Gusterath: Arbeiter von umgekippten Bagger eingeklemmt

In Gusterath geschah ein schrecklicher Unfall ( Bildquelle: Flynt – Bigstock® )

In Gusterath geschah ein schrecklicher Unfall ( Bildquelle: Flynt – Bigstock® )

Bei Gartenarbeiten wurde am Montagabend, 26. September, ein 39-Jähriger in Gusterath leicht verletzt.
Gegen 20.15 Uhr rutschte ein Kleinbagger auf dem durch Regen aufgeweichten Untergrund in der Berta-von-Suttner-Straße und kippte schließlich um. Mit einem Sprung aus dem Führerhaus versuchte sich der 39-jährige Baggerfahrer aus Trier in Sicherheit zu bringen. Er wurde dabei unter dem umkippenden Bagger eingeklemmt. Mit Hilfe der Rettungskräfte gelang es, den Bagger soweit anzuheben, dass der Verunglückte unter der Arbeitsmaschine herausgezogen werden konnte.
Der 39-Jährige wurde mit leichten Verletzungen an den Beinen in ein Trierer Krankenhaus gebracht.
 

Diese Pressemeldung auf www.polizei.rlp.de

Herausgebende Stelle: Polizeidirektion Trier
Südallee 3
54290 Trier
Telefon: 0651/9779-0

Führungswechsel bei der Polizei

Die schöne Stadt Trier gilt nicht nur als eine der ältesten Städte der Bundesrepublik Deutschland, Untersuchungen zufolge lebt es sich in kaum einer anderen Stadt unseres Landes so sicher wie in Trier. Die Kriminalitätsrate Triers ist bereits seit vielen Jahren so niedrig wie in nur wenigen anderen Großstädten. Die Gründe hierfür können vielfältiger Natur sein. (mehr …)

Stadt Trier: Exhibitionist treibt sein Unwesen

Stadt Trier: Exhibitionist treibt sein Unwesen

In der Stadt Trier treibt seit zwei Tagen ein Exhibitionist sein Unwesen. Bereits zweimal wurden Frauen in den letzten Beiden Tagen von einem Exhibitionisten in Trier belästigt. Sowohl am Sonntag, als auch am Montag hat ein Mann sein Geschlechtsteil gegenüber Frauen in Trier entblößt. Die Polizei in Trier geht aufgrund der beiden Beschreibungen des Mannes davon aus, dass es sich um den gleichen Täter handeln muss.

Frauen aufgepasst: In der Stadt Trier treibt derzeit ein Exhibitionist sein Unwesen. Unabhängig voneinander kamen am Sonntag und am Montag zwei Frauen zur Polizei in Trier und gaben an, dass sie von einem Mann belästigt worden seien. Dieser habe vor ihren Augen sein Geschlechtsteil entblößt. Nachdem die Polizei ein Trier die beiden Beschreibungen der beiden Frauen miteinander verglichen hat, geht sie davon aus, dass es sich um ein und denselben Täter handelt. Der etwa 18 bis 20 Jahre alte Mann hat sich an zwei aufeinander folgenden Tagen Frauen in Trier in schamverletztender Art und Weise gezeigt: er entblößte sein Geschlechtsteil.

Der erste Vorfall ereignete sich am Sonntag, 13. Januar, gegen 21 Uhr in der Helenenstraße in Trier. Dort folgte er einer Frau aus Richtung Gartenfeldstraße. Er zeigte der Frau sein Geschlechtsteil. Nach einem kurzen Wortwechsel flüchtete der Mann. An Montag, 14. Januar, dann folgte der Unbekannte gegen 22.30 Uhr einer Frau von der Gartenfeld- bis in die Egbertstraße. Auch dort kam es zu einem Wortwechsel, als die Frau den Unbekannten ansprach. Währenddessen zeigte er erneut sein Geschlechtsteil.

Folgende Beschreibung gaben die beiden Frauen ab:
Der Exhibitionist soll etwas 18 bis 20 Jahre alt sein. Nach ungefähren Schätzungen soll er nicht größer als 1,70 Meter sein. Der Mann hat eine kräftige bis dickliche Figur und kurze, dunkle, Haare, die möglicherweise gegelt sind.

Zeugenhinweise an die Kripo Trier, Telefon 0651/9779-2290 oder 0651/9779-2225.

 

Bob in Trier kann jeder sein

Bob in Trier kann jeder sein

Vor gut drei Jahren hat die Polizei in Trier die Aktion „Bob“ ins Leben gerufen. Diese richtet sich vor allem an junge Menschen, die abends gerne mit Freunden unterwegs sind und dabei auch alkoholische Getränke konsumieren. Bob soll junge Fahrer an einem Abend davon abhalten, später alkoholisiert mit dem Auto zufahren. Die Kampagne heißt: „Bob-Nüchtern ist cool“.

Als Bob vor drei Jahren in Trier eingeführt worden ist, hätten wohl die wenigsten erwartet, dass das Konzept der Polizei Trier einen solchen Erfolg verursachen könnte. „Bob-Nüchtern ist cooler“ ist eine Kampagne, die die Verkehrssicherheit erhöhen soll. Vor allem junge Fahrer sind von dieser Idee der Polizei Trier angesprochen. Das Konzept ist einfach: Junge Fahrer, die an einem Abend mit dem Auto unterwegs sind, sind in diesem Moment „Bobs“. Sie können sich als solche mit verschiedenen Erkennungszeichen in unterschiedlichen Kneipen ausweisen. Auf diese Weise erhalten sie zum Teil Vergünstigungen auf alkoholfreie Getränke. Die Kampagne Bob, die von der Polizei Trier positiv bewertet wird, soll jungen Leuten helfen, der Versuchung, Alkohol zu konsumieren, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, zu widerstehen. Polizeipräsident Lothar Schömann: „Letztendlich wollen wir Verunglückte nicht schwerverletzt oder tot von der Straße auflesen und ihren Angehörigen die schlimme Nachricht überbringen. Bob ist ein Freund von uns geworden, ein Helfer unserer Arbeit“.

Wissenschaftliche Untersuchung bestätigt Erfolg von Bob in Trier

Eine wissenschaftliche Untersuchung durch das Landesinstitut für Präventives Handels (LPH) des Saarlandes hat nun erstmals ergeben, dass das Projekt Bob in Trier unter den jungen Menschen und Jugendlichen sehr gut ankommt. Insgesamt kannten beinahe 75 Prozent aller befragten jungen Menschen Bob. Außerdem wurde die Kampagne von den meisten Schülern positiv bewertet. Die Polizei Trier hat hier anscheinend sehr gute Arbeit geleistet. Befragt wurden 878 junge Menschen im Durchschnittsalter von 17 Jahren. 83,4 Prozent von ihnen sagen, dass Alkohol trinken und Auto fahren für sie überhaupt nicht in Frage komme. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Gratisgetränke, die die Jugendlichen dank Bob in Trierer Kneipen erhalten, eher nebensächlich sind. Viele junge Leute gaben stattdessen an, davon übezeugt zu sein, dass man nicht unter Alkoholeinfluss Auto fahren darf.

Über das positive Ergebnis der sozialwissenschaftlichen Untersuchung freut sich Polizeipräsident Schömann. Er will sich darauf aber nicht ausruhen. „Die Aktion ist noch jung, und sie macht nur Sinn, wenn sie nachhaltig betrieben wird“, meint er. Bob wird wohl auch in der Zukunft noch eine wichtige Rolle in Trier spielen.

 

A64: Polizei stoppt Geisterfahrer nach 13 Kilometern

A64: Polizei stoppt Geisterfahrer nach 13 Kilometern

Auf der Autobahn 64 (A64) hat die Polizei heute einen Geisterfahrer gestoppt. Ein 68 Jahre alter Belgier war insgesamt 13 Kilometer auf der A64 in die falsche Richtung gefahren. Er bewegte sich auf der falschen Seite in Richtung Luxemburg. In der letzten Zeit wurden in Deutschland viele Unfälle registriert, die durch Falschfahrer ausgelöst worden sind.

Derzeit scheint das Falschfahren auf deutschen Autobahnen ein schwerwiegendes Problem darzustellen. In den letzten Wochen wurden sehr viele Todesopfer auf deutschen Autobahnen registriert, die in Unfällen ums Leben kamen, die durch Falschfahrer ausgelöst worden sind. In dieser Woche hat die Polizei einen Belgier auf der A64 in Richtung Luxemburg gestoppt, der auf der falschen Seite unterwegs gewesen ist. Der 68 alte Belgier fuhr insgesamt 13 Kilometer auf der A64 in die falsche Richtung. Weder Hupen noch Lichthupen stoppten den Mann: Ein 68 Jahre alter Mann aus Belgien ist in der Nacht zum Donnerstag 13 Kilometer weit auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs gewesen. Der Mann war an der B52 falsch auf die A64 aufgefahren. Viele Autofahrer, die dem Belgier entgegen kamen, warnten diesen mittels der eigenen Lichthupe oder der eigenen Hupe. Doch der Falschfahrer reagierte nicht und fuhr völlig unbeeindruckt weiter in die falsche Richtung. Die Polizei, die durch LKW-Fahrer gerufen worden war, konnte den Mann endlich nach 13 langen Kilometern auf der A64 auf der falschen Seite stoppen. Zum Glück ereignete sich das Geschehen am Donnerstagmorgen um ungefähr 1 Uhr nachts. Vor allem diesem Umstand ist es zu verdanken, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Der Belgier sei sich keiner Schuld bewusst gewesen, berichtet die Polizei. Er müsse nun dennoch mit einer empfindlichen Strafe rechnen, so die Polizei.

Verkehrsteilnehmer die dem Falschfahrer ausweichen mussten oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Schweich, Telefon 06502-91650, E-Mail: pastschweich@polizei.rlp.de, in Verbindung zu setzen.

 

Baum stürzt um – Ein Toter, mehrere Verletzte in der Nähe der Trevirispassage Trier

Wie Polizei und Feuerwehr mitteilen ist heute Mittag eine Kastanie vom Trierer Rautenstrauch-Park auf die anliegende Straße gestürzt und hat mehrere Menschen unter sich begraben. Nach ersten Angaben der Rettungskräfte gibt es einen Toten, 2 Schwerverletzte und mehrere leichtverletzte Personen. Die Rettungskräfte sind vor Ort. Mehrere Menschen, die das Unglück mit angesehen haben, müssen psychologisch betreut werden.

Warum der tonnenschwere Baum umstürzte steht noch nicht fest.

Weiberdonnerstag 2013: Party ja, Alkohol nein!

Weiberdonnerstag 2013: Party ja, Alkohol nein!

In dieser Woche hat der Stadtrat in Trier über die Festlichkeiten an Weiberdonnerstag 2013 in der Trierer Innenstadt entschieden. Zunächst einmal sprach sich eine breite Mehrheit für eine Feier auf dem Trierer Hauptmarkt aus. Allerdings wird es im kommenden Jahr erhebliche Auflagen für die Zivilbevölkerung geben, damit sich die Ereignisse des diesjährigen Jahres nicht wiederholen können.

Die Stadt Trier hat in dieser Woche endgültig den „Fahrplan“ für die Feier auf dem Trierer Hauptmarkt zu Weiberdonnerstag 2013 abgeklärt und veröffentlicht. Im Wesentlichen wird die Stadt genau die Punkte durchsetzen, die sie bereits in den letzten Wochen nach und nach bekannt gegeben hat. Für alle Narren in Trier gibt es zunächst eine offizielle gute Nachricht: Die Feier auf dem Trierer Hauptmarkt, die eine große Tradition in Trier darstellt, wird es auch 2013 geben. Allerdings wird die Stadt Trier einige Auflagen erlassen und auf diese Weise hoffentlich Rahmenbedingungen schaffen, die eine Wiederholung der Ereignisse aus diesem Jahr (wir haben mehrfach darüber berichtet) unmöglich machen. An Weiberfastnacht 2013 ist es auf vielen Plätzen und Straßen der Altstadt zwischen 9 und 19 Uhr verboten, Alkohol zu trinken oder mitzuführen. So legt es eine Gefahrenabwehrverordnung fest, die der Stadtrat nahezu einstimmig beschlossen hat. Außerdem gilt an diesem Tag (7. Februar) ein Glasverbot für den Hauptmarkt.

Die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Trier

Die Stadt Trier hat eine Gefahrenabwahrverodnung für den Weiberdonnerstag 2013 auf dem Trierer Hauptmarkt erlassen.

Kernpunkt ist ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum: Zwischen 9 und 19 Uhr darf in der Fußgängerzone und anderen weiten Teilen der Altstadt Alkohol weder mit sich geführt noch konsumiert werden – ausgenommen Personen, die dort eine Wohnung, Arbeits- oder Betriebsstätte sowie Besucher von nicht jedermann zugänglichen Veranstaltungen haben. Das Verbot gilt nicht für Gaststätten oder zugelassene Verkaufsstellen. Außerdem ist es zwischen 9 und 19 Uhr untersagt, den Hauptmarkt mit Glasgetränkebehältnissen (Flaschen, Gläsern, Krügen, Karaffen) zu betreten. Wer gegen die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Trier verstößt, der begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 5000 Euro geahndet werden kann. Außerdem werden die Polizisten in Trier Platzverweise oder Anordnungen gegen solche Täter verhängen.

Trierer Friedhöfe: Polizei kämpft weiter gegen Diebe

Trierer Friedhöfe: Polizei kämpft weiter gegen Diebe

Die Polizei in Trier kämpft weiter gegen Diebe, die sich auf den Friedhöfen in der ältesten Stadt Deutschlands „ausleben“. Die Anzeigen und Beschwerden über Diebstähle von Grabschmuck auf den Friedhöfen in Trier häufen sich. Hinzu kommen Einbrüche in Materiallager. Die Polizei setzt neuerdings Zivilstreifen ein, um die Friedhöfe überwachen zu lassen.

In Trier gibt es derzeit 17 Friedhöfe. Diese werden immer öfters von Dieben heimgesucht, die vor allem den Grabschmuck von den einzelnen Gräbern stehlen möchten. In den vergangenen zwei Jahren hat die Polizei 40 Anzeigen über Diebstähle und Vandalismus auf den 17 Trierer Friedhöfen aufgenommen, davon 30 Fälle allein auf dem Hauptfriedhof. Die Polizei möchte nun wieder verstärkt gegen diese Diebe vorgehen. Aus diesem Grund sollen in Zukunft Zivilstreifen auf den verschiedenen Friedhöfen in Trier eingesetzt werden, die verdächtigen Vorkommnissen nachgehen sollen. Die Diebe auf den Trierer Friedhöfen erbeuten zumeist den Grabschmuck. Allerdings werden auch immer wieder Einbrüche in die Materiallager registriert. Beamte der Bereitschaftspolizei Wittlich gehen tageweise Streife über den Hauptfriedhof. In Zivil gekleidet, beobachten die Ermittler unauffällig das Geschehen und sprechen im Verdachtsfall Passanten an. Harald Lahr, Leiter Ermittlungsführung bei der Polizei-Inspektion Trier, hofft auf den Überraschungseffekt: „Wir wollen ein Zeichen setzen.“ Auch wenn die Diebe meistens nur geringwertige Dinge auf den Friedhöfen erbeuten können, gehören diese Straftaten wohl zu den verwerflichsten, die begangen werden können. Immerhin sollen gerade die Grabbeilagen die Ehrerbietung der Hinterbliebenden für die Toten ausdrücken. Diese Ehrerbietung unmöglich zu machen, ist nicht zu dulden.

Schwerlastkontrollen der Polizei in Trier fallen positiv aus

Polizei Trier: Positive Schwerlastkontrollen

Die Polizei Trier hat am Donnerstag einen Kontrolltag eingerichtet. Vor allem LKW und Busse sollten von der Polizei kontrolliert werden. Das Ergebnis viel insgesamt sehr positiv aus. Es wurden wenige gravierende Verstöße durch die Polizei in Trier festgestellt. Der Kontrolltag dauerte von 7.00 Uhr morgens bis 23.00 Uhr abends an.

Auf deutschen Straßen kann es zu großen und tragischen Verkehrsunfällen kommen, wenn entwederLKW ihre Lasten oder Busse ihre Passagiere nicht ausreichend gesichert haben. Am gestrigen Donnerstag hat die Polizei in Trier einen sogenannten Kontrolltag eingerichtet. In einem Zeitraum von 7.00 bis 23.00 Uhr wurden in Trier insgesamt 31 Busse und LKW von 20 Polizeibeamten auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft. Am Abend zog die Trierer Polizei ein sehr zufriedenstellendes Fazit: Auch wenn immer mal wieder kleinere Mängel festgestellt wurden, musste keines der Fahrzeuge, die durch die Polizei überprüft wurden, aus dem Verkehr gezogen werden. Letztlich stellten die Trierer Polizeibeamte nur kleinere Mängel an den Fahrzeugen fest.

20 Fahrzeuge wurden beanstandet. In fünf Fällen hatten die Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Insgesamt erstatteten die Beamten sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen und sprachen fünf Verwarnungen aus.

Regelmäßige Kontrolltage erhöhen die Sicherheit

Die Polizei in Trier richtet in einem Kalenderjahr verschiedene Kontrolltage ein, an denen Fahrzeuge eines speziellen Typus kontrolliert werden. Auf diese Weise können sehr viele Fahrzeuge untersucht werden. Solche Kontrolltage werden regelmäßig in Trier durchgeführt. Die Polizei erhofft sich von solchen Initiativen eine deutliche Steigerung der Verkehrssicherheit.

Autofahrer aufgepasst: Stadtverwaltung soll künftig Verkehrskontrollen übernehmen!

Stadtverwaltung soll in Trier Verkehrskontrollen übernehmen

Der Stadtrat in Trier diskutiert derzeit über de Frage, ob die Stadtverwaltung in Zukunft die Verkehrskontrollen mit eigenem Werkzeug und eigenen Mitarbeitern übernehmen soll. Die Grünen in Trier fordern, dass die Stadtverwaltung die Polizei ablöst. Mehreinnahmen in Höhe von 500.000 Euro winken. Angesichts der klammen Kassen in Trier scheint dies das Hauptargument zu sein.

Die Grünen in Trier bemühen sich zurzeit, die Frage nach den Verkehrskontrollen in der ältesten Stadt Deutschlands wieder neu in den Stadtrat zu bringen. Die Partei beabsichtigt, die Verkehrskontrollen in Zukunft der Stadtverwaltung in Trier zu überlassen. Die Polizei soll nicht länger befugt sein, Verkehrskontrollen auf den Trierer Straßen durchzuführen. In Kaiserslautern, Koblenz und Ludwigshafen wird dieses System bereits durchgeführt. Zwar behaupten die Grünen, dass die Verkehrssicherheit durch die Kontrollen der Stadtverwaltung erhöht wird, aber angesichts der winkenden Mehreinnahmen von bis zu 500.000 Euro und den klammen Kassen in Trier ist die Verkehrssicherheit sicherlich nebensächlich. Es wirkt vielmehr so, als wenn die Stadt Trier in Zukunft ihre Haushaltskassen auf Kosten der Autofahrer aufbessern möchte. Aus diesem Grund bleibt zu befürchten, dass Blitzgeräte, sollte sich der Vorschlag der Grünen im Stadtrat Trier durchsetzen, zukünftig sehr oft auf den Trierer Straßen zu sehen sein werden, wohl auch an Stellen, die bekannt sind für gute „Einnahmequellen“.

Autofahrer müssen sich generell in Trier umstellen

Sollte die Stadtverwaltung in Zukunft die Verkehrskontrollen in Trier durchführen, müssen sich die Autofahrer generell umstellen, denn sonst wird es teuer werden. Die Trierer Grünen hatten bereits 2010 angeregt, dass auch in Trier die Stadt die Geschwindigkeitskontrollen übernehmen soll. Damals lehnte der Stadtvorstand ab. Begründung: Städtische Geschwindigkeitsüberwachungen könnten Qualität und Umfang von Polizeikontrollen nicht erreichen. Es bleibt also noch Hoffnung, dass die Verkehrskontrollen weiterhin Aufgabe der Polizei bleiben.