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Trier erkunden Tour #1: Zu Fuß durch die Stadt

In unserer neuen Rubrik „Trier erkunden“ stellen wir in verschiedenen interessanten Touren die Sehenswürdigkeiten und Kulturgüter der ältesten Stadt Deutschlands vor. Kommen Sie mit uns auf die Reise in die Zeit der Römer und erkunden die Stadt und ihre Umgebung auf eigene Faust. Zu den einzelnen Stationen verlinken wir auf interessante Artikel auf trier.com, unter denen Sie sich bei Interesse weitere Infos einholen können! Viel Spaß auf der Trier Tour. Bitte folgen Sie mir…

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Porta Nigra wurde an chinesische Investoren verkauft

Porta Nigra wurde an chinesische Investoren verkauft

Die erfolgsorientierten Investoren, die in immer größerer Zahl aus China zu uns kommen, interessieren sich nicht nur für den Kauf der großen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Auch die touristischen Attraktionen stellen für sie ein wichtiges Thema dar. Zum Teil sollen komplette historische Bauwerke übernommen werden. Dazu gehört auch die Porta Nigra in Trier.
Durch die Übernahme des historischen Bauwerks möchten die chinesischen Investoren stärker Fuß fassen und sich in das alltägliche Leben in Deutschland eingliedern.

Einige Projektplaner sprachen phasenweise sogar davon, das alte Stadttor Stein für Stein abzubauen und nach China zu transportieren.

Dies war aber offensichtlich nur ein kurzlebiges Gerücht. Die weitsichtigen Planer betrachten die Porta Nigra als interessante Einnahmequelle und möchten es weiterhin als UNESCO-Kulturgut in Trier bestehen lassen. Das in Deutschland am besten erhaltene Stadttor aus römischer Zeit ist eine wichtige Sehenswürdigkeit, die zahlreiche Touristen in die Stadt lockt.
Über den Preis, der für die Porta Nigra ausgehandelt wurde, gibt es bisher mur Mutmaßungen. Die Zahl 7,8 Millionen Euro wurde von einer noch unbestätigten Quelle genannt. Mit dem Geld will die Stadt Trier ihr soziales und sportliches Engagement stärken und gleichzeitig neu in die anderen touristischen Einrichtungen investieren.

Porta Nigra bald auch in anderen Städten?

Porta Nigra bald auch in anderen Städten?

 

Die Zukunft der Porta Nigra

Die zahlreichen Investments der Chinesen werden in Deutschland oft kritisch betrachtet. Ebenso wie bei den Unternehmen, die übernommen werden, stellt sich auch hier die Frage danach, wie es weitergehen soll. Laut Aussagen der Stadt soll die Porta Nigra selbst nicht verändert werden, abgesehen von einigen notwendigen Renovierungsarbeiten. Diese werden selbstverständlich nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt, was in enger Absprache mit der Stadtverwaltung geschieht.
Um die immer stärker werdende Verbindung zwischen deutschem Kulturgut und chinesischen Finanziers zu betonen, soll um die Porta Nigra herum ein Themenpark entstehen. Zu diesem Zweck wird der gesamte Bereich zwischen Nordallee, Simeonstraße, Margaretengässchen und Simeonstiftplatz umgebaut, berichtet ein Sprecher. Das bedeutet, dass auch das Stadtmuseum umziehen wird.

Einige renommierte Architektenbüros befassen sich bereits mit diesem Thema und überlegen, welche Baumaßnahmen in die Schritte geleitet werden müssten, um ein historisches Ambiente zu schaffen. So gewinnt die Porta Nigra an Präsenz und lädt dazu ein, die neuen Freizeiteinrichtungen zu nutzen. Mittelalterlich anmutende Gebäude und ein Markt würden eine historische Kulisse schaffen, die deutlich mehr Atmosphäre böte als die jetzige Umgebung der Porta Nigra.

Die Beweggründe

In Trier und auch in anderen deutschen Städten mit langer Geschichte zeigen die Chinesen ein großes Interesse an den kulturhistorischen Gebäuden. Sie wünschen sich offensichtlich eine bessere Präsentation dieser Kulturgüter, und sie haben auch die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten für eine solche Neuplanung. Die strategischen Motive werden zudem von der ängstlichen Zurückhaltung beeinflusst, die in Deutschland herrscht.

In der Öffentlichkeit zeigen sich viele deutsche Einwohner skeptisch gegenüber den chinesischen Investitionen. Der Schutz von historischen Bauwerken liegt den Chinesen jedoch ebenso am Herzen wie den Deutschen. In diesem gemeinsamen Interesse lassen sich die momentan noch vorhandenen politischen Differenzen im Laufe der Zeit sicherlich ausräumen. Die beiden Nationen können viel voneinander lernen und sich auf diese Weise für eine verbesserte Kommunikation einsetzen.
In diesem Sinne wäre der Kauf der Porta Nigra durch chinesische Investoren ein deutliches Signal für die Globalisierung und für die zukünftige Einigkeit zwischen den beiden so kulturbewussten Staaten. Wer weiß, vielleicht wachsen Europa und Asien durch solche Projekte in naher Zukunft immer mehr zusammen. Die offene Haltung gegenüber neuen Verbindungen bringt letztendlich alle weiter und führt zu einem nachhaltigen Erfolg, nicht nur finanziell betrachtet, sondern auch in sozialpolitischer Hinsicht.

„Eine Porta als Geschenk an die USA“

Ein Passus im Vertrag machte jeoch auch uns am 1. April etwas stutzig: Eine Vermarktung von in China hergestellten Reproduktionen der „Pochta“ sollen an weitere Länder der Erde verkauft werden. Katar hat bereits Interese angemeldet und möchte sich zur bevorstehenden WM auch gerne eine Reproduktion des alten Stadttors vor die Stadien bauen lassen.

„Eine Porta als Geschenk an die USA“ so Frank-Walter Steinmeier, Außenminister von Deutschland, im Interview mit dem Deutschlandfunk heute morgen „wäre eine nette Geste. Schließlich ist die Kultur in den Staaten noch so jung und könnte von der ältesten Stadt Deutschlands enorm profitieren!“

Sanierung der Porta Nigra in Trier

Sanierung der Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra ist das bedeutenste Wahrzeichen der Stadt Trier. An diesem Montag haben sich einige Experten an dem weltbekannten Römertor versammelt, um dessen Zustand in Augenschein zu nehmen. Die Porta Nigra soll in den kommenden Jahren in Trier saniert werden. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz angeordnet, das Römerbauwerk unter die Lupe zu nehmen.

Die Porta Nigra in Trier zählt zu den bekanntesten Gebäuden in ganz Deutschland. Das antike Römertor ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt Trier. Dennoch nagt auch oder gerade auch an einem solchen Bauwerk das Rad der Zeit. In den letzten Monaten wurde aus diesem Grund beschlossen, die Porta Nigra in Trier in den kommenden Jahren zu sanieren bzw. zu restaurieren. Folglich haben sich an diesem Montag einige Experten an der Porta Nigra in Trier versammelt, um diese näher in Augenschein zu nehmen. Diese stellten fest, dass das alte Römertor noch besser in Schuss ist als man das zunächst angenommen hat. „Die Original-Bausubstanz ist überraschend gut in Schuss und weniger stark beschädigt, als wir zunächst befürchtet haben“, sagt Walter Hartleitner. Der Steinspezialist aus Hofheim (Unterfranken) ist der Chefrestaurator der im Mai angelaufenen umfassenden Untersuchungen am einstigen römischen Stadttor. Hätte er den Gebäudezustand jetzt mit einer Schulnote zu bewerten, „dann würde ich eine glatte Zwei geben“. Dennoch darf man sich auf diesem Urteil nicht ausruhen, denn die Porta Nigra in Trier weist viele kleine Risse im Gestein auf. Derzeit sind diese noch kein Problem. Allerdings können sie sich zu einem solchen entwickeln, wenn man sie nicht in der nächsten Zeit behandelt. „Darauf darf man sich nicht ausruhen, dass der Kordeler Sandstein seit so langer Zeit Wetter und Umwelteinflüssen trotzt. Es gibt unverkennbare Schäden von Abschuppungen bis zu Rissen. Sie werden sich zu echten Problemen entwickeln, wenn man sie nicht bald behebt.“

Eines ist dennoch schon an diesem Montag sicher: Die Sanierung der Porta Nigra in Trier wird einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

Handwerkermarkt 2012 in Trier

Handwerkermarkt 2012 in Trier

Am Samstag und Sonntag findet in Trier der Handwerkermarkt 2012 statt. Über 100 Handwerker werden rund um die Porta Nigra ihre Waren vorstellen und in direkten Kontakt mit ihren Kunden treten. In diesem Jahr werden so viele Handwerker wie niemals zuvor answesend sein. Der Handwerkermarkt feiert bereits seine 32. Auflage in Trier.

Auch wenn unsere Gesellschaft immer moderner und technolgisch anspruchsvoller wird, spielt auch das klassische Handwerk immer noch eine tragende Rolle in Deutschland. Am kommenden Wochenende (30.06. bis 01.07.2012) findet in Trier der Handwerkermarkt 2012 statt. In diesem Jahr können sich die Besucher auf ein besonders großes Teilnehmerfeld freuen. Über 100 Handwerker werden bei der 32. Auflage des Handwerkermarkts ihre Waren rund um die Porta Nigra in der ältesten Stadt Deutschlands präsentieren. Neben der Porta Nigra wird sich der Handwerkermarkt 2012 in Trier auch auf den Brunnenhof am Simeonstift und auf den Simeonstiftplatz erstrecken. Die Besucher können neben traditionellen Handwerksprodukten auch Gebrauchsgegenstände, Unikate in modernem Design sowie Dekorationsartikel kaufen. Zu den teilnehmenden Gewerken zählen unter anderem Keramiker, Gold- und Silberschmiede, Drechsler, Kunstschmiede, Textilgestalter, Glockengießer, Wachszieher oder Korbflechter.

Handwerk zum Erleben

Auch in diesem Jahr zeichnet sich der Handwerkermarkt 2012 an der Porta Nigra vor allem durch eines aus: Anschaulichkeit. Die Besucher können in den lebenden Werkstätten den zahlreichen Handwerkern zusehen, wie sie Gegenstände aller Art direkt vor ihren Augen herstellen. Damit ist es allen Besuchern möglich, auf dem Handwerkermarkt 2012 auch tiefe Einblicke in das jeweilige Handwerk zu erhalten. Neben deutschen Handwerksbetrieben, werden auch Handwerker aus den Nachbarländern Belgien und Frankreich vertreten sein. Dies zeigt die große Bedeutung des Trierer Handwerkermarkts 2012.

Handwerkermarkt 2012: Die Öffnungszeiten

Der Handwerkermarkt 2012 in Trier wird in diesem Jahr am 30.06. und am 01.07.2012 an der Porta Nigra stattfinden. Er wird samstags seine Besucher von 10 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr willlkommen heißen.

Umfangreiche Sanierung der Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra in Trier soll saniert werden

Die Porta Nigra in Trier soll über Jahre hinweg umfangreich saniert werden. Dies wurde auf einer Sitzung des Baudezernatsausschusses am Donnerstag beschlossen. Die Sanierungsarbeiten sollen 2015 beginnen. Aller Voraussicht nach werden sie fünf Jahre dauern. In dieser Zeit wird die Porta Nigra hinter einem Gerüst versteckt sein.

Die Porta Nigra zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt Trier. Jährlich leistet sie einen großen Beitrag dazu, dass viele tausend Touristen den Weg in die älteste Stadt Deutschlands finden. Fragt man Menschen in anderen Teilen Deutschlands nach Trier, verweisen diese meist auf das „Schwarze Tor“. Allerdings ist auch ein solch stolzes Gebäude wie die Porta Nigra nicht vor dem Verfall durch die Zeit bewahrt, sodass sich der bauliche Zustand der Sehenswürdigkeit in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert hat. Aus diesem Grund wurde am Donnerstag auf einer Sitzung des Baudezernatsausschusses beschlossen, dass die Porta Nigra umfangreich saniert werden soll. Diese Sanierung wird aller Voraussicht nach so umfangreich sein, dass sie sich über Jahre hinweg erstrecken wird. Sollte es dazu kommen, dann wird die Porta Nigra in der Zeit der Sanierung nur hinter Gerüsten zu sehen sein. Dies kommt zumindest in dieser Zeit einer Verstümmelung des Wahrzeichens Triers gleich.

Sanierungsarbeiten sind unausweichlich

Trotz der Nachteile, die die Sanierungsarbeiten mit sich bringen, ist dieser Schritt nicht zu vermeiden. Die Porta Nigra weist einen schlechten baulichen Zustand auf. Bereits vor sechs Jahren waren kleine Brocken aus der Fassade gebrocken. Schon damals waren schwerwiegende Schäden ersichtlich. Diese wurden dann erneut durch ein Gutachten aus dem Jahre 2007 bestätigt. Dieses Gutachten wurde damals durch das Denkmalpflege-Landesamt erstellt. Dieses stellt deutlich klar, dass vor allem Gesimse mit Brüchen und Risse durchzogen sind.
Noch ist aber überhaupt nicht sicher, in welchem Umfang die Sanierungsarbeiten stattfinden können. Es stehen noch keine Gelder im Haushalt des Landes Rheinland-Pfalz bereit, mit denen die Arbeiten finanziert werden könnten. Eines ist sicher: Die Sanierungsarbeiten an der Porta Nigra ini Trier werden wieder mehrere Millionen Euro verschlingen. Um einen Überblick über anfallende Kosten zu erlangen, werden im kommenden Jahr verschiedene Experten die Porta Nigra begutachten. Sie sollen feststellen, welche Sanierungsarbeiten unbedingt durchgeführt werden sollen. Zudem sollen sie endgültig über den baulichen Zustand der Porta Nigra informieren.
Die Sanierungsarbeiten sollen, soweit sie denn durchgeführt werden, in fünf Etappen abgeschlossen werden. Zunächst sollen das Torhaus und das Dach ausgebessert werden. Im Anschluss folgen Westturm, Ostturm und Apsis. Den Abschluss bildet das Innere der Porta Nigra. Dort sollen vor allem die vielen einmaligen Reliefs saniert werden.

Bei den Sanierungsarbeiten der Porta Nigra in Trier sollen auch die Deutschland-Rallye und der Naturschutz nicht unbeachtet bleiben. Die Deutschland-Rallye nutzt die Porta Nigra jährlich als Kulisse zum Show-Start der Rallye in Deutschland. In Bezug auf den Naturschutz sollen die Zwergfledermäuse, die sich in der Porta Nigra angesiedelt haben, geschützt werden.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Pläne zur Sanierung der Porta Nigra entwickeln werden.

Porta Nigra in Trier

Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra war früher das Nordtor der römischen Stadt Augusta Treverorum. Somit war die Porta Nigra in die 6,4 km lange Stadtmauer fest integriert und hatte sowohl Festungscharakter als auch Repräsentationsfunktion. Der Name „Porta Nigra“, der übersetzt „schwarzes Tor“ heißt, wurde erst im Mittelalter verwendet. Der Grund hierfür liegt in der Verfärbung des ursprünglich weißen Sandsteins. Dieser wurde in den Jahren immer dunkler, sodass die gesamte Porta über die Jahre die schwarze Farbe erhielt.

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