Von Trier nach Luxemburg

Luxemburg – die kleinste Metropole Europas

Der Weinliebhaber aus der Region von Trier erreicht zügig die Grenze von Luxemburg, denn sie ist nur 15 Kilometer weit entfernt. Luxemburg umfasst eine Fläche von 2.586,4 km² und ist damit gerade mal knapp dreimal so groß wie Berlin. Und trotzdem ist Luxemburg ein beeindruckendes Land, welches vor allem bezüglich seiner Geschichte einiges zu erzählen weiß.

(mehr …)

Rheinland-Pfalz: Tourismusbranche weiterhin obenauf

Rheinland-Pfalz: Tourismusbranche weiterhin obenauf

In dieser Woche hat das Statistische Landesamt in Rheinland-Pfalz neue aktuelle Zahlen zum Tourismus veröffentlicht. Die Tourismusbranche kann in Rheinland-Pfalz weiterhin mit den Umsätzen und dem Touristenverkehr zufrieden sein. Dennoch wurden die Rekorde aus dem letzten Jahr deutlich verfehlt. Es handelt sich also um ein solides, aber kein sehr gutes Jahr 2012 für die Tourismusbranche in Rheinland-Pfalz.

Das Statistische Landesamt in Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche aktuelle Zahlen zum Tourismus in dem Bundesland veröffentlicht. Eine Auswertung der Tourismusbranche hat ergeben, dass die Betriebe, die in eben jenem Berufsfeld aktiv sind, mit den ersten zehn Monaten des Jahres 2012 zufrieden sein können. Zwar wurden die Rekordzahlen aus dem vergangenen Jahr recht deutlich verpasst, aber dennoch ist der Tourismus in Rheinland-Pfalz eine feste Wirtschaftsgröße. Zudem führen viele Experten die Rekordzahlen, die die Tourismusbranche in dem letzten Jahr zu verzeichnen hatte, auf die Bundesgartenschau in Koblenz zurück. Mit rund 7,2 Millionen Gästen liegt die Zahl 2,3 Prozent unter der aus den ersten zehn Monaten 2011, wie das Landesamt am Donnerstag in Bad Ems mitteilte. Die Übernachtungen sanken um 2,1 Prozent auf 19,7 Millionen. Die Pfalz sorgte bei beiden Werten für ein leichtes Plus und war damit die einzige Region in Rheinland-Pfalz, in der der Tourismus noch einmal zulegte. Alles in allem können die Betriebe, die vom Tourismus abhängen, aber zufrieden mit dem laufenden Geschäftsjahr sein.

 

 

Eislaufen auf dem Trierer Kornmarkt 2012

Eislaufen auf dem Trierer Kornmarkt 2012

Auch in diesem Jahr wird Eric Naunheim wieder die Eisbahn auf dem Trierer Kornmarkt betreiben, sodass alle Interessierten die Möglichkeit haben, mitten in der Innenstadt in Trier eiszulaufen. Die Eisbahn in Trier hat eine Größe von 350 Quadratmetern. Schuhe können an einem kleinen Stand ausgeliehen werden.

Der Kornmarkt in Trier hat in den letzten Jahren über die Winterzeit viele tausende Menschen angelockt. Der Grund hierfür lag in der Eisbahn, die von Eric Naunheim in den letzten beiden Jahren erfolgreich betrieben worden ist. Auch in diesem Winter wird es auf dem Trierer Kornmarkt wieder die Möglichkeit zum Eislaufen geben. Die Eisbahn kann auch dank der Hilfe zahlreicher Sponsoren in der Trierer Innenstadt betrieben werden. Die Anlage wurde an diesem Wochenende von dem Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen eingeweiht. „Bevor der Haushalt nicht verabschiedet ist, darf ich mir keine Knochen brechen“, flachste Triers Stadtchef und trippelte vorsichtig in Straßenschuhen über die sieben Zentimeter dicke Eisschicht.

Die Eisbahn auf dem Trierer Kornmarkt zählt zu den Programmpunkten von „Winterliches Trier“. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die Innenstadt für Familien mit Kindern noch interessanter wird. Auf diese Weise wird vielen Familien die Möglichkeit gegeben, das Kaufen von Weihnachtsgeschenken mit dem Spaß auf der Eisbahn zu verbinden. Auf diese Weise sorgt die Anlage für eine erhöhte Attraktivität der Trierer Innenstadt.

Der Eismeister kümmert sich etwa um die Fußbodenkühlung oder sorgt mit der Eisaufbereitungsmaschine regelmäßig für einen guten Zustand der Bahn, die offiziell Sparkassen Ice Arena heißt, aber unter Trierern die Eislaufbahn am Kornmarkt ist. Eric Naunheim hofft, dass auch diesmal wieder „Milliuune Leit“ die herrlichen Seiten des Winters auf „Europas schönstem Platz“ genießen werden.

Bus- und Bahnfahrten werden für Schüler kostenlos

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat eine Gesetzesinitiative verabschiedet, die im Schuljahr 2012/2013 dafür sorgen wird, dass auch Kinder, die ein Gymnasium besuchen, kostenlos mit Bus und  Bahn zu ihrer Schule gelangen können. Bis jetzt hatte die Regelung vorgesehen, dass nur Kinder, die  Hauptschulen, regionale Schulen oder  Realschulen besuchen, ihre Fahrtkosten ganz erstattet bekommen. Die Eltern von Gymnasiasten wurden zwar bezuschusst, wenn sie Bus- und Bahnticket für ihre Kinder beantragen wollten, mussten aber immerhin noch 210 Euro jährlich aus eigener Tasche bezahlen. Schüler, die in einem Umkreis von vier Kilometern zu ihrer Schule wohnen, haben gar kein Anrecht auf eine Förderung.
Im Jahre 2010 hatte der Verfassungsgerichtshof in einem Urteil entschieden, dass es nicht dem Grundsatz der Gleichberechtigung entspräche, wenn nur Schüler von Hauptschulen, regionalen Schulen oder Realschulen ganzheitlich gefördert werden würden. Schließlich gäbe es durchaus Kinder auf den Gymnasien, die  aus finanziell schwächeren Familien kämen.

In Zukunft werden alle Schüler der fünften bis zehnten Klasse berechtigt sein, kostenlos Bus und Bahn zu benutzen.
Aus diesem Grund sieht auch die Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz die neue Gesetzesregelung als Chance, mehr Gleichberechtigung herzustellen. Außerdem soll somit finanziell ärmeren Kindern der Weg auf das Gymnasium eröffnet werden. Insgesamt werden wohl rund 240.000 Schüler von dem neuen Gesetz profitieren und in Zuklunft kostenlos mit Bus und Bahn zur Schule unterwegs sein.
Das Land Rheinland-Pfalz, das ohnehin stark verschuldet ist, muss weitere 15 Millionen Euro bereitstellen, um die Fahrkarten zu ermöglichen. Es bleibt abzuwarten, wie sich dies auf den Haushalt auswirkt. Es ist durchaus nicht abwegig, dass das Land an anderer Stelle Einsparungen tätigen muss.

A1-Die Autobahn ins Leere

Lückenschluss der A1?

Die Autobahn 1, kurz A1, gehört zu den wichtigsten Straßen Deutschlands. Sie führt von der Ostsee quer durch die Bundesrepublik und endet erst in der saarländischen Hauptstadt Saarbrücken. Insgesamt schlängelt sich die Autobahn 1 auf 732 Kilometern durch Deutschland und ist eine der meist befahrenen Strecken in Europa.
Dennoch ist die Autobahn 1 nicht unumstritten. Seit 30 Jahren wird nun schon über den Lückenschluss in der Eifel diskutiert. Das Problem liegt unter anderem in der Zusammenarbeit zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Beide Landesregierungen müssen sich im Bezug auf das Projekt A1 einigen, denn beide Bundesländer sind beteiligt. Die drei Industrie- und Handelskammern, die in der Eifel heimisch sind, Trier, Aachen und Koblenz, haben sich gemeinsam an Kurt Beck gewandt. Sie haben ihn ein weiteres Mal aufgefordert, endlich den Lückenschluss voranzutreiben. Es mache schließlich keinen Sinn, die A1 als doppelte Sackgasse mitten in der Eifel enden zu lassen. Außerdem stellten die drei Handelskammern die Vermutung auf, dass der jetzigen Regierung von Rheinland-Pfalz das Projekt nicht so sehr am Herzen liegt, wie das vielleicht sein sollte. Die IHK´s verwiesen auf den Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz, der keinerlei Bemühungen erkennen ließ, das Projekt endlich anzupacken. In dem Koalitionsvertrag heißt es, dass man plane, ein Gutachten in Auftrag zu geben, damit die Naturschutzlage geklärt sei. Allerdings soll dies überhaupt nicht nötig sein. Aus diesem Grund vermuten die drei Industrie- und Handelskammern, dass das Gutachten reine Verzögerungstaktik ist.

Warum ist der Lückenschluss der A1 so wichtig?

Die A1 ist eine der bedeutendsten Strecken in Europa und wird von Touristen und Fernverkehr gleichermaßen genutzt. Im Moment müssen die Auto- und Lastwagenfahrer lange Umwege in der Eifel in Kauf nehmen. Dadurch verlieren sie Zeit. Speziell der Handel leidet darunter, denn Zeit ist bekanntlich gleichbedeutend mit Geld. Des Weiteren müssen gerade die Lastwagen auf Landstraßen wie die B51 zurückgreifen. Diese führt sie jedoch durch etliche Dörfer, die durch den Verkehr zunehmend belästigt werden. Außerdem nimmt die Unfallgefahr auf den Landstraßen zu, denn gerade die B51 ist für ihre hohen Unfallgefahr bekannt.
Mit dem Lückenschluss der A1 könnte der Standort Eifel wieder an Attraktivität für neue und alte Unternehmen gewinnen. Das könnte vielleicht einige neue Arbeitsplätze schaffen, die die Region dringend gebrauchen könnte.
Es soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, dass der Lückenschluss der A1 zu einem Boom der regionalen Wirtschaft führt. Dennoch kann nicht geleugnet werden, dass es gute Argumente für das Projekt gibt. Auf jeden Fall ist es Zeit für eine Entscheidung. Andernfalls wird noch in 50 Jahren über die A1 diskutiert werden.

Die Flughäfen Hahn und Zweibrücken müssen kämpfen

Die Ticketsteuer schadet Hahn und Zweibrücken


Seit Einführung der neuen Ticketsteuer sind die Passagierzahlen auf den Flughäfen Hahn und Zweibrücken deutlich zurückgegangen. Hahn meldete in seinem ersten Halbjahresbericht einen Rückgang von fast 15 Prozent. Nachdem Ryanair bereits einige Flüge und verschiedene Flugziele abgesagt und eingestellt hatte, plant die Fluggesellschaft bereits im Winter weitere Flüge zu streichen. Das Angebot wird immer dünner. Letztlich wird auch dies wieder zu weniger Passagieren führen. Aber gerade die Anbieter von Billigflügen sind besonders betroffen von der Ticketsteuer. Diese müssen eine Kundenklientel bedienen, das sehr preisbewusst agiert. Die Zielgruppe kann eine deutliche Preiserhöhung der Flugtickets nicht einfach hinnehmen und muss sich demnach nach neuen Anbietern umschauen. Eine Gruppe Flughäfen profitiert hiervon  deutlich. Viele deutsche Bürger „fliehen“ immer häufiger zu ausländischen Flughäfen. So verzeichnen fast alle grenznahen Airport, wie etwa Luxemburg, Maastricht und Eindhoven, große Zuwächse an Passagieren. Maastricht legte beinahe um 75 Prozent zu. Auch auf dem Flughafen Zweibrücken lässt sich dasselbe Problem beobachten. Hier hat der Anbieter von Billigflügen geradewegs den Flughafen verlassen, um einen lukrativeren Standort zu finden.
Für den Großraum Trier kann man nur hoffen, dass der Flughafen Hahn Bestand hat und sein Angebot nicht allzu sehr verkleinern muss. Viele in der Region nutzen gerne die Möglichkeit, von dem nahe gelegenen Flughafen in die Ferien zu starten.

Die Ticketsteuer

Die Ticketsteuer hat der Bundesregierung im ersten Halbjahr 350 Millionen in die leeren Staatskassen gespült. Dennoch kann die Regierung eigentlich nicht zufrieden sein, denn immerhin versprach man sich von der Steuer Mehreinnahmen in Höhe von weit über einer Milliarden Euro. Die Höhe der Steuer richtet sich nach der Entfernung, die der Fluggast zurücklegt. Die Flughafengesellschaft muss für jeden Gast acht Euro für einen einfachen Flug zahlen, der eine Strecke von bis zu 2500 Kilometern fliegt. 25 Euro werden bei Strecken bis 6000 Kilometern nötig. Für Langstreckenflüge muss die Gesellschaft seit Anfang des Jahres 45 Euro für den einfachen Flug bezahlen.

Busfahrer vergisst Kleinkind

In Saarburg, das etwa 25 Kilometer von der Großstadt Trier entfernt ist, haben die Eltern einer dreijährigen Tochter noch einmal Glück im Unglück gehabt. Ihr kleines Mädchen war nicht wie erwartet aus der Kindertagesstätte nach Hause gekommen, obwohl es einen speziellen Bus gibt, der die Kinder in Trassem abholt und sie wohlbehalten zu Hause abliefern soll. Als sie um 18 Uhr immer noch kein Lebenszeichen von ihrer Tochter gehört hatte, rief die aufgeregte Mutter bei der Polizei an und bat diese, dem Sachverhalt zu folgen.
Der Bus, der die Kinder in Trassem abholen soll, verlässt in der Regel um 16.25 Uhr den Kindergarten. Auch dieses Mal sollte das nicht anders sein. Die Polizeibeamten, die sich nach dem Anruf der Mutter auf den Weg zu der Tagesstätte machten, konnten durch die Erzieherin in Erfahrung bringen, dass vier Kinder den Bus betreten hatten. Unter ihnen war auch das kleine dreijährige Mädchen. Die Polizeibeamten ließen sich die Addressen der einzelnen Kinder geben und fuhren die Streck nach und nach ab. Den Bus konnten sie hierbei nicht sichten. Während die Beamten einer kalten Spur folgten, wie sich später herausstellen sollte, rief der Vater bei dem Busunternehmen an. Dort erhielt er die Kontaktdaten des Busfahrers, der in der Gemeinde Perl-Besch im Saarland wohnt. Zusammen mit der Polizei, fuhren die Eltern zu dem Wohnort und fanden dort auch den Bus, den der Fahrer an der Straße abgestellt hatte. Weil der Busfahrer nicht vor Ort  und auch telefonisch nicht zu erreichen war, warf der Vater kurzerhand selbst einen Blick in den Bus. Dort fand er seine Tochter wohlbehalten auf dem Sitz sitzend. Zum Glück war das Seitenfenster nur angelegt und das Mädchen konnte durch dieses befreit werden. Den Eltern fiel ein Stein vom Herzen. Ihrer Kleinen war nichts passiert, ganz im Gegenteil, sie schien sich über den Tumult zu wundern, denn sie hatte die Ereignisse einfach verschlafen. Zugegeben so ein Tag in der Kindertagesstätte ist auch anstrengend. Da kann man sich abends im Bus ruhig zurücklegen und die Augen schließen.
Der Busfahrer wird sich wohl nicht so ruhig zurücklehnen können, denn ihn erwartet noch einen Rüffel. Laut Busunternehmen sind die angestellten Fahrer angewiesen worden, immer den Bus zu kontrollieren bevor sie ihn abstellen und abschließen.

Trier unterstützt Bolivien

Alte Kleidung für einen guten Zweck

Seit Jahren ist das Bistum Trier in einer engen Partnerschaft mit Bolivien, eines der Länder in Südamerika. Leider leben dort viele Menschen in Armut, obwohl das Land reich an Bodenschätzen ist. Es gibt kein richtig intaktes Gesundheitssystem und die meisten Menschen sind auf sich alleine gestellt, wenn sie erkranken. Um diese Umstände wenigstens ein wenig milder zu gestalten, sammelt das Bistum Trier jährlich Kleidungsstücke, die nach Bolivien geschickt werden. Sicherlich eine gute Idee, denn hier in Deutschland würden die alten Kleider nur im Mül landen. Durch die Sammelaktion kann den Menschen in Bolivien geholfen werden, weil viele nicht die finanziellen Mittel haben, sich angemessen mit Kleidungsstücken auszustatten. Immerhin gibt es in Bolivien auch sehr kalte Regionen, die durch eine hohe Höhenlage erklärbar sind.

 

Die diesjährige Sammelaktion im Bistum Trier

Obwohl dieses Jahr die Menge der eingesammelten Kleidungsstück leicht im Bistum Trier zurückgegangen ist, haben die über 6000 Helfer dennoch 1134,06 Tonnen zusammengesucht, die nach Bolivien geschickt werden sollen. Die Helfer waren dieses Jahr an insgesamt drei Tagen auf der Suche nach alten Kleidungsgegenständen. Sie fielen besonders durch ihre grellgelben Warnwesten auf, die sie als Helfer für Bolivien auszeichneten.
Konkret unterstützt das Bistum Trier zwei Organisationen in Bolivien, die sich beide um die Förderung der Jugend kümmern sollen. Die eine Gruppierung ist zuständig für 30 Schulen und Ausbildungsstätten, in denen 1500 Kinder und junge Menschen die Möglichkeit bekommen sollen, durch eine gute Ausbildung, einen Weg aus der Armut zu finden. Indem man die Generation von morgen unterstützt, leistet man einen wichtigen Beitrag zum Entwicklungspotenzial Boliviens.
Die andere Organisation hat einen katholischen Hintergrund und koordiniert die gesamte Jugendarbeit, die durch katholische Einrichtungen ausgeübt wird.

Die Aktion steht unter dem Dach der FairWertung. Dies ist ein Zusammenschluss in Deutschland, in dem sich viele gemeinnützige und kirchliche Organisationen verbündet haben. Ihr Ziel ist die bessere Zusammenarbeit im Kampf gegen Armut, Hunger und Unterdrückung.