seien dort auch Reste von Glasgefäßen gefunden worden. An den gefundenden Glasresten lasse sich die Entwicklung der Bevölkerung erkennen, die von Zeit zu Zeit immer römischer wurde. Legte man anfangs noch handegformte Schüsseln und keltische Eisenschwerter bei, waren es später römische Amphoren, Öllämpchen und Gefäße. Bescheidene Glasgefäße deuten dagegen auf die Spätzeit hin. Fraglich ist jedoch noch die Herkunft der Leute, die auf dem Gräberfeld noch teilweise vor Gründung der Stadt Trier (16 v. Chr.) begraben wurden. Man vermutet, dass sie von einem nahegelegenen Gehöft stammen.

Bereits vor einigen Jahren waren auf dem Gebiet vereinzelte Scherben aus römischer Zeit gefunden worden. In Vorbereitung auf die Ausgrabungen des Altarmsees war die Fläche bereits im Jahr 2012 archäologisch untersucht worden. Dass man nun jedoch ein solch großes und rätselhaftes römisches Gräberfeld in Trier freilegt, damit hat niemand gerechnet. Die archäologischen Arbeiten sollen noch bis November andauern und dann im nächsten Jahr fortgeführt werden.

Brot und Spiele 2012: 17.000 Besucher am ersten Wochenende!

Brot und Spiele 2012: Gutes erstes Wochenende

Das erste Wochenende von Brot und Spiele 2012 ist am Sonntagabend zu Ende gegangen. Bis jetzt haben 17.000 Besucher das Römerspektakel in Trier verfolgt und ein Wochenende von Brot und Spiele 2012 steht noch aus. Damit kann die Veranstaltung ein gutes erstes Wochenende verbuchen. Die Medienfabrik wird zufrieden sein.

Wenn die Römer nicht mehr der Vergangenheit angehören, sondern plötzlich mitten unter uns weilen, dann findet in Trier die Veranstaltung Brot und Spiele statt. Die Kaiserthermen und das Amphitheater sind die Hauptbühnen für das Römerspektakel. Im Amphitheater Trier wird bei Brot und Spiele 2012 „Herkules und die Macht des Bösen“ aufgeführt. An den Kaiserthermen in Trier können die Besucher ein altes Römerlager bestaunen. Highlights sind unter anderem die Militärübungen römischer Legionäre und die vielen Handwerker aus dem alten Rom. Das erste Wochenende von Brot und Spiele 2012 ist derweil sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Über 17.000 Besucher haben sich am ersten Wochenende der Veranstaltung in Trier eingefunden. Dies teilte die Medienfabrik mit, die Brot und Spiele auch in diesem Jahr wieder austrägt. Im vergangenen Jahr wurde für Amphitheater und Kaiserthermen insgesamt 16 900 Tickets verkauft. Dennoch können die vielen verkauften Tickets nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch viel mehr möglich gewesen wäre. Die Aufführungen von „Herkules und die Macht des Bösen“ im Amphitheater Trier sind auch in diesem Jahr nicht ausverkauft. Bei manchen Vorstellungen von Brot und Spiele 2012 bleiben sogar ein Drittel der Plätze verwaist.

Brot und Spiele 2012 bestehen aber nicht nur aus Römerlager und Schauspiel im Amphitheater, sondern auch aus der Mystischen Nacht in den Kaiserthermen. Dort treffen Nachtschwärmer auf bekannte DJs.
Um Brot und Spiele letztlich als Erfog oder Misserfolg bewerten zu können, muss man auch noch das zweite Wochenende der Veranstaltung abwarten. Noch gibt es auch Karten für „Herkules und die Macht des Bösen“ im Amphitheater in Trier.

 

Brot und Spiele 2012: Am Wochenende geht es los!

Brot und Spiele 2012 in Trier: Startschuss am Wochenende

Das Römerspektakel Brot und Spiele 2012 in Trier rückt immer näher. Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss. Im Amphitheater in Trier werden die Zuschauer Zeuge des Schauspiels „Herkules und die Macht des Bösen“. An den Kaiserthermen wird ein römisches Lager aufgebaut, in dem das Leben im alten Rom visualisiert werden soll. Brot und Spiele 2012 hat viel zu bieten.

Das antike Rom ist lange Vergangenheit und von den stolzen Römern ist für viele Menschen nicht viel mehr geblieben als alte Ruinen, die kaum noch den Glanz längst vergangener Tage verströmen. Dennoch bleiben die Römer und deren Kultur ein Mythos der modernen Zeit. Götter, Gladiatoren, römische Kultur und vieles mehr faszinieren noch heute die Menschen in Mitteleuropa. In Trier sind die Überreste der Römer beinahe an jeder Ecke zu erkennen. Einmal im Jahr wird das antike Rom durch die Veranstaltung Brot und Spiele zum Leben erweckt. Auch in diesem Jahr wird Brot und Spiele 2012 wieder zahlreiche Menschen anlocken. An den Kaiserthermen in Trier wird ein altes Römerlager aufgebaut werden, in dem das Leben in einem solchen Lager visualisiert werden soll. Aber nicht nur die Kaiserthermen sind Schauplatz für Brot und Spiele 2012, sondern auch das Amphitheater, in dem es mehrere Vorstellungen des Schauspiels „Herkules und die Macht des Bösen“ geben wird. Am kommenden Wochenende, den 31. August 2012, wird der Startschuss für Brot und Spiele 2012 fallen.

„Herkules und die Macht des Bösen“: Brot und Spiele 2012 mit zwei TV-Stars

Im Schauspiel „Herkules und die Macht des Bösen“ im Amphitheater Trier werden in diesem Jahr gleich zwei ehemalige TV-Stars mitwirken, die für Brot und Spiele 2012 begeistert werden konnten. In den Hauptrollen des Schauspiels: Katy Karrenbauer – sie spielte Christine Walter in der RTL-Serie „Hinter Gittern – der Frauenknast“ – und Thorsten Nindel, in den späten 80ern einer der Stars der ARD-Lindenstraße und heute ein gefragter Film-, Serien- und Theaterdarsteller. Katy Karrenbauer ist derweil keine Anfängerin bei Brot und Spiele in Trier, denn sie war bereits im letzten Jahr mit von der Partie.

„Herkules und die Macht des Bösen“ läuft morgen, Freitag, 31. August, um 19 Uhr, am Samstag um 15 und 19 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr. Zwei Zusatzshows gibt es am Samstag, 8. September, um 15 und 19 Uhr.

Besonders empfehlenswert bei Brot und Spiele 2012 in Trier ist die Mystische Nacht in den Kaiserthermen! Hier lässt es sich in mystisch, epischer Atmosphäre entspannen.

Brot und Spiele 2012: Herkules und die Macht des Bösen!

Brot und Spiele 2012: Herkules und die Macht des Bösen

In wenigen Tagen beginnt in Trier das Römerspektakel Brot und Spiele 2012. Diese Veranstaltung findet zum einem im Amphitheater, zum anderen an den Kaiserthermen in Trier statt. Im Amphitheater wird in diesem Jahr das Schauspiel „Herkules und die Macht des Bösen“ aufgeführt. Hier erhalten Sie die notwendigen Informationen dazu.

Am 31. August 2012 startet in Trier das Römerspektakel Brot und Spiele 2012. In jedem Jahr kommen zahlreiche Touristen nach Trier, um Teil dieser Veranstaltung zu werden. In nur einer Woche kann man vielen aus der Antike und dem Leben der Römer anschaulich lernen. Im Amphitheater in Trier wird auch in diesem Jahr wieder ein anschauliches Schauspiel aufgeführt. Wie schon im letzten Jahr, konnte wieder Katy Karrenbauer für eine Rolle bei Brot und Spiele 2012 gewonnen werden. In diesem Jahr wird im Amphitheater in Trier das Stück „Herkules und die Macht des Bösen“ aufgeführt. Dieses Schauspiel sollte man sich bei Brot und Spiele 2012 nicht entgehen lassen.

„Herkules und die Macht des Bösen“

Das römische Imperium, das einst vor Macht hell erstrahlte, steht nun vor dem Abgrund. Sein Untergang naht und dies weiß auch Kaiser Marc Aurel, der gesundheitlich stark gezeichnet ist. Barbarenstämme fallen in das römische Reich ein, plündern und morden und niemand stellt sich ihnen entgegen. Auch die Nachfolger von Marc Aurel sind diesem keine große Hilfe, denn sie kämpfen rücksichtslos um die Macht in einem sterbenden römischen Reich.Commodus, der Sohn des Kaisers, der sich gerne als Gladiator in der Arena beweist, muss um seinen Thron bangen. Denn der mächtigste Feldherr des Reiches, Avidius Cassius, schart in Ägypten die Legionen um sich und greift nach dem Lorbeer des Kaisers. In diesen Konflikt werden auch das Stadtoberhaupt und der Stadthalter aus Trier verwickelt. In einem nahenden Bürgerkrieg muss sich jeder für die eine oder andere Seite entscheiden. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

Werden Sie bei der Veranstaltung Brot und Spiele 2012 Zeuge dieser Ereignisse und kommen Sie in das Amphitheater in Trier.

Ausstellung Landesmuseum Trier: Römische Grenztruppen

Ausstellung zu römischen Grenztruppen im Landesmuseum

In wenigen Wochen eröffnet im Landesmuseum Trier eine neue Ausstellung zu römischen Grenztruppen. Diese Ausstellung wird den Namen „Im Dienst des Kaisers, Mainz-Stadt der römischen Legionen“ tragen. Kürzlich sind aus diesem Grund auch Exponate aus Mainz in Trier eingetroffen, die ausgestellt werden sollen.

Am 24. August 2012 startet im Landesmuseum in Trier eine neue Ausstellung zu den alten Römern. Dieses Mal werden vor allem die Grenzsoldaten im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Aus diesem Grund wird die Ausstellung auch den Namen „Im Dienst des Kaisers, Mainz-Stadt der römischen Legionen“ tragen. Trier selbst war zu keiner Zeit des römischen Imperiums eine Grenzstadt. Aus diesem Grund haben Archäologen keine alten römischen Waffen in Trier gefunden. In Mainz sieht dies anders aus. Das alte Mainz war eine Grenzbefestigung und diente als Lager der römischen Legionen. Folglich konnten dort über Jahre alte Kriegsgeräte und Waffen ausgegraben werden, die nun auch im Landesmuseum in Trier ausgestellt werden sollen. Neben Ausrüstungsgegenständen der alten römischen Legionäre, sind auch schon Grabsteine der Soldaten in Trier eingetroffen. Die neue Ausstellung im Landesmuseum Trier hat aber keineswegs nur das Anliegen, die römischen Legionären im Kriegseinsatz zu zeigen, sondern möchte vielmehr den Alltag eines Grenzsoldaten, der teilweise tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt stationiert gewesen ist, nachzeichnen.

Vor allem die Bedeutung der römischen Truppen für die Entwicklung des kulturellen Lebens soll hervorgehoben werden. Die Ausstellung als solche wird noch von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, das in Kürze bekannt gegeben werden soll. Im Moment plant das Landesmuseum eine Ausstellungsdauer bis zum 7. April 2013.